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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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480 August 1524,

1) 1524, 21, Juli (Vigilia Magdalena). Bern au Freiburg, Ju den letzten Tage» habe der Bischof vonBelley das Gesuch gestellt, daß man den Span wegen der Märchen zwischen den Herrschaften Sainte-Croir undGrandson nochmals an Ort und Stelle gütlich untersuche und jedes Thcils Nechtsamcn prüfe, um hoffentlicheine» endlichen Vergleich zu erzielen. Wiewohl es nun bisher nicht an den beiden, Städten gefehlt, sondern o»dein Herzog, sodaß man weitere Tage abgeschlagen und die Aufrichtung der Märchen nach eigenem GntaclMbeschlossen habe, so habe man doch, um den Vorwurf zu vermeiden, daß man die Rechte der Gegenpartei n»idachte, zum llebcrfluß nochmals zu einem Tage eingewilligt, jedoch nur ans das Gefallen Freiburgs hin, bitteaber, die Ilmstände wohl zu erwägen, namentlich daß der Herr vonBälle" (Bcllelay?) sich erbiete, persona lan den Ort zu kommen und dienliche Mittel aufzusuchen, zc.

St. N. Beim: Teutsch Missiveu I?. 272. K. N. Freiburg: A. Bern.

2) 1524, 27, Juli (Mittwoch nach Jacobi). Bern an Freibnrg, Antwort ans dessen Schreiben betreßtdie Märchen zum hl. Kreuz. Man sehe wohl, daß es Bern zu Gefallen in den begehrten Verzug gewilligt hn ^wofür man zum höchsten danke, und lasse sich nun den angesetzten Tag gefallen, schreibe auch dem Herzog »"den Zugesetzten der beiden Städte, in der Hoffnung, zu einem endlichen Anstrng zu kommen. DarüberFreibnrg die Amtleute zu Grandson berichten, zc. St. A. Bm>: Teutsch Misswc» i>, 27», K, A. K-iburg- A, B->u.»

3) 1524, 27. Juli (Mittwoch nach Jacobi). Bern an den Abt von Vellelms'. Anzeige des mit Freib»»!vereinbarten Tages wegen der March zu Sainte-Croir, um auf Sonntag vor Bartholom!« (21. August), Aben -in Grandson zu erscheinen und morndeß auf dein Stoß zu einem endlichen Austrug zu kommen, zc. zc.

St. A. Bern: Teutsch Missiven I'. 1. 274 ti-

Die Verhandlungen mögen laut N. 3) am 22. oder 23. begonnen haben.

s«»s.

Wern. 1524, 24. August f. (St. Bartholomüi f.),

Staatsarchiv Lucern: Allgemeine Abschiede (1. 2. f. 029. Staatsarchiv Berti: Allgemeine eidgenössische Abschiede >V. p. 903. ^

Staatsarchiv Zürich: Tschud. Abschiede-Sammlung, Vd. 5, Nr. 93. KantvttSarchiv Basel: Abschiede. KantvttSarchiv F-reibnrg: AbschiedeKantvnSarchiv Solothurn: Abschiede Bd. XII. kantvttSarchiv Sei,Uffhausen : Abschiede.

Gesandte: Frei bürg. (Dietrich von Endlisperg, Schultheiß). (Andere nicht bekannt).

». Der Landvogt von Lnggaris hat auf diesen Tag geschrieben, wie den Angehörigen der Landschaftschlagen worden, Korn und andere Lebensmittel ans Mailand zu holen, und Jeder zuerst die ErlanbmpHerzogs answirken müsse, nin von dem Recht des feilen Kaufs Gebrauch machen zu können. HeimzubuG^und ans dem nächsten Tag zu beschließen, was man zunächst dem Landvogt dcßhalb befehlen wolle, k» ^Orte, die ihren Zusatz noch nicht nach Lnggaris geschickt, sollen beförderlichst ihrer Pflicht nachkommen.

Biel kommt eilt Schreiben mit der Anzeige, daß einige Priester das ab dem letzten Tage tu Zug erlassene(Mandat?) betreffend die vcrehlichtcn Priester schmähen, verachten und sagen, es sei hinter dein Ofen gemachtbesiegelt und nicht von den Eidgenossen ausgegangen; ferner wird gemeldet, Izaß daraus Unruhen entstände» ^fernere Widerwärtigkeiten zu besorge» seien; daher bitten sie (die Herren von Biel) um Bericht, wessen sie s"i> ^den Eidgenossen zu versehen hätten. Darauf hat man das letzte Schreiben bestätigt und das Begehre» ,demselben nachzukommen; dennoch wird die Sache in den Abschied genommen, um denen von Biel auf den »"Tag anzeigen zu können, wie sie gegen die Priesterschaft sich verhalten sollen. «I. Der Landvogt von Lanis st^man sollte das Schloß Valzol, das die Morell innehaben, entweder gehörig besetzen oder niederreißen, '» ^es sonst von den Feinden erobert werden und so der Landschaft zum Schaden gereichen könnte. Weil