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Juli 1549.
50.
Luggarus. 154V, 9. Juli. Jahrrech,umg.
TtaatSarcliiv Lucer«: LauiS und Luggarus Abschiede. StaatSarcliiv Znricii: Ennetbirgische Abschiede 1512 1500, f. l«»v.Ttaatsarct iiv Bern: LauiS und Luggarus Abschiede 1549—1615, f. 4. Landesarclnv Sclnvnz: Abschiede. Kanronsarcliiv Basel: Abschiede Ad. 2KantonSarcliiv ^reibnrg: Ennetbirgische Jahrrechnungen No. 103. 5iautonSarclnv Svlothnrn: Band 28.
Gesandte: Wie bei Lauis (Abschied vom 25. Juni).
t». Die von llri haben durch eine Botschaft den Hans Jacob von Cuvergno (Zürich und Schwyz undandere: Caverguio) im Mainthal berechtigt, weil er ihnen zugeredet hatte, die Bündner hätte» vor Zeite»denen von Uri das Panner abgewonnen und dem Stier den Ring in die Nase gethan, wobei sich dannaber gezeigt hat, daß dieses falsche erlogene Reden seien. Die Botschaft derer von Uri eröffnet nun vor de»Gesandten der eilf Orte, die von Uri werden wiederholt mit solchen erdichteten Lügen beunruhigt; abe>obwohl sie schon manchen berechtiget und als Lügner hingestellt haben, wolle es doch nicht besser werde»,sie bitten daher, die Sache heimzubringen, damit jedes Ort die Seinigen warne und solche Reden abstelle!würden ihnen fernerhin solche vorkommen, so werden sie die Betreffenden an Leib und Gut dafür bestrafe»'Dabei wird jedem Boten abschristlich ein Brief von dem grauen Bund an die von Uri mitgetheilt, damitden Grund aller Wahrheit ersehe, welcher Brief noch im Jahre 1526 von allen III Blinden und jede»'insbesondere bestätigt worden ist. ?». Die im Mainthal haben einen schweren Brückenbau unteruonnne»/aber nicht ganz vollenden können und deßnahen um eine Steuer gebeten. Da dieses denjenigen Boten, d>eauf der letzten Jahrrechnung gewesen sind, in den Abschied gegeben worden ist, so sind jetzt einige Boten »»^Instruction, etwas zu schenken, erschienen und es wird nun denen im Mainthal behufs Vollendung der Brü^ihre Landstcuer von 50 Sonnenkronen wieder zurückgestellt, und ihre erneuerte Bitte um ein ferneres Gesfltz^in den Abschied genommen, e. Die Zaller von Luggarus legen den ihnen vor zwei Jahren ertheilü»Leheubrief vor, worin Pest, Theurnng und Krieg vorbehalten morden sind. Da nun bekannt ist, daßund Theurnng vorhanden waren, so hat man ihnen 200 Kronen nachgelassen und 1000 Kronen von ihR"empfangen. Weitere Beschwerden, die sie vorgebracht haben, wissen die Boten zu berichten. Ä. I. Einnahm^zu Luggarus: 1. Von den Zollern 1000 Sonnenkronen. 2. Vom Seckelmeister zu Luggarus 1825 Psu»^ein Pfund zu 5 Gros, flir die jährliche Landsteuer. 3. Von den Seckelmeistern im Mainthal des vorbeiund hintern Gerichts 600 Pfund obiger Währung. 4. Vom Seckelmeister zu Verzasca 112 Pfund gleichtWährung, ebenfalls wegen der jährlichen Landstcuer. 5. Von, Seckelmeister von der Niviera di Gambarog»"275 Pfund gleicher Währung und in Folge der gleichen Pflicht. 6. Vom Potesta von Brissago 68 Pfl»^gleicher Währung, ebenfalls als Landsteuer. 7. Vom Landvogt Niklaus Wirz von UnterwaldenEinnahme von dein Criminal 392 Kronen; davon zieht er ab den ihm und den Amtleuten gehörend^Drittheil und die wegen der Kammer aufgelaufenen Kosten, die 95'/s Kronen betragen; verbleiben164'/2 Kronen, die er ausbezahlt hat. II. Ausgaben: I. Dem Landschreibcr der Jahrlohn 52 Kronen;Landmeibel ebenso 42 Kronen; ebenso dem Fiscal 12 Kronen. 2. Den Edlen zu Luggarus 88 imperial'^Pfund zu 4 Constanzer Batzen, gemäß ihres von gemeinen Eidgenosse!, erhaltenen Briefes, den sie vorgewü!^haben. III. Nach allen Einnahmen und Ausgaben hier und zu Lauis, welche Ausgaben übungsg,'»^bestritten werden müssen, bleiben noch jeden. Ort 136 Sonnenkronen und 60 neue italienische Kronen. ^Abschied unterschreibt der Landschreiber zu Luggarus.