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April 1550,
104.
^ucern. 1550. 13. April (Sonntag Huasimocko).
Staatsarchiv Luccru: Allgemeine Abschiede 0 s. r, SS». Staatsarchiv Zürich: Abschiede Bd. IS, l, 7S. LaiidcSarchiv Schwyz: Abschicd'-Kantottöarchiv (^laruS: Abschiede. Landesarcliiv 'iZippenjell: Abschiede.
Tag der Orte Zürich, Lucern, Uri, Schmilz, Unterm alden (Ob- und Nidmalden),Glarus, Appenzell.
Gesandte: Zürich. Hans Escher, Stadtschreibcr. (Andere nicht bekannt).
»». Die Boten missen, mic man in Betreff der Gefangenschaft des Vogt Weber nach Schmilz gcschr>^"hat und mas darauf geantmorlet worden ist; von der Antwort hat man jedem Boten eine Copie gegeb^-?». Ebenso können die Boten ihre Herren berichten, wie der Prädicant zu Wattmpl in der Grafsch^Toggenburg, Mauriz Miller genannt, ivider den Glauben und den Landfrieden gepredigt hat, und daß >"""dem Landvogt und den Landräthen in der Grasschaft geschrieben hat, sie sollen ihn vor Recht stellender Gebühr nach bestrafen, e. Man hat auch dein Verweser des Gotteshauses Hitzkirch geschrieben, ^er sich wieder mit ehrlichen Priestern versehe, damit die Kirche nicht so öde stehe. Denen von Lucer» ^man anbefohlen, mit ihm zu reden, daß er sich mit Bezug aus die Priester und die Haushaltung anders hal^andernfalls werde man dein Landcommenthur schreiben, daß er die Verträge beobachte und die Unsrige"ehrlichen Priestern versorge, ansonsten mau das Gotteshaus wieder zu Hauden ziehen werde. «I. Ann""""Dietrich von Schmilz eröffnet, der Abt zu Einsiedel,, besitze zwei Pfrundlehen im Thurgau, eines zu Berg'das andere zu Eschenz, die beide nahe an einander gelegen seien. Einige der dasigen Unterthanen verlang"nun einen Meßpriester, die andern wollen den Prädicautcn behalten. Dein Abt sei es nun unmöglich,Prädicanten und einen Meßpriester zu halten. Derselbe bitte daher, man wolle die Unterthanen ven>"g^sich mit einem Prädicanten und einem Meßpriester zu begnügen; da beide Orte nahe beisammen liege", "können die, welche zur Predigt gehen wollen, an das eine, und die, welche Messe hören wollen, an das a"d^Ort gehen. Da die Boten ohne Instruction sind, wird die Sache in den Abschied genommen; aufnächsten Tag, der da sein wird, soll man Antwort geben, wie dem Abt geholfen werden möchte, v. Ä»»""""Dietrich bittet ebenfalls für den Abt von Einsiedeln um eine Fürschrift a» ein Kloster in Paris, um ri>"^junge Mönche dahin zum Lernen schicken zu können; der Abt habe viele Pfründen zu verleihen, dieer mit geschickten Leuten versehen und diese in des Gotteshauses Kosten lernen lasse». Im Name"V Orte wird der Bitte des Abts entsprochen; ebenso um eine Fürschrift an den Herrn von Lianconrt, 'dieser den Abt empfehlen möchte, i. Der Bote von Zug zeigt au, seine Herren haben einen Gesang""^über den sie mit dem Rad, Feuer und Strick richten werden. Dieser habe bekannt, als er in Lucernsei, habe er zwei Gesellen gehabt, die ihm stehlen geholfen haben; der eine trage ein rothes Hütlei",schwarzes Wams, einen zerhauenen „lpdcrnen" Leibrock, ein langes Schwert und rothe Hosen; der andere )einen „Schinhut", ein iveißes zwilchenes Wams, iveiße nicht zerhauene Hosen. Auf diese soll mau allenth"achteu und sie im Betretiuigsfalle verhafte». Dieser Tag ist zun, Theil angesetzt worden, um 'beratheu, ob mau deu neugewählten Papst durch eine Botschaft oder mit einem Schreiben beglückiM""^wolle. Die Instructionen lauten ungleich, Zürich, Bern (!), Basel (!) und SchUffhausen (!)weder Boten senden noch schreiben, Lucern will schreiben, Uri »lud Schwyz eine Gesandtschaft abor^