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4,1,e (1886) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1549 bis 1555
Entstehung
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Mai 1549.

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Grafschaft Burgund unternommen »ud vollendet habe, auch zu besserer Erhaltung des dahin gelegten Zusatzeshabe» die versammelten Städte und Gemeinden der benannte» Grafschaft bewilligt, das; auf jeden SaumSalzes aus der Salzpfanne dem gewöhnlichen Preise noch 3 Soß ihrer Währung zugeschlagen werden. DieBotschaft bewerbe sich nun auch um diesfällige Bewilligung beider Städte, Bern lind Freiburg. Diesebeschließen folgende Antwort zu crtheilen: Man habe jetzt und früher das Verlangen der kaiserlichen Botschaftverstanden; da schon im Jahre 1540 ein solcher Aufschlag des Salzpreises geschehen sei, und dieses nicht nurder Erbeinung, sondern auch Briefen und Siegeln, welche der Kaiser beiden Städten und einzelnen Personen,die das Salz zu Salins beziehen, zugestellt hat, gänzlich zuwider sei, so sei dieser Aufschlag den Gemeindenbeider Städte ganz unleidlich und können daher die letztem denselben nicht bewilligen. Man bitte die Bot-schaft, sich bei dem Kaiser zu bewerben, daß die Erbeinung und Brief und Siegel gegenüber den beidenStädten gehalten und vollzogen werden. Da der frühere Aufschlag nur zeitweilig, bis es wieder besser werde,»zum teil" bewilligt, dagegen in der Folge nicht mehr widerrufen worden sei, so möge derselbe beseitigtwerden, was man von dem Kaiser zuversichtlich erwarte, wie denn auch die Städte die Erbeinung und Briefund Siegel halten wollen. Als diese Antwort den Boten vor dem Rath ertheilt worden, verlangten siedieselbe schriftlich, die ihnen dann in Abschiedsweise gegeben worden ist.

Die dem Abschied umnittelbar folgende, den Gesandte» übergcbene Antwort ist französisch abgefaßt.Als Gesandte des Kaisers werden in derselben genannt: Mervcilleux und de Romain. Ein bestimmtes Jahr,i» welchem der frühere Aufschlag stattgefunden habe, wird hier nicht angegeben.

Der Name des Gesandte» von Bern aus dem Rathsbnch von Freibnrg No. 66, welches diese Ver-handlung in gedrängter Fassung enthält; von Seite Freiburgs handelt der dortige Rath.

27.

Wern. 1549, 1. bis 6. Mai.

Staatsarchiv Bern: Jnstructionsbuch v l. 469.

4 (1. Mai). Vor Schultheiß und Rath zu Bern erscheint eine Botschaft des Magnus Thüringer,Administrators des Klosters St. Peter auf dem Schwarzwald, leg: ihre Credenz vor und eröffnet mündlich'hren Auftrag, der in der Forderung von Herzogeubuchsee besteht. II. (2. Mai). Dieselbe Botschaft wiederholtihren Vortrag vor Rächen und Burgern. Diese beschließen, gemäß ihrem zu Tagen geschehenen Erbietenund einem zu Baden erfolgten Abschiede und den beiden Schreiben vom 16. Januar und 1. Februar andeu Abt einen Ausschuß «„Uszug") zu bestimmen, der mit den genannten Boten freundlich verhandle. III.(3- Mai). Nachdem beide Theile zusammengekommen und die Gesandten des Abts von den Verordneten derervou Bern die Meinung derselben vernommen hatten, wiederholen sie ihre an den beiden frühern Tagenvorgetragene Forderung, begeben sich aber doch in freundliche Unterhandlung und verlangen zu wissen, mitwelchen Vermittlungsanträgen man ihnen begegnen wolle. Das nimmt der Ausschuß von Bern an seineDbern zu bringen. IV. (4. Mai). Die Gesandten und der Ausschuß verhandeln freundlich Vieles undMancherlei, was beiden Theilen wohl im Wissen ist. V. (6. Mai.) Bei Fortsetzung der Verhandlung erklärt