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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
Entstehung
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532
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November 1524,

nachzufragen. k. Da der Landvogt im Thurgan schreibt, wie neuerdings Bilder zerschlagen und in den Seegeworfen und die Bildhäuser verbrannt werden, und vielerlei Drohungen verlauten, so wird ihm befohlen,hierüber sich zu erkundigen. K. Ferner gibt man ihm Auftrag, in Tobel IVO Gl. zu entlehnen, daraus Hake>»büchscn, Pulver und Steine anzuschaffen und dies alles nach Franenfeld zu thnn. I». Bon Doctor Sturzcl h>üman die gemäß der Erbcinnng verfallene Pension gefordert, i. Was mit Schultheiß Effinger (von Zi»'^wegen Weiningen gehandelt ist, soll nicht vergessen werden. Ii.» Dafür wird ein anderer Tag nach Babc»angesetzt ans Sonntag nach St. Niklaustag (11. December). ?. Es haben die VI Orte sich mit eina»^berathschlagt. i». Der Bote von Zürich soll heimbringen, was ihm des Landvogts (im Thurgan) wegen g^^worden ist, indem sich dieser zum Rechte erbietet, wenn er verllagt sein sollte, i». Des gemeinen Schw^wegen ist vorgeschlagen, den Unterschreiber von Zürich (Joachim am Grüt) und den von Lucern zusammen »b»„ein andern snnderlich" zu nehmen, oder es den drei vermittelnde» Orten zu überlassen, den Parteien eine» /geben. «». (Basel und Schaffhanscn): „Denkent der Waldlütcn fcnster an ir rathus. Darby Euonrat Topp^in sim hns sicr fcnster." Z». Die Baslcr Botschaft soll dessen eingedenk sein, was des Pfaffen von R»P^wegen mit ihr geredet worden, nämlich daß die Stadt sich desselben nicht mehr annehmen, sondern dem Abt w'»Weitingen freie Hand lassen solle, wenn er der beklagten Aenßcrung überwiesen würde; wenn ihm aber ll»u^geschähe, so könnte man ihn nicht „seine Unschuld entgelten lassen."

Irrig datirt das Lucerncr Exemplar Mittwoch nach St. Katharinen, richtig dagegen Bern, Frcibnrg »ssSolothurn (letzteres corrigirt), Schaffhanscn und Appenzell ans St. Konrads Tag (26. November), was ldiese beiden Orte richtig sein mag.

i» und » ans dem Zürcher Abschied, <» aus dein Basler und Schaffhauser, >> aus dein erster». Im Z>»^fehlt :i mit Ausnahme des Schlußsatzes, sodann ^ und I, im Berner I ii, resp. l—>i; das Freil"»^und Solothurncr Exemplar geht nur bis I; Schaffhausen und Appenzell haben nur Ii ii und lr, BaselIi, le, und <i in nicht ganz gleicher Fassung.

Zu ii. 1) Wir lassen den Wortlaut der bezüglichen Ermahnung folgen: „ ... Und (haben wir)unsern Eidgnossen von Zürich botten ernstlich und dapfer geredt, daß s>) über die Erbcinung sitzen und diebeschowen, was der buochstab dariil vermög, darbp ir sigel daran Hangende bescchen und bedenken, daß s>1 b ^und versprochen, die nach allem inhalt zuo halten, und so das bcschech, welle man inen vcrtruwen, sp syen sc s' .und werdent dem nachkommen und die ganzlich vollstrecken, und was sy deßhald für ein antwurt geben, lsc> nngents und unverzogcnlich unsern Eidgnossen von Luzern zuoschriben."

2) Laut eines bezüglichen Artikels im Baslcr und Schaffhauser Abschied wurden die Basler und Sch'P^Boten beauftragt, auf dem Heimwege in Zürich die zu Einsiedeln gemachten Vorstellungen zu wiederhole»-

3) Instruction von Bern (Absch. X, p. 146): Die Anklagen wider Zürich, die Beziehungen zu 7^'^ ^>cbetreffend, werden als „unfreundliche Reden und Meinungen" angesehen... „Und wiccvol nu etliche ^Meinung sin möchten, mit gecvalt zno handle», die pundbrief Harns zuo fordern »cid also unfründlicher ^zuofarcn, so will doch min Herren bedanken, sölichs nit ze thnond sin uccd also beiden teilen zuo sage»,

die notdurft fordert, damit kricgsufruor gemitten belpbe^ und einer loblichen Eidgnoschaft Zerstörung verhüet >dann nachdem niemand mag müssen, wie der krieg in Lamparken zuo cnd gebracht, will die notdurft erstnit so vil uf einander» zuo laden, sundcr frid, ruoiv und einigkeit zuo fürdern und zuo enthalten." ^

Zu I», 2. 1524, 12. November, Abtei Sallcfranc (?). König Franz I. an die Eidgenossen-Bezahlung ihrer Hauptlcute und Knechte festgesetzten Termin einzuhalten sei wegen der großen Ausgebe»'er für den Feldzug in Mailand habe verwenden müssen, nicht möglich gewesen; er habe das den Eidge» l ^seinem Dienste vorstellen lassen und ihnen zugesichert, sie (seiner Zeit) gänzlich zu bezahlen; sie haben b^^l»»zufrieden gegeben, wie aus ihrem eigenen Schreiben an ihre Herren hervorgehe; er bitte, ihnen darin