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October 15,24.
Zu I. Wir lassen beide Schriften folgen, die erste nach einem Druck, mit buchstäblicher Treue, ^zweite nach den vorhandenen Abschriften, in vereinfachter Schreibung:
1) 1524, 18. September, (Ingolstadt). „Ablainnng doctor Johansen von Eck der schaut- ^ schrift, die l»u^Zwingli von Zürich in ant- j nmrt weyß hat lassen anßgeen aufs die missiuc, > die er an die frummcn ve>tu>Ersamen zc. gemai ! ner Aidgnossen Kotten geschriben hatt, Lutche- ^ rischc (sie) leer betreffende."
^.llen vnnd pedem frunnncn christen, den(en) ditz mein schreiben fürkumbt, und in sonderhait den notuejt^'bestendigen christen der löblichen Eidgnoßschafft, wünsch ich Johann von Eck gnad vnnd frid von gott dem Herren,nritt erbietung meiner williger dienst. Auß christenlicher liebe bin ich bewegt worden, als ich vernommen Hab ?"erberig christenlich vnd hochloblich fürnemen gmainer aidgenossen wider die new vcrfücrisch leer, das ich den ediststrengen vestcn vnd ersamen Herrn gemainer Eidgnossen Kotten ini vergangen Ängsten zugeschritten Hab, vnd nChristcnlichs hoch zu preisens fürnemen gelobt vnd gebctten sich nit a(b)wcnden lassen, durch VlrichS Z>v>N!iverfnerisch schreiben ?c. laut desselben Inhalts, diz schreiben als es dem Zwingli fürtommen, wie dnn der Lnthcrnne'art ist, von stund an hat er anß wüetenden zornigen gmiet ain schwach gschrift wider nrich lasse» durch den iu"ausgecn »ritt vil schmachworten vnd spots vermengt, dann das helt ir new Enangelinm inn, die lent aufshesstigcst zu schmähen, sehenden vnd schelten, vnd wie wol ich klain acht des Zwinglins schmähen, doch n»?b ^frummen wegen, das sy kam ergcrnus cntpfahen, wa ich also stillschweigend, die aufferlegte schwach fürgieng, 'ich gantz kürtzlich die vj. puncten seiner schmachschriften ablainen. <
Vnd zu dem ersten das er mir zumißt, ich glaub nit das ain gott sey, khann ain ^etlicher vcrstendigcr 'versteen, daß ditz ans dürftigem rachsal mit vinvarhait mir zugelegt würdt. Ich bin von Christlichen cltcrn gebv>^vnd mein uatter hcütt anff den tag ain besser christ ist dann der Zwingli. Ich bin auch in Christenlicher tusterzogen, vnd mit der zu bleiben, mit hilsf vnd gnad gottes ist mein will. Das aber er anzaigt, ich Hab etiar dem wort gottes widcrstandt gethan, sag ich ncp darzu, dann all mein fleiß, mie vnd nrbait ist, dz das 's" ^gottes sein fürgang Hab, wie ich täglich liß vnd schreib, vnd ytz auf der vninersitct zu Jngolstat das Enangs'b ^Johannes osfenlich liß. Wol Hab ich widcrstandt gethan vnnd wils noch ihnen, die weil ich leb, der falsch "stsierisch vnd ketzerisch außlegnng vnd mißnerstandt, darmit Lutter (und) Zwingli niit iren anhang dz worlzerreißen, alle Saernment vnd ordnnng der Christenlichcn kirchen beflecken. Das auch Zwingli sich beklagt, ^""st. ,zu einer frummcn aidgnoschaft geschriben Hab, vnnd in vormals nit ersnccht. Sag ich daß ich söllichS "»derl^habe nach der leer S. Pauls, ain ketzerischen menschen nach erster vnd ander straffnng vcrmeidt, wisscnt dz dcrsevmkcrt ist, der ain solcher ist und sündiget so er mit aigem geeicht verdampt ist, so mm Zwinglin grn"3 ,ermant vnd gewarnet gewesen durch Bäpstlichc bull, durch seinen ordentlichen Vischone und gar tresfcnlichden hochgelerten Hieronymum Emser, der dann mit der gschrift erhalten hat wider den Zwingli, das der l-s >der heiligen meß gerecht sey, vnd nit der maßen getadelt wie zu schwach der Christenlichen kirchen der Z>"im auffgelegt, so darüber Zwingli verhart wie ain verstopfst glid in seiner irrung, ivär mein warnung ^stnit angesehen worden, deren ich müeßig gstandcn bin, sölchs auch nach der leer S. Pauls nit schuldig 3"'"st^
Zu dem andern puncten braucht Zwingli aber des Lutherischen Enangelinm ain stuck, das er mit nnn"'stmich wolt hessig machen gegen frummen Eidgnossen, denen ich zu Friburg und zu Nhom vbcl gcredt hnb"'st"^,das thnet er auß ncidt. Aber was eer vnd gnotz ich gemainer Eidgnoschafft günt vnd gercdt habe, las ich d's ,Schafhanscn von sagen, da ich oftermals gewesen bin, als ich zu Freibnrg Conuentor war, auch ist innckher' 1Chnnrat Baier von Schnffhausen fast trey iar vmb mich gewesen, der khnn wol anzaigen das widcrspil dz hieZ'"'schreibt, auch mag ich leiden dz darum sag sein brncder in Christo doetor Baldaser Fridberger. Der gnardcn h" ^Nhoin hatt mich kain knccht auß der gnardc zu Rhom nie mit warten oder mit wcrcken belaidigt, sonder mir "^,stund frnntschaft bewisen, des ich mich an hanptman, fendcrich vnd die gantz gschclschaft zeich. Aber die L"^'^st„,haben vor wol ain größere lugen anff mich erdacht, das ich zu Rhön? solt anff aincn? mist erstochen wordenvnnd der lugen meer. Aber gott Hab lob, sy sind noch nit erfreut worden. , ^ pi
Zu dein dritten beklagt Zwingli mich, das ich nie geschriben Hab ainein Ersamen bnrgcrmaister vnd l stZürch, Vird zu dem vierten zeigt er an, das thor stee offen zu Zürch, die zwei? puncten zu ucrtädinge" ' ^not, dann mäncklich waißt, was auß den zwaien vergangen disputation zu Zürich erfolgt ist, das laß ich ^