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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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Juli 1524.

Zu :» (auch in, »). Behufs Ergänzung des Textes ziehen nur einige der erheblichsten Acten bei:1) 1524, 21. Juli (Vigilia Magdalene), um 4 Uhr Morgens. Schivyz an Lncern (desgleichen an ll>"Unterwalden und Zug?). Um eilf Uhr vor Mitternacht sei von den nach Zürich und Schaphausen verordnetenNathsbotcn folgende Missive (verinnthlich dd. 1l>. Juli Abends) eingegangen:

Demnach mir von üch und andern unfern Herren und vbcrn abgcfcrtigct, und als nur Zürich nachHandlung, als mir nach unscrm befelch vollstreckt, als ir hernach von üwern botten miter verneinen, abgcschcidenund gan Schaphusen komcn sind uf setz nächst Snnntag vergangen, und morgens früy uf Mcntag do sind »")'märi zuokomen, wie ein stürm gang durchs nider Thnrgöm uf; und als wir des eigentlich beruht, fliegen »"'üch zuo müssen, daß es also ergangen ist, wie harnach stat. Als dann unserm landvogt uf jetzigem tag Z"bbefolhcn ist, ein Priester mit namcn meister Hans Occhsly anzuoncmen, hat er (das) gcthnn und etwas by tUsiner knccht hinüber geschickt nf setz Mcntag früc vor tag, und den pfaffcn in sinem hus zno Burg zito St""vor der brugg, das in der grafschaft Thnrgöm hohen geeichten lit, fänklich nnncmcn lassen, das angcnds die »""Stein in der statt gehört, von stund angends ein stürm angeschlagen und den unfern, so den pfnffen gfa»!^"(weg)gfüert, nachgeilt; aber doch so sind des landvogts knccht so emsig gsin, daß p> den pfasfen vordai»'"'gfertiget und mit (im) gan Frowenfeld komcn sind; doch so Hand sy an der Thür in unser grafschaft Hochs"und indem geeichten, grnnd und boden zwcn knccht erilt, die von Frowenfeld sind, die gfangen und gan St""lassen Pieren und zno einem gegcnfang gegen dem pfaffcn enthalten. Witer demnach so ist der stürm van St""nidsich gangen schier bis gan Zürich, da sich (dann) ein merklich volk gcsamlet und zno Illingen zuosamen ko»»'"'daselbs im karthüser kloster by den iij>« oder mc in das gottshus gfallen, dem vatter alle gemach und heiind»ufbrochen, sinS gottshus brief und sigcl zerschrenzt, alles zerschlagen, im sin min ustrnnken mcd vermüest, als b"vatter sagt, einer großen summ gelts wert, das kloster usblündcrt und beraubt und nach vil muotmillensanzündt und verbrennt, das doch ein großer schnd ist. Nun ist mar, als unser landvogt scmlichcn stürm vernoiA"'und daß sich das volk merklich gestärkt, und bsundcr daß sy im cnbotten Hand, sy ivcllent den pfaffcn Harns Hab""daran setzen ir lib und guot oder Frowenfeld überfallen und den pfaffcn mit gmalt reichen, daruf der landvGncit rat dcro zuo Frowenfeld und nach siner Notdurft onch einen stürm uSlnssen gan in das ober Th>»!l^allenthalb, daruf ein merklich zal tüten gan Frowenfeld kamen, dem landvogt bystand zuo thnon, von edlen "bnrslütcn, und märi gar nach daruf gstanden, daß sy an die Züricher lutrischcn puren kamen, darus dann n>er> "unrat entstanden wär. Darzwischcn sind üwer und unser lieb Eidgnossen von Schafshusen treffenlich mit ir botM ^geritten, ircn ganz ernstlichen fliß ankert und das best darzno gcrcdt, damit nit unrat cntstüende. Deßglichunser Eidgnossen von Zürich ir treffcnlich botschaft dazwüschen geschickt (und) dermaß mit allem ernst geh"" >als ab diser Handel inen unwüssend,'sunder ganz leid sy(c). Wir sind onch nf hüt gan Frowenfeld komcn I" ^den botschaften von Zürich und Schaphusen, vil volks da fanden, und ist ganz alle nfrnor im gmeinc» 'und wiewol cp der luterischen siten die puren zum teil abzogen, so Hand sich doch etlich noch by einander» .Stammen enthalten. Daruf so haben ivier mit den botten von Zürich und Schaphusen ein sölich abredig gs >daß sy zuo den iren von stund an riten, sy vermögen, daß p) von irem fürncmcn stau, jedermann heimhus zicchcn, bis semlichs an unser Herren und obcrn gelangen, die dann witer darin handlcn werden, darz»"sy van stund an gan Stein riten, mit inen reden und handlend, daß sy die zwen gefangnen, so unsvon stund an uslassen; deßglichen so wellen wir die vier gscllen, so hie zuo Frowenfeld ligen, auch uslassc»! 'den pfaffcn wellen nur behalten, kein gwalt mit im beuchen, snnder an unser Herren und obcrn lange» »»und haben also die unfern, so zuo Frowenfeld vcrsampt, wider heiin zicchcn lassen, inen hoch gedankct, ""also jctzmal disc ufrnor und böse Handlung angstellt und nidertruckt, bis wir üch . . witer berichtenonch des willens, gan Appenzell zuo riten, unser befelch daselbs onch zno vollstrecken, (und) bitten hiemit e>»! ^ir wcllint dise Meinung von stund an . . den übrigen dry Waldstetten und Zug, deßglich, ob ir >"ci»ü'"^.^sin, andern Orten auch zuoschriben, sich darnach müssen zuo richten. So lassen wir üch onch müssen, daß >4 .abend die von Eostanz ircn bnrgcrmcistcr, auch sunst einen ratsfründ zno uns gan Frowenfeld geschickt mit st" ^früntlicher crbietung und Meinung, wo sy gnots, fründlichs schidlichs kömcdcn und inögen reden, helfenseid machen, sye inen von iro Herren und ober» befolhen, solle gar nüt gespart werden, mit erbietung »bler g