196
December 1549.
entstehe und die wälschen Kriegsleute etwa einer den andern ersteche, wie es etwa in einen« Lager vorkomme,aber ohne großen Schaden wieder vereinbart «verde. Am 28. November sei die Begräbnißfeier des Papstesvollendet worden und am folgenden Tag um Mitternacht habe das Conclave begonnen, zc.
St. A. Lucern: Acten Päpste. Abgedruckt im Archiv für schweizerische ReformationSgcschichtc III, S. 501.
1550, 5. Januar, Rom. Obiger an Obiges. Postscript: Beim Schließen des Briefes seien ihmzwei Schreiben derer von Lucern und eines der VII Orte, „so daheimen bp ü. g. uf ein tag versampt",zugekommen. In einem Schreiben derer won Lucern und in demjenigen der VII Orte iverdc er ermahnt,die Knechte zu verhalten, daß sie treu, ehrlich und wohl dienen, daß die Eidgenossenschaft und er Lob undEhre erhalte. Hiezu sei er geneigt und wolle mit Gottes Hülfe dieses thun.
St. A. Lucern. Abgedruckt im Archiv für schweizerische Neformatiousgeschichte III, S. 506.
Zu r. Dieser Artikel scheint mit Art. 1 im Abschied vom 17. November nicht ganz zu Harnioniren.
Zu I». Am Schlüsse fügen das Zürcher und Glarner Exemplar bei: Man habe dem Turbin („im")unter dem Siegel derer von Lucern im Namen Aller einen schriftlichen Schein geben lassen.
Zu I. Anstatt dieses Artikels hat das Zürcher Exemplar Folgendes: Der Bote von Zürich soll seineHerren berichten, über ihr Schreiben, die Wädenswyler Angelegenheit betreffend, habe wegen Kürze der Zeit nochnicht verhandelt werden können, so daß man ihnen jetzt in der Eile keine Antwort zugehen lassen könne, doch«verde man ihnen beförderlich schriftlich oder mündlich eine solche übermitteln.
Ajern. 1549, 14. December.
Staatsarchiv Bern: Rathsbuch No. sia und »li, erste Abtheilung, S. 2?g.
Vor dein Rath zu Bern erscheint ein Bote des Königs von England, läßt seine Credenz verlesen u»deröffnet, der König habe den guten Willen derer von Bern gegen ihn vernommen und «volle daher auch stü^Geneigtheit bezeugen. Der König habe gehört, «vie die von Bern mit einigen Orten der Eidgenossenschastiit Betreff der wahren christlichen Religion einig gehen. Wenn nun ein gemeines Concilium stattfinde, stwünsche der König, die von Bern möchten sich mit ihm vergleichen; er nehme an, sie werden sich nicht vo>>der Religion trennen, und sonst sich nicht gegen ihn bereden lassen. Der Rath giebt dem Gesandten ei>^verschlossene Missive an den König, des Inhalts, die von Bern seien nicht weniger geneigten Willensihn als wie gegen seinen seligen Vater; im Fernern «verde er von dem Gesandten vernehmen, was ilMgeantwortet worden sei. „Die antwort stellen, mentag vertagen, unvergriffenlich."
»6.
Lucern. 1549, 19. December (Donstag vor Thomä).
Staatsarchiv Lucern: Aus Actenbaud No. 68.
Vor Schultheiß und kleinen Rathen zu Lucern „zu den Barfnssen" eröffnen Gesandte von Untcrwaldea,nämlich Ammann (Heinrich) zum Weissenbach und Ammann (Niklaus) Wirz von Obwalden und Amma>^(Melchior) Wilderich von Nidwalden Folgendes: 1. Man möge betrachten, «vie die Altvordern znstumw'^