November 1549.
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begegnet worden, daß diese sich bei ihren Obern, als ihren Schirmern, beklagen müssen; sie bitten, ihnen indieser Sache bcholfen und beralhen zu sein, und denen von Maienfeld nicht zu gestatten, diesseits dem^hein, a»f dein Gebiete derer von Nagatz, Brücken zu schlagen; dieses gereiche nicht nur denen von Ragatz,sondern auch denen von Sargans und andern gemeinen Lehcngüten, zum Schaden, ^.ie von Maienseldhandeln hierin auch den gemeinen Verträgen entgegen, die da sagen, daß der Nhein offen gehalten, und wennßch etwas darin verschlüge, dieses von beiden Theilen entfernt werden solle. Der Abt von Pfäfers eröffnet,bie von Maienfeld seien zu ihm gekommen und haben angezeigt, sie seien Willens auf ihre zwei TheileNhein eine Brücke zu schlagen, der Abt möge behülflich sein, daß auch über seinen Dritthell gebrücket werde;sie wollen das gegenüber dem Abt mit Bezug auf den Zoll und Anderes, das diese Sache mir ,ich bringe,igelten. Wenn aber der Abt bedenke, wie die Seinigen zu Nagatz mit diesem Werk sehr unzufrieden seien,s° daß aus demselben für beide Theile mehr Übels als Gutes entspringen nröchie; wie ferirer diese Brückedenen von Ragatz und ihm mit Bezug auf die anstoßenden Lehengüter schädlich sein möchte, und wie endlichseinem Gotteshause hiedurch ein Theil des Fahrs entzogen werde, so finde er sich veranlaßt, die Orte, alsseine Schirmherren, zu bitten, ihn bei den Rechten dieses Fahrs z» erhalten. Sodann bri.rgt An.mannGood im Auftrage derer vom Sarganserland vor, er habe mit Einigen die Sache belichtigt und gesunden,b°ß das Werk derer von Maienseld ohne großen Schaden und Nachtheil derer von Sargans nicht vorgehenkönne. Ex b^te daher dringend, denen von Maienseld diese Brücke nicht zu gestatten, zumal dadurch derAhein mehr auf die Seite vom Sarganserland gedrängt werde. Endlich eröffnet der Landvogt von Sargans:Als die von Maienseld angefangen haben, die Brücke zu schlagen, habe er allenthalben Unwillen hiergegenwahrgenommen. Zufolge seiner Pflicht und mit dem Rath einiger Verständiger seiner Unterthanen habe ers^ schriftlich a.i die von den III Bünden gewendet, daß sie die von Maienseld vermögen, von dem Brückenbau^zustehen, zumal seine Obern nicht zugeben, daß die von Maienseld berechtigt seien, über zwei Theile desRheins zu brücken. Dann sei er selber nach Maienseld gegangen und habe dort angezeigt, sie sollen nichtsÜufriedsames wider die von Ragatz vornehmen, er wolle dieselben auch bestimmen, ruhig zu sein. DerWerkmeister habe ihm hierauf freundlich gedankt, und er, der Landvogt, habe von den,selben nichts Anderes^standen, als daß man mit dem Werk stillestehen .volle, wie denn auch dasselbe auf Recht hin verbotenw°rden sei. Dessen ungeachtet sei an Feiertagen und Werktagen gearbeitet worden. Der Landvogt habe°uch die von Ragatz zusanunenberufen und sie ermahnt, nichts Unfreundliches wider die von Maienseldvorzunehmen, da ihre Obern sie wohl mit den, Recht beschirmen werden. Die,es Bemühen wolle man den,K°udvogt gegenüber günstig aufnehmen und ihn, nicht zum Vorwurf machen, daß er denen von Nagatz nichtbkn Frieden angelegt habe, wie die von Maienseld den Ihrigen gethan haben; er habe geglaubt, dieses sei"""bthig, weil er die von Nagatz mit allen, Ernst zu Frieden und Ruhe gen,ahnt habe; ihn, sei auch nicht bekannt, daßo°" Nagatz jemand beleidigt hätten; „zudem daß die gmeinen unser pünt in sölichen irrungen das recht und dhein'"deu fürschlachend" Auf dieses haben die Boten alle Schreiben, welche der Landvogt an die von Maienseld oderdie Iii Blinde gelangen ließ, auch diejenigen, welche die Obern ab dem Tag zu Zürich den III Bünden^sandt haben, verhört und verstanden, daß die Maienfelder in dieser Angelegenheit trotzig, ungebührlich""d de., geschwornen Bünden zuwider, wider Rechtbote und freundliches Ermahnen, das von, Landvogt^°hen ist, mit gewehrter und gewaffneter Hand an Feier- und Werktagen vorgegangen sind. Darauf'v°rden die Gesandten der III Bünde vorberufen und die erfolgten Anbringen ihnen eröffnet und sie freundlich"sucht, die Ihrigen zu vermögen, von ihre». Vorhaben abzugehen. Die Gesandten der III Bünde eröffnen