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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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Juli 1524,

Bischofsei? und geistlichen Prelatcn und oberkeiten, so s?) mit uns gebracht hn??d, es sig ?nit de?? cortisa??e??, »nia??fallu??g, ouch verkoufung u??d Vertuschung der pfrüendcn in inengerle?) wys und ?vcg, init betrieg????g der falsche»ablast, o??ch ?nit den? strengen nnstschwcisigen ?u?endlichei? geistlichen gerichtszwnng ui?d b????n, den s?) zuo vil fräfel'»)i?? rveltlichen Händeln gebrncht, ????d s??nst in ander wys und weg, setz mmol ze melden, darab wir nit minder'dann ir inistfallen habe??, darumb ?>nser Herren u??d ober?? des willens und fürnemens sind, mit sampt iich ??nse>»getrüwen liebe?? Eidg??ossci? von Zürich stattlich darüber zc sitzen, anschlug und fürsehung ze thnon, dainitdest entladen rind geha??dclt werde, das unser aller lob, nutz und cer sig." Hienach bitte man um sofortigefrcrnidliche Antwort.

Das Berner Archiv hat nur die Antwort Zürichs.

Ueber die Verhandlungen ii? Zürich, Schnffhnusen, Franenfeld und Appenzell wurde nachträglich eineAbschied ausgefertigt, wovon das Lnccrner Archiv zwei Ncdactionen hat. Die erste führt de?? Titel:Absch"?u?d Handlung der x Orten ratsbotten, so harumb gcrittei? si??d, ru?d nit in die abscheid kommen ist."

1.Es weistt jeder bott, was Herr Basti???? von? Stein van Bern, Ritter, ii? unser aller ??nn?c>?unfern liebe?? Eidgnossci? von Zürich gcredt vor klein und große?? ritten und bürgern (?), aber ihre ÄeMpterhabe?? sy nit wellen bernofen, ?md hat ei??e geschickte vernünftige lange red vor inen gethon, sy vil?u?d mengest")ern?ant, ?vie unser vordren zuosamen in pündnns ko???ei? siird in disein glorrbe??, ?vic es inen so wol crgang^^ouch wie es jctz ii? diser nüwen sect gat, o??ch ?vie die alte?? Heilgen lerer gelebt und gclert; dargege» sollermessen, wie setz die nüwen lerer lebend in aller üpikcit, und nach langer red sy ernstlich ermant und gcbctte»'daß sy von sölichem fürncmen sto??, sich nit voi? uns süudrcn, sonder dise fachen und bös Händel uns helfe»abstelle?? ????d strafe??; dann unser Herren und ober?? wellend das allenthalb, wo sy zuo regiere?? Hand, abste sund strafen w., ?vie jeder bott wyter ?vcißt." 2,Uf sölichs ha??d sy u??s ei?? antwurt i?? gcschrift geben, »jeder bott dest ei>? abscheid hat." (Diese A??t?vort liegt bei), lt.Demnach habend der sechs Orte?? ratsbott"»nämlich Lueeru, Uri, Sch?viz, U??der?valde>?, Zug u??d Fryburg, sich zuos?r?nengetho?? u??d ???it unfern C'idg»»»von Zürich dise Meinung geredt, diewil sy i?? solchem mißgloubcn ?u?d ??ü?vcu sect verharren und nit absto»,ivellci? ir Herren und ober?? nünt mer by i??e?? zuo tage?? sitze??, (sy) uf keinen tag bernofen und kein tagtest" >mit inen halte??, und wiewol die übrige?? vier Ort (oder) ir ratsbotten jetz kein befelh gehebt, so habend st) ^sölichs alles ii? abscheid genommen hcimzcbringen, ungezivifeller Hoffnung, die vier Ort werden sich von inensündren, sonder zuo inen stau."

I».Item wie es zuo Schaffhusen ergangen, ist eii? eigner abscheid darumb vorhanden (Nr. 193); deßgzuo Frowcnfeld ouch." t?«? (s. u.) fehlen.

Die zweite hat die llcberschrift:Diß ist die Meinung ufs kürzest vergriffe??, so der r Orte?? r'»tod»ll'n?it ????sern lieben Eidgnossen von Zürich geredt und gehandelt Hand vor klein und große?? rälen und llu'ibActum uf Sampstng de?? rvj tag Juli A» rriiij." 1) Es folgt der Vortrag I, oder u 1, ii? weitläufiger AuSfwst2) Darauf hat Zürich, nach langem Bedacht, denselben schriftlich zu empfangen begehrt; man hat abersprechen können, da er (noch) nicht schriftlich verfaßt gewesen. Endlich hat dann Zürich eine Antwort ve?lasse??, ?c. 3) Wie oben. ^

I». Wie oben. Solche schwere Händel soll jeder Bote (daheim) ernstlich anbringen, und dcsthalb istanderer Tag in Lucern angesetzt auf Dienstag den 2. August, wo man sich endgültig entschließen soll,diese?? Sache?? zu thnn sei. »I. Zu gedenke??, daß der Pfarrer von Appenzell, sofern er verklagt würde,verantworten begehrt. Die Handlung in Appenzell und die darauf empfangene Antwort kennt jeder ^

Den? (jeden?) Boten ist ans den Tag ii? Bern zu befehle??, die vier Orte zu bitten, sich nicht von d>»Orte?? zu söndern.

Aus Art. VI ist nicht zu schließen, daß die Boten der zehn Orte noch in Zürich Nachricht von de»? ^zu Jttingen empfangen; es ist nur an Nr. 191 A zu denken:

K. A. Basti? Abschiede. K. A. So?othmn: Absch!ed° Bd. X?'