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Deccmber 1524.
dem genannten Landvogte möge es beförderlich anzeigen, ob er dort sicher wäre, und sich erklären, ob es ihnwegen seiner Zureden berechtigen wolle. Es beklagt sich (nun) auch der Landvogt von Baden über Dro-hnngen gegen ihn; deschalb wird Zürich ersucht, dergleichen abzustellen und dafür z» sorgen, daß die eidgenössischeVögte in seinen Ländschaften sicher wandeln können. Wcrnli Bürgisser, Wirth zu Jonen, mit dem a»ch
Schultheiß Honegger von Brcmgarten erschienen ist, erinnert an seinen Span mit etlichen Nachbarn, die ebenfallsWirthschaft halten, worüber die Boten früher berichtet worden, die ihm auch Recht gegeben haben. Nachdem c>'nun aber von seinen Widersachern die Kosten gefordert, habe ihm in den letzten Tagen Vogt Nnbli von Z'""'^zu Brenigarten solcher Maßen gedroht, daß er besorgen müsse, nicht mehr sicher zu sein. — Die Boten lw»Zürich sollen auch diesen Gegenstand heimbringen und ihre Herren bitten, nichts Unfreundliches vorznnchmc»'I»I». „Gedenken daß des Ueberlingers frow ircn brief um iren zins" (?).
Der nächstens folgenden Verhandlungen wegen über eine Verbindung mit Straßbnrg legen wir hierbezügliche Missive ein:
v«. 1524, 13. Deccnibcr. Basel an Adalbert Meyer und Caspar Koch, Boten in Baden. „Dem"^unser stattschriber sainpt der botschaft von Solotorn anheimsch fome», hat er undcr anderni uns anzeigt, daßeisaince Ü.at zno Straßbnrg mit denen von Solotorn, diewyl sy zno Straßbnrg geivescn, von wegen des verstau^'nichts haben wellen reden, snnder by dem abschcid inen von uns geben (daß wir solchs an die Ort bringtsollen) laßen bliben, doch doby in, den stattschriber, uns zc inanen, dasz solichs fürderlich bescher, gcbettcn-das haben wir die fach der botschaft von Solotorn fürgcspreit, die für sich selb gnotwillig befunden, wellen o»^das fürderlich iren Herren und obern, dcßglichcn iren und nnsern trüwen lieben Eidgnosscn von Bern anzeigtwas sy ouch also by denen erfinden, uns nnvcrlängt, fürer nach gebür in der fach ze hnndlen, vergwisscn-haben wir üch gnotcr mcinung, unser . . Eidgnosscn von Zürich und Schaffhnsen dcß ivissen zno berichten, ">>wellen bergen". . . (Vgl. Note x, 3, W 2, 4). e. .»v.
Dos Gesandtenvcrzeichniß E. A. A. dotirt ans St. Lucien Tng (13. Deccmber). - Ein specificirteszeichniß der für Lnccrn ans dem Jttingerhandcl crwochsenen Kosten gibt zehn Tage als die Doucr dics^Tages an und nennt auch Huber (der Verfasser ist).
x— :,:, sind dem Zürcher Abschied entnommen, I»I» dem Solothurncr.' Jenem fehlen K«—U N'dem Bcrncr t größtenthcils, von n die zwei letzten Satze, auch x ; dem Frciburgcrdem Solothurncr <>, t (größtenthcils), nebst x Basel und Schnffhausen haben nur I», « i.
Zu K. Das ermähnte Vreve scheint verloren gegangen zu sein.
Z» l. 1524, 18. December (Sonntag vor Thomä), 2 Uhr Nachmittags. Bern an Lnccrn. Mitthcil«^von Schriften ans dem Lager vor Pavia. Man bcdanrc den gemeldeten Abzug der eidg. Knechte nichtdenn werde solches nicht verhütet, so sei dem König wie vordem übel gedient, und habe man (wieder) ttzJVorwürfe zu gewärtigen. Daher möchte man rathcn, daß Lnccrn im Namen der Eidgenossenschaft denteilten und Knechten schriebe, sie sollen dein König treulich dienen und nicht abziehen, die ssahl derjenige"' ^nicht bleiben wollten, anzeigen und sich zusammenhalten, bis der Abgang ersetzt wäre. Wenn aber Luc"'' ^dazu nicht van sich ans entschließen könnte, so gebe man ihm volle Gewalt, dafür einen Tag nnsznschrcil'c»'
St. A. Bmi: Teutsch Missiiie» I>. gl-I. — St. A. Luc»»: Misslvv''
Zu >e. Das an Appenzell erlassene Schreiben, dd. 18. Deccnibcr (Sonntag nach Lueiä) gibt Zell""'!!'''in den Urkunden III, 1, 204—206, nach dem Original im Landcsnrchiv Appenzell I. R.
Zu <». 1524, 13. Deccmber (St. Lucien T.), Baden. Die Boten von Zürich an Bin. und Rath- ^labe» die nenn Orte den Handel der Personen angezogen, die von dein Gefangenen zu Frauenfeld genannt"'den. „e gemeint, es hätten dieselben gemäß den. letzten Abschied von Lncern nach Frnnenfeld 'geführt