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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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Juli 1525.

Demnach kam glich der stattknecht und sprcch, ich bin aber da, summer botzmans, junkcr Hug, tuond so ivolund schlacheu den straich nit mer; do ließ er darvon und redte, gotts flnisch," zc. (ungefähr wie oben). Folgenfür obiges weitere Zeugen.

2.Dorathea Schibig, mins Hern Landvogt junkfrow, sait, Hug von Landenberg sige mitsampt sinein knechtin mins Herr Landvogts hns kommen und redte . . ., er wellte von im müssen, ob er an im fridcn prochcnhett oder nit, und das mer denn ninest, wie dicke müsse sy nit; sprcch Joachim von Rappenstain genannt Mötteli,lieber Hug, bis rücwig, er hat inen am guot antwnrt gebe», haben sy dir die warhait gesagt. Und wie Hugvon minein Herr Landvogt immerdar müsse» wellt, ob er friden an im prochen hett oder nit, sagt er, ich rednit, daß ir friden prvchcn haben ald nit, ich will min Herren darumb lassen erkennen. Redte Hug von Landenberg,ob er in wellte züchen, sin vatter hett in doch nie mögen züchcn. Min Herr Landvogt sagte auch dickermal zuoim, er sollt im dem hus gon und in in dem sinen unüberlonfen und mit friden lassen; er bclib aber mit sinemknecht immerdar da, bis Lienhart Schmutz kam, der brächt in hinweg." (Folgen weitere Aussagen zur Bestätigung).

3.Und so sait Joachim von Rappenstain, genannt Mötteli, sesshaft zuo Wellenberg, es habe sich uf amtag begeben, daß er in mins Herr Landvogts hus wär und darin tränke; da wurden der Landvogt und ermengerlai ze entrcd, und wie sy also bi enandern säßen, kämen Sigmund von Laudenberg und der Schmutz,und fieng Sigmund an mit dem Landvogt ze reden, wie sich am Handel hett verlofsen zwischen im und Hngcnvor Heini Cappelers hns, als er wol wüßte; das wär inen baiden laid, und bäten in, daß er als wol tät unddie fach nit zum höchsten nfncm; dann hett er inen gcfolget, so hett ers on zwyfel nit tuan, und hett villichtain guoten trunk, . . . und bäten in fast, daß er (das) best tät und am ding am ding ließ sin, daß nit etwas bösersdarus cntsprnng Hugen halb. Antwurtc min Herr Landvogt, er hett sin pitt von ir baider wegen verstanden undsöllt müssen, daß er in dess für sin Person nit entgelten lassen wollt, das Hug im tnon, und wellt im fürhintnon als bishar; aber dwil er nüts anders gegen Hugen gehandelt, dann das er vermainte, im als aim ampt-mann zetuond zuostüende, nud über daß er mit im in fridcn stüend, vermainte er, Hng hett wol gmächcr tnon,so doch setz sunst vil ufruoren ander den puren wären, achtete ouch, daß Hug deßhalb über den friden mit imgehandelt und fridcn an im prochcn hett; darumb so ward er sölichs sincu Herren nit unanzaigt lassen und welltim uf jetzigen tag gen Baden verkünden, minen Herren das fürhattcn und sy darus lassen machen, das si billichsin bedankte." Folgen Details über den Wortwechsel zwischen Hng von Landenberg und dem Landvogt, ze., Ziffer 2ergänzend. St. A. Lucern: Missiven (Original.)

Zu f. Zu bemerken sind folgende Acten i

1) 1525, 25. Juli (St. Jacobs Tag), llri an die Boten von Lucern, Schwyz, Ilntcrwaldcn, Zug, Glarusund Appenzell in Rapperswyl. Antwort ans das schriftliche Begehren, daß die diesseitige Botschaft auch in Gegen-wart deren voil Zürich mitsitze zc. Man bleibe bei dem Befehl, den die ganze Landsgemcinde beschlossen habe,in der Hoffnung, daß die sechs Orte das nicht übel deuten;denn es im allerbesten beschicht, nit in Meinung,jemant dardurch zc verachten, sundcr dicwil sich die von Zürich mit ir(cm) glonben also sündrcnt, darns für undfür vil unruow erwachst, söllt man sich von inen.auch billich sünderen, bis sy sich erkannten und sich mit unsim glonben vcreinbartint zc." St. sc Luc-rn: MMve».

2) 1525, 31. Juli (Montag nach Jacobi). Lucern an die eils Orte. Auf dem letzten Tage zu Rapperswylhaben sich die Eidgenossen von Uri erklärt, sie wollen künstig neben Zürich nicht mehr sitzen zc.; Luccrn undwohl auch andere Orte seien der gleichen Meinung, weil sich Zürich der Mehrheit nicht gleichförmig machen,sondern auf seinem Mißglauben beharren wolle. Damit man nun über diese und andere Sachen Nachschlügefassen und handeln könne, so verkünde man hiemit allen Orten (ohne Zürich) einen Tag in Lucern auf St. Lau-renzen Tag. K. A. Schaffhuuscn: Corr.

3) 1525, l. August. Bern an Zürich. Antwort auf die Beschwerde über Lucern und Uri. Man könnedießmal keinelautere" Antwort geben, da man dem Voten auf dem jetzigen Tage zu Lucern den Befehl gegeben,in der Sache zu thun, was zu Lob und Nutzen gemeiner Eidgenossenschaft diene; dabei bitte man aber Zürichherzlich, es möge sich in dem Antrag, den die Eidgenossen vorbringen werden, gutwillig und bereit finden lassen,