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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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October. 1524.

11) 1524, 20. October, Frauenfcld. Wilhelm von Reichcnbach und Veit Suter an Zürich. Sic haben ausdas empfangene Schreiben weitere Befehle eingeholt, die sie eröffnen werden. Wiewohl sie sich (von Zürich)^Guten versehen, so seien jetzt doch die Umstände der Art, daß sie für nöthig erachten, sich nm Sicherheit »ndGeleit zn bewerben, was sie bei diesen: Boten erbitten . .. St. A.Mich- A. Kmi»-.

12) 1524, 21. October (Freitag Ursula), Solothurn, Nathssitzung.Es sind für nun Herren kommen Z>vcuKotten von Waldshuot und haben . . angezöigt den großen Unwillen und komber, in dem si gegen irem fürsü'Ustand, als si verhoffcn nnverschuldt, und wie si sich des rechten crbottcn haben für das Nych (oder) die Sülldaß alles nützit erschießen inöchte, und daruf gebetten durch gottes willen, inen zuo verhelfen, damit si zuo t"und ruoiven mögen kommen. Uf sölichs haben min Herren geraten, inen zuo antwurten, daß inen diser ir kowbe>und schad leid sye, und wo si) inen durch schrift oder mit guoten worten ützit guots mögen schaffen, das zuo Gund ruowen dienen (möcht), wöllcn min Herren mit andern Eidgnosscn das best thuon, doch der Erbeinung ''

nnvcrgrisfcn." K. A. Solothurn- Rathsbuch Nr. 12, I>. 2SS.

13) 1524, 21. October (Freitag nach Galli), Frauenfeld. Rudolf Tumiscn und Konrad Esther NNund Rath in Zürich.Uf üwer gnaden schriben, das ir dem doctor Richcnbach getan, ist er für unser lieb N 'gnossen kon und hat nach langen warten üwer gnaden brief lassen lesen und bcgert, die antwurt, so ir unsschriben hant, von der von Waldshuot wegen, im zuo erscheinen. Das haut wir getan. Uf das hat er begemdaß wir oder unser lieb Eidgnosscn schüesint, darmit er von üch wüßte, ob ir die üweren heimbringen wömoder nit; es möcht kein beit hau, es war auch wider die Erbeinig, und mit vil (andren) worten, die wir iwbesten nach unserem tunken (bcdunkcn) vcrantwurt(et)ent, aber nit nach sinem gefallen. Witcr ließ er in ci»Gbrief lesen die Meinung, wie ir unser Herren den knechten zuo Waldshuot einem ein batzen ein tag gcbint, > ,die von Waldshuot die spieS (spys?), zuodcm inen znogescit, inen mit vj tnsendcn zuo(ze)zicn. Das haut

in maßen verantwurt, daß man üwer Unschuld wol macht erkennen, und uf das (war) sin ernstlich Meinung,üch ane verzag (ze) müssen, wie ir üch mit den üweren halten und die Erbcinig (betrachten wcllcnt). Und >" ^dem er usstnond, da batent wir unser lieb Eidgnosscn, daß si) in hicßint gen Zürich zno üch . . ritcn u»d ^die fachen erfaren und uns nit gegen einanderen verwirren; er wurd villicht ein antwurt finden nach siueUs 1fallen; fund er die (aber) nit, so wüßt er wol, wie er im tuon sölt, es war mit den eignen oder mit w"Herren. Deß sind uns unser l. Eidgnosscn zuo willen worden"... St. A. Zürich- A. Och-rm-h-

14) 1524, 23. October (Sonntag nach St. Gallen Tag), (Fraucnfcld). Rudolf Tumiscn, Hans Wcg>u^.Heinrich Werdmüllcr und Konrad Eschcr an BM. und Rath in Zürich. 1. Sie werden der brieflich cmpfaug"^Weisung nach Kräften Folge leisten. 2.Witcr fücgent wir üch zuo müssen, daß Vit Suter zuo Frowcusild) 'und hat der docter Nichenbnch um ein gleit geworben, das ist im g(egcb)en, wicivol es nit jedermannDemnach hat Vit Suter mit uns geredt, wie sincn Herren fürkumen sy(e), daß die üweren gen Waldshuot low

uns

doch wo das war, achtetint si), es beschech ane üweren gunst, müssen und willen; wär im befolen, von , ^erfaren, darmit man dcster früntlichcr handle» möcht; denn sine Herren hcttint all ein besundcren guotenivillcn zno üch. Uf das Hand wir im zum zimlichistcn ein antwurt g(cb)cn, zum teil wie es gange» si)(s)'darby wie sich die guoten lüt rechts klagint, ouch wie es ein hert ding wär, wenn wir so nach umeßtu^krieg hnn, der uns große türi und vil Übels machte; darum sölt jedermann das best tuon, darmit eswurd. Uf das, wenn nun docter Richcnbach und er für unser Eidgnosscn knmment, werdcnt wir das best3. Witcr, gn. h., so sind die Eidgnosscn ruch und hant zwcn Priester, den von Ermatingcn und den vonlingen unvcrhört, ouch über alle pitt, so für sie von den armen litten und von andern beschcchen ist, vongestraft, und das der vierteil von des gottsworts wegen, das si) lutersch näment. Sp hcttint uns gnuog da ^lassen sitzen und uns nit gcfraget; wir sind ahcr usgestanden. Witer hant sr> zwcn in turn geleit vonwegen und einem ein eid dem Thurgöw gen". . . St. A. Zürich- A.O-st»«'^

15) 1524, 25. October (Dienstag vor Simonis und Judä). Schultheiß und Rath von Waldshut n» ^Es verlaute, daß in Zürich gesagt werde, man trage hier gegen die im Zusatz liegenden Zürcher einigen ^m"^^das finde man sehr befremdlich, indem man sich ihrer Hülfe besonders freue und hoffe, daß auch sie zu

haben; man bitte daher, solchen Gerüchten, die wohl nur von den Mißgönnern ausgehen, keinen Glauschenke». S..A.Mich-«-O°M»