Januar 1525,
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befohlen, allenthalben das Beste zu den Sachen zu reden, damit Unwillen unterdrückt und Freundschaft undEinigkeit gcäufnct werde. 3. Ueber die Vermuthnng, das; Zürich hier, auch mit den Gottcshanslcnten und AndernHilfszusagen unterhandelt haben möchte, sei zu erwidern, daß solches gar nicht geschehen sei, und die Botschaftwu Zs„ich a„f dem Wege von Appenzell nach andern Orten zwar die Stadt St. Gallen passirt, aber den Rathen«'chts vorzubringen begehrt habe. 4. Ans die Frage, ob man den Bund, den die Stadt mit etlichen Orten habe,5" halten gedenke, sei man entschlossen, das getreulich zu thuu und Leib und Gut zu den Eidgenossen zu setzen,b« »'an sich von'ihnen Hinwider alles Gnteu versehe; man vernehme auch mit besonderer Freude, das; die VIDrtc mit niemandem zu kriegen begehren, wenn sie dazn nicht sonderlich veranlaßt werden, und hoffe, daß derallmächtig Gott die Sachen gnädig zum Besten schicken werde. 5. Da gegenwärtig aus dem ungleichen Predigenb" Priesterschaft mancherlei Unruhe entspringe, so habe man die hiesigen Priester und Prädicanten durch einMandat verpflichtet, nichts anderes als das klare Wort Gottes, und was sie ans der hl. Schrift erweisen können,U' Predigen und alles zu vermeiden, was Widerwillen errege; wenn aber jemand etwas Besseres wisse, so wolle'"U" es freundlich annehmen und sich belehren lassen. 6. Auf die Zu.nuthung, die Gelehrten zu einer etwa zuStenden Disputation über den Glauben auch zu schicken, müsse man die Besorgnis; äußern, gelehrte Leute, die'« s° hohen und schweren Sachen zu handeln geschickt wären, nicht zu besitzen; aber der Sache zu gnt werdesich darin und in andern Dingen allezeit halten, wie es der Eidgenossenschaft dienlich und gefällig sei.' Aic». vernehme mit großer Freude, das; die Eidgenossen in „ruhigen und gebührlichen Zeiten" über die^schwerden die der gemeine Mann von den Prälaten und Geistlichen erleide, sich berathen wollen, um solcheMißbrauche'abzustellen und sei guter Hoffnung, sie werden nach ihrem hohen Verstand darin finden und handeln,Gott löblich und'der Eidgenossenschaft nützlich sei. 8. Da derzeit vielerlei seltsame Reden umgehen, die sich^ °ft mit der Wahrheit nicht vertragen, so bittet man die Boten samt und sonders, treulich an ihre Herren""b Obern zu bringen daß sie Klagen gegen St. Gallen nicht ohne Weiteres Glanben schenken, sondern darüber'christlich Nachricht geben und gebührliche Antwort erwarten möchten; das wolle man jederzeit gutwillig um sieurldiene,i
Das St. Galler Nathsln.ch hat nur Minuten des Vortrags und der Antwort; beide sind abgedruckt inZcllweger's Geschichte, III. 1. 99-100. Zu bemerken ist noch d.e Zeckbestunmung: um zwe. Uhr Nachm.ttags.
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Morschttch, Lömiswyl, Koßan, Wyk. 1525, c. 7. bis 9. Ja,mar.
Ab.-i St. G°ll-n.
-. ..Dis sind die geginen i.t des Gottshns Saut Gallen Landschaft, so vor der sechs Ort(en) potten erschinen
Und was jede für antwurt geben hat." ... ,. . .
1, „Zuerst Norschach, Goldach, Stainach und Morswil Hand antwurt geben zuo Roschach uf ma.nnng, w.e
" ^Mmiswch "daselbs sind gesin dieselben von Linuiswil, von Hagenwil, ouch Romishorn, Herrenhof,S'unmcri, Bcrunzcll, sampt des Wetters vier Höfe», die habcnt besonder guot autwmten gebe», dero die botten
3-"? sind daselbs zuo Lümiswil ouch gewesen Muolach. Keßwil, Sitterdorf. Hüttiswil, etlich des Welterslüt, Rodmontcr, Waldkilch und Tablatcr, die haben gemamlich und mit enandcr gcnntwmt und fmgcwcndt, dasKotten nit zum besten gefalle» hat. ^