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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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490 September 1524,

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Zuodem sind vil der enden, so das wol liden mögen nnd gern sehen, daß den Luterischen ir trutz gebrochen(»vurd). Es mag doch mit Herrn Hans Jacoben von Landau und Herr Wolfen von Homburg usgericht werden-Was sich euer gnaden hierinnen entschließt, wolle sy mich von stund an gen Costanz berichten, dem landvogt »»Thurgau das wissen anzuozeigen. 3. Mit den gefangnen ist nichtzit gehandelt, dann daß die hertiklich piww)gefragt, und ein groß bitt für si beschechen; es stat inen aber hart; doch würdet diser zyt nichtzit mit inen gehandelt,sonder von den siben Orten ein tag in das Thurgau angesechcn, alle die so by demselben ufruor gewesen, einenjeden nach sinem verdienen zuo strafen. 4. Zwinglin hat uf Doctor Eggen schryben geantwurt, wie euer gnade"das an bpgelegtem druck verneinen. Das werden die Eidgnossen Doctor Eggen zuoschicken, und will er selb im» mruggcn halten, daß Zwinglin an ein ander ort dann gen Zürich zuo der disputatz muoß. In summa, mir ist Ivil anzaigt, daß si dise sect mit der zyt zuo Zürich und allenthalb in der Eidgnoßschaft ausrüten werden, "»sind die von Mülhusen und die von Sant Gallen uf disem tag redlich eapitclt worden. Zürich und Schaffst"^stand in suspenso, bis daß man mit den Thurgäuern und denen von Stain gerecht wirdet. 5. Usserhalb dcßnichts neues vorhanden, dann daß der Franzos die Eidgnossen weder irer Pension, gelihen gelt noch der alte»söldcn des zugs in Italien bezalt, sonder allein einem jeden hauptman fünfhundert krönen geben, die lüt da»"zno geschwaigcn, und termin bis Martini begert, darzuo zum höchsten gebetten, im zehentusend knecht folgen Z»"lassen, die wolle er erlich bezalen und inen sinen sun, iren götti, zuo pfand geben. Aber er hat das nit erlangt»mögen, sonder ime allein die von Underwalden ob dem wald, Bern, Friburg und Solothorn zuogesagt; die andc>»nwllend snnst nichts, weder ime termin zno geben noch knecht zuo lassen damit zuo schaffen han. L.

(Hans) Ueberlinger zuo Baden nimbt wol etlich knecht an, hat aber nit beschaid, wann er anziehen soll. ?-sind die tag by fünfzig lantsknecht zuo Baden fürzogen, versprechen sich uf Rnodolf Halen (?) und sag»",Hab iren im land Schwaben bis in vierhundert angnomen; es wäre guot, daß man dazuo thate". . . 8. ÄnZ»>^der Tage in Constanz (Sonntag nach hl. Krcnztag) und Baden (Donstag nach Matthäi).

Einen vollständigen Abdruck gibt Schreiber n. a. O. 1. 3437.

Ferner sind folgende Acten beizuziehen:

2) 1524, (?Anf. September). Instruction (als Missive) für Veit Snter, österreichischen Botschafter inBericht über die unablässigen Kricgsrüstungen auf dem Schloß Hohcntwiel und die Äerbindung mit der nngp)»'samen Baucrschaft, die einen Ucbcrfall in Würtemberg und einen Landkrieg in Aussicht stellen. Dewzust"Auftrag, die Eidgenossen nn die Zusage zu erinnern, ihrerseits keinen Angriff aus jenen» Schlosse zu g »stat"»'auch soll er die Erbcinung anziehen nnd ernstlich fordern, daß die Eidgenossen Anstalt treffen, Fcindscligü'des Herzogs abzuwenden, w. Abdruck >n Schreiber, a, u. O. I- 2S, 24-

3) 1524, 4. September (Sonntag nach Vcrenä), Baden. Die Boten der Eidgenossen (der V Orte »l»IV Waldstätte?) an Schaffhausen. Da verlaute, daß »r. Balthasar Friedberger, weiland Pfarrer zu Waldst^sich jetzt in Sch. aufhalte, so begehre man hiemit ernstlich, daß derselbe wegen gewisser Ursachen, die man sp"wohl angeben werde, sofort verhaftet und im Namen aller Orte bis auf weitem Bescheid in Verwahr geh»»verde. Begehren umgehender Antwort. K, A. SchaMuscu, C°rr-sp°»denze"-

4) 1524, 7. September (Mittwoch nach Vcrenä), Baden. Die Voten von Bern, Lucern, ltri,Unterwaldc», Zug, Glarus, Freiburg und Solothurn an Schaphausen. Dank für die gegebene Antwort,der Doctor von Wnldshnt" indie Freiheit" entwichen sei. Nun bitte und begehre man, daß Schasst)»'^ihn dort wohl bewache nnd nicht hinwegkommen lasse; denn auf den» nächsten Tage zu Baden gedenke n>a»dessen Handel »veiter einzutreten. K, A. Schaffhausm: E°rresp°ndenz°n-

5) 1524, 3. September, Schaffhansen. Der fürstliche Ausschuß an die Verordneten zu Radolfzell-schreiben belangend den prädicanten von Wnldshnt haben »vir inhnlts vernomcn und daruf durch einPerson so vil nnser kundschaft gemacht, daß »vir wissen (zc) sagen, daß er noch allhie in den» kloster ^st ^vor etlichen tagen an die von Schaphusen begert, ob sy im sicherheit zno recht für (den) gewnlt in ir stall»vollen; dcß sei den» predicanten noch kein nntwnrt worden; aber er welle nf morn wider ein schrift anstellen »nit (dein) begeren, im in K oder 8 tagen endliche antivurt zuo geben, ob sy in» sicherheit zuo recht !t