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4,1,e (1886) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1549 bis 1555
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Juni 1550.

Burgrecht betreffend,das da erst mit den Commenturen Sant Johanns Ordens und der statt Zürichgemacht, by 142 jaren durch schirm und fridens willen des ordens bürg zu Wädischwyl init lüten und gut,so zu derselben bürg und Herrschaft gehört, und also zu Zürich in der statt für sich und all ir nachkommen/welichc seiner Herren zu Wädischwyl werdent, mit derselben bürg ouch lttt und gut rächte burger morde»sind, nach der statt rächt, dagegen die Herren Commenthur lobend, dasselb burgrecht in guten trüwen »»^der statt und den burgern frnntlich zu halten und inen mit derselben veste, lüten und gnt zu raten und z»helfen, mit sölichem ernst und trüwen, als ander burger zu Zürich thund". Darum haben sie eine jährlicheVnrgrechtssteuer zu geben versprochen, welche bis heute entrichtet worden sei, und sei das Burgrecht vo»einem Meister nach dem andern bestätigt worden, mit dem Versprechen, ohne Wissen und Willen der StadtZürich kein anderes Bnrgrccht einzugehen, v. Wiewohl der Kaufbrief des Herrn von Wädenswyl das Schmumit der zugehörigen Gerechtigkeit benenne, so zeige sich doch aus dem andern eingelegten Kaufbrief, daß d^Orden daselbst nicht alle Gerechtigkeit gehabt habe, sondern erst nach 120 Jahren ihm die Vogteien »beiLeute und Gut, mit hohen und kleinen Gerichten, Zwingen und Bännen und allen zubehörigen Rechtszwischen dem Mülibach und Meilibach, von dem Zürchersee bis auf die lauge Egg, wo der Schnee in d»Sihl schmilzt, von dem Rath der Stadt Zürich,als sy solich grechtigkeit von irem burgermeister erkow, bürgerlicher trüw und liebe willen gelassen worden", mit dem Vorbehalt, daß die Leute iu den benannt?»Vogteien der Stadt Zürich in allen Sachen dienstbar sein sollen, ä. Die LehenSrechte von Einsiedeln »»dem Fraumüuster seien von einigen Orten hoch angezogen worden; man habe dieses dahin zu verantworte»,daß von Einsiedlen har allein lechen, ein vogty über die gottshuslüt, aber von Frowmünster die vogüber lut und gut, so nun lehensgebrnch nach etwas intrags in disen kons beschehen füllte, hetten »»^Herren vom Frowenmünster har die mer und besser grächtigkeit dasselbig ze thund, sovil hat sich Ivor den kilchbergischen und kappelischcn vertrügen", o. Aller dieser angezeigten Rechte seien die von Z»^durch den Kilchberger-Vertrag von 1440 entsetzt, aber mit Ausnahme des Hauses von Wädenswyl »»^ ' ^Leute daselbst durch den Vertrag von Cappel wieder dazu gelangt und dabei verblieben, wie das ihreAntwort dargethan habe. 4. Die Behauptung der Gegner, daß der Vertrag von Cappel den frühern bcstänö ^widerlege sich von selbst, da nur dasjenige bestätigt werde, wassunst" allen andern Artikeln nichtsei. g. Ungefähr achtzehn Jahre nach dein Spruch zu Cappel habe sich ein Span zwischen der Stadt^Z»»und den Unterthanen der Herrschaft Wädenswyl erhoben in Betreff der Steuer, worüber der Berner-Spr»in Beisein der Boten von Uri, Schwyz, Unterwalden und Zug, erfolgt und von den Gesandten von S0>und Unterwalden besiegelt worden sei, welcher die von Wädenswyl und Richterswyl in die Steuermit dem rechten Geding, daß sie der Stadt Zürich in allen Sachen mit Leib und Gut gehorsam ^auch kein Burg- oder Laudrecht ohne deren Einwilligung annehmen sollen. Ii. Den Spruch der siebe»zwischen der Stadt Zürich und den Wädenswylern, der vor sechzig Jahren erfolgt sei, lasse man bei st»Buchstaben verbleiben, daß nämlich der Schaffner sich mit den: Schloß, den Leuten und dein Gut h»^solle nach dem Burgrechtsbriefund das besorgen nach anzeigung bemclter zweyen sprächen; diewyl»»» ^burgrecht wyst, daß lüt und gut unseren Herren zugehört", und der Vertrag zu Cappel die von W ^wiederum zu den Leuten kommen lasse, und Läuterung gebe, wie man die Burg besorgen solle, so st'zu entnehmen, daß dieser Spruch die von Zürich bei ihrer Gerechtigkeit bleiben lasse,und diß der Cidg»»als domalen rechtsprechern erkantnus allein die by, so nach in kreften sind, einem jeden in siuem werd bestetiget, ^oontuÄo). Im gleichen Spruch bekennen die Gesandten der sieben Orte in einem andern Artikel, daß ge>»»»