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4,1,e (1886) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1549 bis 1555
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284 April 1550.

beraubt werdender Haudirung" und Zollfreiheit, die sie vomStat" Mailand haben mögen sowie auchanderer Hülfe und Zuschub der Nahrung, au welcher sie oft Maugel haben, und sich in vielfache Gefahrund Unzukömmlichkeiten begeben, die ihnen in der Folge an die Hand kommen dürften. Das sei sch»»früher und insbesondere letztes Jahr durch Johann Angelus Ritius im Namen des Kaisers vorgetragen »»der Botschaft derer von Bünden schriftlich übergeben worden, in der Meinung, daß dieser Vortrag an d»Gemeinden gebracht werden sollte, tvas aber, wie es scheine, nicht geschehen sei. Da sie also mit Händengreifen können, welcher Schaden und Uurath ihnen erwachse, wenn sie in dem französischen Bündniß verharren-und welcher Frucht, Kommlichkeit und Ruhe sie genießen, wenn sie in der alten Libertät verbleiben, so »'der Gesandte im Namen des Kaisers und des Statthalters, sie wollen sich entschließen, die genannte Verein»»?zu brechen. Würde dieses von allen Gemeinden geschehen und diese verlangen, mit dem Kaiser und demStatthalter gute Freundschaft und Nachbarschaft aufzurichten und zu halten, so sollen sie nicht zweifeln, dahsie Zollfreiheit, Licenz des Getreides und andere Vortheile von dem Herzogthum Mailand her erlange»werden, was der Gesandte für diesen Fall verheiße. Es unterzeichnet der eingangsbenannte Gesandte.

St. A. Ziirich: Acten Graubiiitdeit.

Ebendaselbst eine Credeuz für den genannten Gesandten vom 12. April und ein zweites Exemplar desVortrags, ohne Datum und mit nicht ganz gleichförmiger Redaction; so fehlt in demselben namentlich /in dem von uns benützten enthaltene Charakteristik der französischen Partei. Dieses letztere Exemplar (schm»Original) auch im St. A. Lucer»: Allgem. Abschiede O 2, k. 274.

1550, 6. Mai. Die zu Zug versammelten Boten der sechs Orte an Ammann und Gemeinden derBundesgenossen in Bünden. Die Obern haben vernommen, wie Botschaften einiger fremder FürstenHerren in Bünden herumziehe»! was ihre Absicht sei und was sie thun, wisse man nicht; da man »»berichtet sei, daß daselbst seit einiger Zeit etwas Widermillen herrsche, so besorge man, jene Botsch»^möchten nicht sowohl zu Abstellung desselben, als zu dessen Vermehrung hingesendet worden sei». Ab'»habe daher in ganz freundlicher eidgenössischer Meinung (Boten) hingeschickt, zu erfahren und ein Anfst^zu haben. Die Boten seien daher auf den zu Truns (Davos?) und zu Chur gehaltenen Tagen erschie»^und haben da ihre Aufträge eröffnet. Dadurch habe man erfahren, daßgemelter bot" seine Anwerb»»^schriftlich den Gemeinden zusenden wolle. Man ermahne und bitte nun zum freundlichsten, wohl zu erwägt»'wie bald durch solche Ansuchen Zerrüttung und Zwietracht erfolgen könne. Die Eidgenossen begehren '»'denen von Bünden, wie die Altvordern, in treuer Einigkeit zu leben, wodurch kleine Dinge sich mehren kölN»»'"während Zwietracht große zerstöre. St. A. Zürich: Abschied- »d. w, r.

Zu v. Solothurn sendet unterm 25. April (Freitag Marci) an die zu Tagen versammeltenseine Meinung schriftlich, es sei wie früher der Ansicht, man solle den Papst durch eine Missive begl»wünschen. Dabei möchte es den Bischof von Verulan empfehlen, daß er zum Cardinal befördert würde.

K. A. Solothurn: Misstvenbuch Ro. so, S. bS>

IN.

Mri. 155V) 29. April (Dienstag).

LandeSarchi» Schwyz: Abschiede.

Tag der Orte U r i, Sch.vyz, Nidmalden.befleck^...?aeMllt i""" seine Herren vernehmen, wie die von Misox von der neuen S""

(unser..") n. u .t 7'' '^..'^e" Z" räume»! auch begeben sie sich zn den Angehörigen der IN Or"' "fangen steh, diesen den neuen Glauben beizubringen (iuzubilden"). Man besckM