September 1524.
""f dem Wege seien, gegen die Insel des trafen von Aronn zn ziehen, nnd»daß sich nach der Einnahme von-^ovara der ganze Hanfe ans die Insel iperfen solle, nm dieselbe zn nchmci, nnd dann zur Belagerung von»llgaris zu schreiten. Dieses Schloß aber sei schlecht versehen; denn die Besatzung sei noch nie vollzählig geworden,»»d die Hälfte der Mannschaft krank; er bitte daher, sogleich eine ansehnliche Zahl Knechte dahin zn senden;6dei zeigt er an, daß er das versprochene Blei noch nicht erhalten habe. 2. Ferner meldet er, daß die Mai-^udischm auf ihrem Gebiet nichts kaufen lassen, die Eidgenossen verjagen nnd letzthin sogar mit Buchsen nachEinige» geschossen, Einen von Ascona gefangen, sein Schiff und etwas Korn weggenommen und ihn selbst^brandschatzt („getället") haben, und wenn er die fragliche Summe nicht entrichte, so wollen sie ihn hängen.
Heimzubringen nnd auf dem nächsten Tage darüber Antwort zu geben, da viel an der Sache gelegen ist. Ane>> Bogt wird geschrieben, er solle inzwischen sein Bestes thnn, nnd an den Herzog von Mailand, man erwarte,^ er den Unsrigen freien Kauf gestatte nnd schriftlich erkläre, wessen man sich von ihm zn verschen habe.» Die Boten von Lncern sollen sich bei ihrem Scckelmeister erkundigen, wer für das Blei nach Lnggaris hätte"che» soilm. « . Bericht des Landvogtes im Thnrgan, es haben zwei Klosterfrauen von Dänikon ihre ehemaligen, ^chtväter, zwei entlaufene Mönche von Cappel, geheiratet und die andern gezwungen, das Silbergeschirr mit'h»en z„ thcilen; auch „das andere" haben sie noch im Sinne zu theilen. — Auftrag an den Bogt, dafür zn^chen, Silbergeschirr der Aebtissin in Verwahrung gegeben werde. Im klebrigen ist das heimzubringen.
H Ei» Sohn des Grafen von Arona trägt im Namen seines Vaters vor, derselbe habe bisher standhaft zn dengenossen gehalten und ihnen treue Dienste geleistet, sei dadurch um Land nnd Leute gekommen und in ArmutKathen. Mm, habe sich freilich bei dem König von Frankreich für ihn verwendet, um ihm einigermaßen zn' indem er sonst sein Schloß und die Insel nicht mehr behaupten konnte; wiewohl nun die Antwort des"gs noch nicht eingetroffen, so bitte er doch die Eidgenossen, seine Angelegenheit in den Abschied zn nehmen' "'hu nicht zn verlassen. 2. In Betreff seines andern Schlosses (Valzol) am Laniserscc, das er vormals uns^"^bcn, ist der Antrag der Mehrheit heimzubringen, dasselbe niederzureißen. K. Der Vogt im Nhcinthal'w^^' ^ kommen Appenzeller dahin und predigen den neuen lutherischen Glauben; erst neulich habe» dort? ^ öckanen gepredigt. — Auftrag an den Boten von Appenzell, das heimzubringen und dahin z» wirken, daß^ unterbleibe; denn der Landvogt habe Befehl, Alle zn verhaften, die er in seiner Herrschaft bei dergleichenlg strafen. I». Das abermals gestellte Begehren des Hans Lombard von Basel, in Betreff des
^ heimzubringen, da die Mehrzahl der Bolen hierüber nicht instrnirt gewesen, i. Mit denen von"Thansen wird des Glaubens wegen gesprochen nnd ihnen eine Abschrift aller „Artikel" mitgethcilt, die sie^ ^ lutherische,, Seele halb in ihrer Stadt brauchen"; sie seien als Eidgenossen verpflichtet, wie die andern Orte^^^l>räuche der Väter zn erhalten; denn „wir Eidgenossen" haben den festen Entschluß gefaßt, in unser» Gebieten>»a^" Glanben abznthnn nnd ihn, soweit Leib nnd Gut reichen, gänzlich auszurotten. It.. Dasselbe hat^ " bei» Boten von St. Gallen gesagt, damit seine Obern „ihren Keßler" anhalten, von seinem Predigen und^lese,, auf den Stuben abzustehen. I. Der Vogt zn Luggaris berichtet wieder, es sei vor der Insel ein^^"'"l)el geschehen, wobei Einige nmgckommcn. Deßhalb wird ans die Bitte des jungen Grafen von Arona^ Herzog von Mailand geschrieben, er möge seine Leute zurückziehen und derzeit das Schloß in Nnhc lassen,hei' lmserlichc Sccretär HVeit Suter) übergibt ein Creditiv von den drei „Regenten" zu Innsbruck, Ensis-^""Mt nnd berichtet, daß ein Streit walte zwischen Graf Sigmund von Lupfen zu StühlingcnWnen Unterthanen, nnd die Bauern, wenn der Span nicht gütlich geschlichtet werde, mit den Waffen zumgebracht werden müssen, wcßhalb der Gesandte frägt, wessen sich die Regenten in solchem Fall zn den