Marz 1550.
^,u «IN. Dieser Artikel bildet eine» vom übrigen Abschiedtext getrennten Thcil desselben unter deinTitel: „Uf disem tag ist vor uns erschinen k. Mst. uß Frnnkrich gsaudter, der Herr von Liancourt, und nachüberantwortung sines credenz sinen fürtrag in geschrift ingelegt". Es folgen dann die beiden schriftlichenund der dritte, wie es scheint mündliche, Vortrag des Gesandten; am Schlüsse eines jeden die bezügliche»Verhandlungen der eidgenössischen Boten, in der von unserer Bearbeitung befolgten Weise. Ein Datu>»tragt dieses Schriftstück nicht; aber die Gegenstände der Verhandlung und die als bevorstehend angeführte»Tage itti April lassen nicht zweifeln, das; diese Quelle hier zu verwerthen sei. In den betreffende»Ausfertigungen für Zürich und Bern fehlt Ziff. 2.
Baden. Die Rathsboten der sechs Orte an den Landvogt im Thurga»-N.klauS ClooS. Nachdem Johann, Abt des Gotteshauses Stein, und die von Zürich lange wegen Zinse»und Zehnten, auch wegen der Propstei Klingenzell Späne gehabt, habe man sie auf diesem Tag g»i-hvertragen. Da nun der Abt von e-tein den Jacob von Peyeru als Propst nach Klingcnzell verordnet habeund derselbe gemäß dem erwähnten Uebereinkon.n.en beförderlich eingesetzt werden soll, zu welchem Zwecke dievon Zürich auf Mittwoch in den Osterfeiertagen (9. April) ihre Botschaft in Klingenzell haben werden, soder Vogt im Namen der sechs Orte auf gleichen Tag zu Jmbis ebenfalls zu Klingenzell erscheinen »"^daselbst den genannten Jacob von Peyern in die Propstei einsetzen helfen. Daneben soll er ihn. von A»'ts-und Obr.gke.ts- wegen in allen Anliegen, in denen er seiner bedarf. Schutz und Schirm gewähren. ^siegelt der Landvogt zu Baden, Gilg Tschudi. s, „ 2..«r.n Absch. .. 2. c. ----
^ Die Xlll Orte an Bürgermeister und Rath zu Zürich. D»s
schreiben von Zuuch. betreffend den auf den 24. März (künftigen Montag) nach Chur angesetzten Bundestag'habe man verstanden und lasse sich die Meinung derer von Zürich gefallen. Man habe auch denen >»Bunde., („unfern pundsgenossen") hierauf laut beiliegender Copie geschrieben. Daneben erachte '»"»ur gut wenn d.e von Zürich ihren. Boten Copie.. des Bundes, den die sieben Orte mit dem Gottcshausbn»d°haben, übergeben würden, um von solchen auf den. genannten Bundestage i». erforderlichen Falle Gcbra»»)machen zu können. Es siegelt der Landvogt zu Baden. Gilg Tschudi. s.. A. » A.
2 155". LI März Bern an Freiburg. Die Boten von Bern, welche zu Baden gewesen si»b'haben berichtet w.e der Gesandte von Freiburg über die Verhandlung in de», grauen Bunde unddeß.mhen verabsch.edet worden sei. Abschriften heimgebracht habe. Da »..., in den, nach Bern geko»"»e»-"Abschied h-evon Nichts gemeldet werde. so bitte ...an um bezügliche Copie». n. «. F.cib»w - B°.n°r MM"-
^ MmT Baden. Die Vll in. Thurgau regierende.. Orte an den dortigen Land»»-''Nitlau^ Cloos. Laut Vernehmen fordere Vogt Maad von Glnrus, der Schaffner zu Feldbach gewesen,dicsen. Kloster c.nc erhebliche Suinine und habe ansehnliches Gut hinweggezogen. Da nun der Land»^nebst dem Landschre.ber zu Frauenfeld im Namen der Obern von benanntem Vogt Rechnung abgcno,'"»"''über d.e aber d.e Obern noch keinen Bericht erhalten haben, so soll der Vogt auf nächsten Tag, wo ^gehalten werden möchte, die Rechnung des Maad einsenden nnd genau berichten, was er von dem Gottesh»'^Feldbach hinwcggezogen und wie er da gehandelt habe. Es siegelt der Landschreiber zu Bade», Kaspar Bod»'"'
St. A. Luccrn: Allg. Absch. o 2, k. 2^'
Unter.» 27. März (Donstag vor Palmarum) schreiben in analoge». Sinne die V Orte dem LandowsBeigefügt wird : Der Landvogt soll berichte», ob Maad ihm über seine Hanshaltung Rechnung gegeben h»^und wie er abgeschieden sei. Alan vernehme nämlich, Maad unterstehe zu Glarus (w.e die in Bä»^,Unruhe gegen einige Ehrenpcrsonen anzurichten, weßhalb nöthig wäre, ihm das Maul znzuthun- ^Landvogt soll seinen Bericht nach Lucern senden und so stellen, daß er gemäß der Ueberschrift an die VU ^gerichtet sei. Gesiegelt mit dem Siegel von Dietrich Jnderhalden, Landammann zu Schwyz, im Na.ne»^''
St. A. Lucern.' Allgcm. Abschiede 0 2, ^