Januar 1550.
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benannte» Tag seine Nichter und Znsätzer am genannten Ort an der Herberg habe und den Ansprechen:Red und Antwort gebe, andernfalls würden die Zusätzer und Richter der Eidgenossen gemäß den Tractatenbes Ariedens und der Bereu....ig aus das Berlangen eines Theils ihr Ilrtheil geben. Alle Ansprecher solle::ihre Forderungen ihren Obrigkeiten vorlegen, damit untersucht werde» könne, ob dieselben begründet seien°der nicht. 3. Das Friedgeld und die Pensionen, die in den geineinen Seckel der Städte und Länder kommen,"löge man zu Lyon abholen. Man beschließt hierauf, die Botschaften der Orte sollen auf den 1. März zu^°n sein. Da soll aber auch der Tresorier herauskommen, um die besondern Pensionen zu entrichten.
Schultheiß Bircher von Lucern eröffnet gemäß Instruction, da nun die Bereinnng mit Frankreichaufgerichtet und besiegelt worden sei, glauben seine Herren, es solle dieselbe zu Lucern aufbehalte:: werden.Dagegen erwiedert Schultheiß Sury von Solothurn, ebenfalls gemäß Instruction, als der Friede mit Flankreichö" Freiburg beschlossen worden, habe man das Instrument daselbst bleiben lassen; als die frühere Be.ci..»ngüu Lucern errichtet worden sei, habe man dieselbe auch dort verwählt, obwohl damals Ben: in dieserVereinung auch begriffen war; da nun die jetzige Nereinung zu Solothurn abgeredet worden sei, auch dieoo» Solothurn durch ihre Boten die Besiegelung Seitens der Orte eingeholt haben, so beglauben die Oberndes Gesandten von Solothurn, dieses Vereinungsinstrnment solle in Solothurn aufbewahrt .verde.:, dieseSwdt sollte nicht minder gelten als ein anderes Ort, andernfalls müßte ...an sich hierüber beschweren. DerGegenstand wird in den Abschied genommen: Antwort auf dein nächsten Tag. «v. D:e Boten, welche :nFrankreich gewesen sind, berichten, welche Gnaden, Ehre und Freundschaft ihnen Seitens des Königs, desKounetable („Contendablen") und derer von Basel und Mühlhausen erwiesen worden sei. Dein König, dem6°U"etable und denen von Mühlhausen wird schriftlich, denen von Basel gegenüber ihren. Gesandten mündlichbeste Dank hiefür ausgesprochen und alle Bereitwilligkeit zu Gegendiensten erklärt. Der Landvogtdcn Freien Aemtern, Haus Weg.naun, des Raths zu Zürich, eröffnet, das Gotteshänschen Gnadeuthalh°be ein kleines Einkommen, sei aber mit so vielen Frauen besetzt, daß sie ihren Unterhalt n.cht wohl erlangen'"ögen; beßwegen habe ihnen letztes Jahr der Abt zu Wettingen Wein, Kom und Geld in. Betrage vonGulden geben müssen, weßnahen ein jährlicher Zins von 10 Gulden auf das Gotteshaus geschlagen'"°rden sei. Da nun der genannte Abt das Gotteshaus Gnadeuthal durch die Ausnahme so vieler Frauen,denen keine etwas eingebracht habe, belästigt habe, so bitte ...an, es möge dem Gotteshaus jener Zinsbriefdie 200 Gulden wieder herausgegeben werden. Fällt in den Abschied; Antwort auf nächste... Tag;Annale» liegt keine Instruction vor. ' «K. Dieser Tage ist der Abt von Wettingen gestorben und muß^er durch einen andern ersetzt werden; ...an ist nun aber berichtet, daß im Convent keiner vorhanden sei,d" sich hiefür eignet, und hat daher den Landvogt zu Baden befragt, ob ihn. jemand bekannt sei. der dasin geistlichen und weltlichen Sachen gehörig versehen könnte. Räch Aufzählung einiger Leute in andern^tteshäusern empfiehlt nun der Landvogt namentlich den Decan des Abts zu St. Gallen, der früher Statt-W-r im Kloster St. Gallen gewesen sei, Petrus Eichhorn, Bruder des Abts zu Einstedel... Da d.eser derErzähl der Boten als ein ehrlicher und geschickter Mann bekannt ist, so hat ...an ihn auf Gefallen derF>bm. zu einen. Abt von Wettingen ernannt. Innerhalb zehn Tagen soll jedes Ort seine Meinung de...^"öv°gt zu Baden schriftlich berichten; wenn die Mehrzahl der Orte die Wahl bestät.gt, so soll der Landvogtö" Baden sich zu». Abt von St Gallen und den. Decan daselbst begeben und jenen ..... E.laubniß und diesenU'U Annahme bitten, und wenn beide zustimmen, den letzter., in das Gotteshaus Wettingen einsetzen. I»,.. Für^angezeigten Geschäfte wird ein anderer Tag auf Sonntag Lä.are, den 16. März, Nachts an der Herberg zu