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4,1,e (1886) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1549 bis 1555
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August 1550, 413

wollen die Sache an ihre Obern bringen, da sie berichtet sind, daß die Stempel diesen gehöre». Der Erzpriesterverlangte dann die Steinpcl, dienoch mit graben sind und der dryeu orten schlag noch mit uf händ".Auch das hat man ihm bis auf iveitern Bescheid verweigert, f. Christoffel Zapun hat entgegen dem letztesJahr durch die Boten erfolgten Ruf einen Panzer getragen, was bei 10 Kronen verboten war. Er verlaugtRachlaß der Buße und behauptet, den Panzer nur getragen zu haben, weil seine Gegenpartei dieses auchgethan habe. Die von Codeburgo begehre», daß man ihnen erlaube Panzer zu tragen, oder dann soll dieWiderpart dieses auch nicht thnn. N» Die Schloßkuechte zu Bellenz begehreu die Obern zu bitten, ihnenjährlich ein Kleid von der Farbe eines jeden Ortes zu geben: das wollen sie stets tragen, wenn sie in dieStadt gehen. I». Schwan Anton Ghiringhelli verlangt, ihm zu erlauben, eine an der Ringmauer der StadtBellenz befindliche Thüre zu verschließen und mit Laden zu decken, um sie wie einen Keller zur Aufbewahrungvon Fässern und Anderm zu benutzen, i. Der neue Zoller zu Bellenz berichtet, es sollte die Waage zuNüelen gefachten (gefekt) werden; es beklagen sich nämlich die Kanfleute auf der Straße, daß die Waagen zuNüelen und zu Jrnis nicht übereinstimmen, k Den Zoll zu Bellenz haben die Boten für dieses Jahrdem Ludwig Tütsch nach altem Brauch um 800 Sonnenkronen verliehen, gemäß dein Instrument. I. Nachallem Einnehmen und Ausgeben zu Bellenzdurch Gott oder Eer" erhält der Bote von Schmilz nochllO Sonnenkronen und 2 neue Kronen und 19 Batzen an Münze, ui. Zu gedenken des Weingartens, umden sich der Bote (von Schmilz?) erkundigen sollte: da hat er gefunden, daß derSchau" oder seine Erben^ Kronen für Verbesserungen gefordert haben; da sind ihnen 15 geworden. «. Die Commune Jragnaja Rivicr begehrt, ihr die Eimnarchung eines Stücks Allmend zu bewilligen, um ihren Kirchthurm wiederherstellen zu können, der gebrochen worden sei. «. Die Boten wissen ihre Herren zu berichten in Betreffder Brücke bei Crischano über das Wasser Tessin (thusin") gegen Lodrino,wie dann entivedere part derPüggen begerent, noch nit verineinent keine zu machen z'schuldig sigent". z». Einigen Bauern zu Lodrinojjj erlaubt morden, etwas Allmende einzuschlagen, um ihre Wehre wieder zu machen; sie haben aber mehr^"geschlagen, als ihnen ausgemarchet worden ist. 14.Diß ist das usgeben zu Belletz durch die boten nachaltem bruch des 1550 jars": Den deutschen Herrn zu Bellenz 3 Kronen, den Klosterfrauen zu Sementinal Krone, dem Schreiber fiir die Abschiede 3 Kronen, den fünf Weibelu 10 Dicken, des Commissars Frau5" Letzi 3 Kronen, des Schreibers Frau zu Letzi 2 Kronen, des Zollers Frau zu Letzt 2 Kronen, desWirths Frau zu Letzi 1 Krone, des Wirths Knecht 3 Dicken, dem deutschen Schärer 2 Dicken, jedes Castellans^'au 1 Krone, jedem Castellan und Schloßknecht 1 Dicken, den Barfüßer-Mönchen für das Almosen, wogegen^ dann nicht heraus vor die Orte kommen, das Almosen zu empfangen, 6 Kronen.Disers ist das usgeben,ja der bot dem kastelau und schloßknechten zu bellez geben hat": Dem Castellan von Schmilz 14 Sonnen-lroiien, dem Fridli Schnitt 12 Sonnenkroiien, dem Felix Lellp 10 Sonneukronen, dem Hans Psyl 10 Sonnen-lvoneii, dem Stoffel Jost 8 Sonnenkronen, dem alten Obermeibel 1 Krone. >.Lieber bot, sind andcnk, iviedann Gall» Schübel noch etlichen bürgern hie schuldig ist, desglichen Heiny Bürgler selig; verschaffent, daß sydezalt werden."

Bei dem Abschied befinden sich folgende fernere Schriftstücke:

1. Ein von anderer Hand verfaßtes, nicht datirtcS Schriftstück folgenden Inhalts: Melchior Zumbüelvon Uri, Meinrad Schriber von Schmilz und Hans Riser von Untcrwalden, als gesandte Rathsboten vonihren Herren und Obern der III Orte zu Bollenz (sie) auf der Jahrrechnung versammelt, Urkunden überFolgendes: a. Als sie zu Lottigna auf dem Nathhausc gesessen, um sich über das Benehmen des Guliclmo