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Znli 1523,
geschicklich gehandlet hcttind mit für, brand, roub, schlössen und stett belagert, wider alle billikeit und recht, wider(die) fürstlich Durchsichtigkeit, als deren rechter lehcnhcrr, stettcn und schlössen, auch wider den adel, ire natürlichenHerren, wider und über alle vor gemachten vertrag und urteilen, deren sy enkeins nie gehalten, und (so unter)mit vil warten ze. Und wäri über sölich groß Händel lnter sins oder irs gnädigosten Herren Meinung und will,sy zno strafen, wiewol sy es nit gern tätind, köndind wol ermessen, wann sy die puren straftind, wäri mänklichgsiraft; aber den großen muotwill köndind sy nit niederlassen (ze strafen). Wo aber die puren sich ergeben wöltind,in gnad oder nngnad sich lassen strafen, möcht nian villicht etwas schaffen, aber sust das und kein anders, unddanktind den Herren von Zürich ir müeg, kost und arbeit, köndi(nd) wol erkennen, sölichs gnoler Meinung bcschcchensin. Er oder sy wöllind sölich gnot früntlich Handlung ir(cm) durchlüchtigosten fürstcn und herreit nit verhalten,in Hoffnung dicselbig wurdi es in gnaden erkennen.
4. „Diser kurzen abred warend wir nit benüegig, vcrmeintcnd, man sölti den armen lüten artikcl lassen stellenund das zit strecken, damit man in ein anlassend recht kam, und das selbig brncht und das bös erspart wurdi,so darus entspruug. (Gabend ir antwurt) schlecht wie vor, sin gnad Hein setz alda so vil reisiger und suoßknechlin so merklichem kosten, daß (es irs) crlidcns nit wäri, sy wöltind ab der fach, und morgens ee zivelf nramüeßti Stüßlingcn brünncn und mit den puren schleichen, ob sy wartetiud, wöltind (schlcchtlich) ab der fach kamen,— Uf das batend wir sy, sölich nnschlags drus ze schlafen, denn übernächtiger rat wär gvlds wert. Antwurtcudsy, das mag wol sin, uf üwcr begcr.
5. „Morgens früe um halb! vieri giengcnd wir zuo inen, ob der schlaf anders bracht hetti; aber am morgenglich dem abend, es möchti nit anders sin, die knecht brüchind uf, als ouch war was, und zugend ivir also milcinandcrn zum tor hinns, reisig, fuoßknccht und wir; doch gab man uns eiw gelcitsman zuo. Demnach kennend wirzun puren und sagtend inen, was wir geschasfet, >end (daß) kein anders wäri, dann die bnrdi uf den hals zenemen und luogen, wie sy der fach tätind; das müeßlc sin wie oblutet. Das waltend sy nit thuon, besorglindes wurde inen übel ergan, und batend heruf uns um rat und hilf, daß, wir ansechind das göttlich recht (und)das Harkomen der Eidgnosse», Wußtend inen kein andren rat ze geben, dann gnot sorg han; sölich ir bitt (weltindwir) unsrcn Herren erscheinen; mir hctrind kein bestück) darum, — Uf das dankend sy üch . , und uns der müegund arbeit.
K. „Do wir gon Stein kamend, fnndend wir ellich der pursamy, hettind gern witer mit uns gerntschlagt,wie im ze thuon wäri; gabend wir antwnrt wie vor. Achtend wir, uf hüt dato werdend sy einandrcn suocheiuUf sölich Handlung hat uns gnot bedüccht, zwcn oder dry tag zuo harren, ob sich witer etwas wölti enbören,dann die von Stein wenig gunst von den Püntischcn Hand, als irs vor wol vermerkt Hand in der vorigen gschrift-Und darum, gnädig lieb Herren, ivaS wir zuo kurz oder zlang gchandlct Hand, messend unser Unvernunft zuo "(Der Rest dieses Schreibens betrifft rein zürcherische Geschäfte). s«. A. Zürich- A. Hrgau.
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^5uggaris. 1525, 3. Juli f. Jahrrechmmg.
Staatsarchiv Zürich: Tschud. Abschiede-Sammlung Nd. 6, Nr. 18. Staatsarchiv Beru: Allg. cidg. Abschiede, V. p. 3t.
KantonSarchjv Basel: Abschiede. KantvnSarchiv Areibnrg: Absä)iede, Nd. 102.
Der Bote von Schwyz ersucht im Auftrag seiner Oberu die übrigen Orte, mit dem Herzog von Mailandzu unterhandeln, damit feiler Kauf und freier Verkehr gegenseitig hergestellt würde. Obwohl man diesen Vorschlagganz billigt, hat man, iveil Niemand dafür instrnirt ist, denselben doch nur in den Abschied nehmen können, umauf anderen Tagen darüber zu rathschlagen. ist Zeder Bote weiß zu berichten, wie Uri angebracht hat, daß csfrüher gemeinen Eidgenossen etwas Geschütz und Pulver nach Luggaris geliehen, dasselbe aber nicht zurückempfangen habe; es begehre nun'dessen Wiedererstattung oder Zahlung. Da die Gesandten hiefür keinen Befehl