4l!4 Juli 1524,
Frowenfeld zua stechen, das uns trcffenlich schwer und leid ist, und hobent incn ylents ander lwiicn und bristgeschickt und fardrent sy abermals ab by dem höchsten, mit dem anhnng, wo sy nit gchorsmn syent, wellcnt »'»sy gehorsam mache» mit der Hand, ... und daruf unser houptlnt, panncrhcrren, fenner und rat besetzt und eine"uszng thon. Sölichs wir üch berichtend, mit ernstlicher bitt, daß ir deßhalb dhcin rinrnow hnbiiit, bis das; >""üch wyter berichtend; dann worin wir üch by rnowen mngcnt enthalten und vor kost und unruow vcrhüetcn, si"wir geneigt . . . Und glicher gestalt habent wir üwcrn und unfern g. l. Eidgnosscn von den zechen Orten o»)
Vlöen." St. A. Bern: A. Kirchs. Angelegenheiten.
7) 1524, 21. Juli (Donstag vor Maria Mngdalcne). Wolfgnng, Abt zu Cappel, an den Bin. in Zi'»'"^Er nehme wahr, daß die Nachbarn in den Landern noch nicht wissen, daß die von Stammheim zc. (von Illingsabgezogen seien, und daß sie deßhalb im Sinne haben, diesen Auflauf mit der Hand zu strafen. Daher sihw"es räthlich, ihnen anzuzeigen, daß Zürich diesen Frevel (selbst) zu strafen gedenke; dadurch würde die Stim"""^der Eidgenossen gemildert und die Ruhe desto eher erhalten. — (Hdschr. von Hch. Bnllinger jünger).
St. A. Zürich: A. JtNngerstiirM-
'8) 1524, 24. Juli (Sonntag vor St. Jacob), 3 Uhr Vorm., Knonan. Hans Felir Maitz undUtinger an Bm. und Rath in Zürich. Wegen der empfangenen Warnungen hiehcr verordnet, haben siezuverlässige Botschaft erfahren, daß ctiva vierzig Knechte von Zug bei Eham, etwa dreißig bei St. Wolfil""^gestanden, drohend nach Cappel und Knonan zu kommen und den lutherischen Pfaffen ihren Wein nnSzntriPs"und dem Lnndvogt die Hoden ausznhanen. Seitdem haben aber Amman» Stocker, Zigcrli und Vogt SN»als Boten der Obrigkeit die Leute bei ihren Eiden hcimznzichen ermahnt, worauf sie alle abgezogen seien- 'nächsten Montag sei aber Kilbe zu Cham, Ivo sich vielleicht wieder etwas erhebe. St.A. Zürich: A. Jitmgnhaudkl-
9) 1524, 24. Juli. Zürich an Schaffhansen. Nachricht von dem Abzug der in Chain versammelten
^40—50). K. A. Schaffhausen: Conespondenzen«
10) 1524, 25. Juli (St. Jacobs Tag), Zug. Corncl Schultheß und Hans Bleuler an Bm. und "Zürich. Heute seien sie vor (dem Stadtrath in) Zug erschienen und haben ihre Befehle eröffnet, aber keine a»Antwort erhalten können als die, man habe die gegebene Erklärung über den Abschied mit den äußerenvereinbart, hinter denen man nichts anderes thun dürfe; es sei aber ein Tag in Bern gesetzt, wo man si^den Eidgenossen bcrathen wolle; Zürich möge sich jetzt damit begnügen ?c. Sie haben erfahren können, bas> sTag in Bern nächsten Donstng beginne, und von einer glaubhaften Person gehört, daß Appenzell sicherklärt habe, „zu einer Eidgenossenschaft" Leib und Gut zu setzen. Abermals sei den Boten ernstlichworden, Zürich solle ohne Aufschub „strafen", das werde zur Beruhigung viel beitragen.
St. A. Zürich: A. JNingcrs»"'"''
INS.
Appenzell'. 1524, 22. Juli.
Staatsarchiv Bern: Allst, eidq. Abschiede, >V. p. 270—277. Staatsarchiv Lueern: Acten Neligionshändel.
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Der Botschaft der zehn Orte wird auf ihren Vortrag nach langen und vielfaltigen Reden, d>e jeveekennt, zur Antwort gegeben; Man habe für die ganze Landschaft ein Mandat ausgehen lassen, daß die ^ ^nichts anderes lehren sollen als das heilige göttliche Wort und was jeder mit der Schrift begründensei auf der Canzel, in der Beichte oder in Todesnöthen, und wer das überträte, dem würde man dieabstricken und ihn wegfahren lassen; man sei auch guter Hoffnung, durch Niemand davon gedrängt z» ^denn die groben lutherischen Mißbränche billige man gar nicht. „Und wellen wir eisen (also) gnol fron»" ^gnossen sin und lyb, ecr und gnot zno einer löblichen Eidgnoschaft sehen wie unser altvordrcn; denn wir h"