Januar 1525.
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TS«.
Waden. 1525, c. 9. Januar.
Tag der Botschaften von Bern, Solothnrn, Basel ?c.
Neber die Verhandlungen wurde augenscheinlich nichts aufgezeichnet; der Hauptgegcnstand ist in Nr. 22gangegeben, und damit stimme» die uns bekannt gewordenen Acten überein. Zu vergleichen ist Nr. 24V, v. Wirlege» nur folgende Schriften und Notizen ein:
1) Bern beauftragt seine Boten nach Baden (s. 30. Dce.), »öthigenfalls auch ohne diejenigen der andernfünf Orte nach Zürich zu gehen und da im Sinne ihrer Instruction zu handeln, und dann in das Thurganzu reiten und die gefaßten Beschlüsse den Gemeinden anzuzeigen, ?c. St. A. Be»n Mg. MMd-x. iss-is?.
2) Auch Solothnrn instrnirt eine Botschaft (Hans Hngi) nach Baden, Zürich und Francnfeld in demSinne, daß die Frevel abgestellt und bestraft werden sollen. (5. Januar: Nalhsbuch p. 374). Vgl. Absch. Bd. XI.
3) Bei den Basler Abschieden befindet sich eine Instruction auf diese» Tag, der wir folgende Stellenentheben:
1. (Anfang:) „Item so unser l. n. t. Eidgnossen von den nun Orten botte» die Kotten von den dry Orten,als die nndertcdinger, befragen wurden, >vcß willens und gcmicts unser Eidgnossen von Zürich uf nächst gehal-tenem güetlichem tag gewesen sigcn, sollen unsere botte» sagen, st) haben dozcmal unserer Eidgnossen von Zürichballen zuogesagt, densclbigen Iren willen fcrrcr on ir verwilliguug nit zuo offnen, das wellen sy auch thuon; dochsollen st) zuovor dessen mit andern nnsern Eidgnossen von Schasshnsen und Appezell Kotten zuo rat werden.Deßglichcn ob sy die von Zürich u. Eidg. der nün Orten will und Meinung zuo wissen auch begertcn, sollen syglych wie den nün Orten und hicvor gemeldet antwurt geben. Swygt man aber und fragt nit, (so) sollen unsereKotten auch schwigcn; so aber u. Eidg. von Schnffhusen und Appezell sich vcrnntwurtcn wellten, sollen unserebotten zuovor init inen zuo rat werden". . .
2. „Unser potte» sollen auch nnzicchcn, daß uns dunl't geraten und guot sin, daß man den Kciscrischcn nimeloßt(e), inen uf keinen (tag) mcr gcleit gebe», sonder ire» ganz mießig gang;-dann sy stiften alleinig zwüschcuuns Eidgnossen Widerwärtigkeit.
3. „Unser polten sollen auch ingedeuk sin, ob nicmands davon reden ivurd, daß sy dann anzicchen, uns dünkteguot sin, daß gemein Eidgnossen eiu(cn) tag sichten, wie man discr Widerwärtigkeit abkäm, red hielte, und wasallda für antwurt gefällt, das wider hindcrsich an uns bringen."
TS».
Appenzell'. 1525, c. 10. Jnmmr.
Vortrag der sechsörlische» Bolschaft. — stlnherc Angaben fehlen. — (Vgl. Zellweger's Geschichte, III, 1, 190).
T4<».
Kinsiedeln. 1525, 10. JvIUIvr f. (Dienstag nach Dreikönigen f.).
TtaatSnrcinv Vncern: Allg. Abschiede II. i'. l. L-taatönrelnv Ziiriel): Abschiede, Bd. S, 1. 176. — Tschnd. Abschiede-Sammlung Bd. 6. Nr. 1.Ttaatoarct'iv Bern: Allgemeine eidgenössische Abschiede X. 1!)1. Äa,,tvttsbiblivtl,ek ^reiburg: Gircnd. Samml. T. III.
KnntvttSarcliiv Svlotlinr«: Abschiebe Vd. XIII.
Gesandte: Bern. (Sebastian vom Stein), r'nccrn. ... (Johannes Huber). Solothnrn. (PeterHeboll, alt Schultheiß). — (Die übrigen nicht bekannt).