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daß die Bündischen nach Bar und in die Lnndgrafschaft Fürstenbcrg vorrücken, das Land verwüste» und „unserentrostlichen Brotkasten" zerstören werden. Nun haben die beiden Grafen von Fürstenberg an ihre NnterthanenBoten geschickt und sich erboten, bei dem Vertrag von Offenburg zu bleiben, wenn sie ihn auch annähmen; siehaben dazu eingewilligt, aber die Bündischen wollen sie nöthigen, sich den von ihnen gemachten Artikeln zu fügen,und für den Ucbcrzug der österreichischen Lande bestrafe» . . . Wenn nun Zürich eine Botschaft abfertigen wolle,so werde, man sich nochmals Mühe geben, für Frieden und Ruhe zu wirken, „wicwol man villicht unser mächtMÜed werden." . Sl. A. Zürich i «. Ueggau.
Hiebe! ist zu vergleichen Nr. 287.
s««.
Lltttis. 1525, 26. Jttlli f. (Montag nach St. Johann Baptistä f.). JahrrechlUMst.
Staatsarchiv Zürich: Tschud. Abschiede-Sammlung, Bd. 6, Nr. 17. Staatsarchiv Bern: Allgem. eidg. Abschiede V. p. ö9.
KantvttSarctnv Areiburg : Abschiede, Bd. 102.
Gesandte: Bern. (Konrad Willading, Venner). Frei barg. (Jacob von Wippingen). —' Die andernunbekannt.
t». 1. Der Seckelmeistcr gibt die Landsteuer, 7926 Laniser Pfund 19 Spagürli, in Kronen und Ducatennach gewohnter Währung, nämlich 1 Lauiser Pfd. für 10 Kreuzer, 1 Krone zn 102, und 1 Ducaten zu 105Kreuzer gerechnet. 2. Die Commune Sonvico hat entrichtet 640 Pfund in obiger Währung. 3. Ponte gibt392 Pfund 3 Spag., in gleichem Geldc. 4. Marco hat gegeben 320 Pfund in Gold und Münze ivie oben.5. Die Zoller haben 548 Sonnenkronen abgeliefert; 150 Kr. hat man ihnen nachgelassen wegen Pest, Kriegund andern Ursachen; 102 Kr. haben sie bereits dem Bogt bezahlt, der damit die armen Knechte unterstützt hat.Diese sind in einem Rodel aufgeschrieben und der Bogt »in seine Ausgabe guittirt; ein Verzeichnis; derselbenwird Schwyz besonders übergeben in der Meinung, daß die Spenden an die Angehörigen der Zugewandtenvielleicht durch die Vögte wieder eingezogen werden könnten. 13 Kr., die der Vogt einigen Gesellen von Schwpz .'c.gegeben, damit sie in der unruhigen Zeit bei ihm bleiben, haben die Boten ebenfalls gemeinlich (zur Verantwortung?)Wer sich genommen. 6. Das Malefiz bringt dieses Jahr 166 Kronen 8P2 Pfd., welche der Fiscal baar ent-richtet hat; dagegen fallen in Abzug die gewohnten Löhne für Schreiber, Weibel, Nachrichter :c., im Ganzen156 Kr. 2 Groß, sodass als Ueberschnß bleiben 10 Kr. 31 Groß; noch stehen aber 12 Kr. 2^/2 Groß aus,deren Eingang der Fiscal ernstlich befördern soll. Im Uebrigen wird die Rechnung des Vogtes gutgeheißen.H». Den Vögten wird befohlen, künftig „nunnnen" (nur; nicht mehr?) die geschwornen Schreiber als Dolmetscherzu brauchen und aus dem Zoll oder dein Malefiz nichts (voraus) zu nehmen. « . Es weiß jeder Bote, wieder „Warten" wegen die Pfründen ganz übel verschen sind; man soll nun verordnen, daß fernerhin keine Wartenmehr ertheilt, sondern die (erledigten) Pfründen sofort mit angehenden Priestern besetzt werden. «I. Ans Begehrender Laniser wird dem Bogt der Banditen halb befohlen, die ruhigen ehrbaren Leute um ihren jährlichen Pfennigzu dulden; doch sollen sie gute Bürgschaft geben, Niemand zu schädige» und nichts Unfreundliches anzufangen;wenn aber die Laniser Personen anzeigen können, welche sich nicht ordentlich aufführten, Schelmen wären undder Landschaft Schaden zufügten, so darf sie der Bogt in'keiner Weise dulde», v. Weiter wissen die Boten,wie etliche Lauiscr zum Bortheil ihrer Landschaft bereit wären, eine Lieferung Salz herbeizuschaffen; da jedoch'die Bellcuzer sie nicht wollen durchfahren lassen, so ist ans Tagen anzuziehen, wie dem armen Mann hierin