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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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440 Juni 1524,

so usscrhnlb ir lctzi in den geeichten Rincgg und Tal gelegen sind, »it mer kaufen noch zuo lehcn cmpfahen, auchkein zins daeuf machen noch daruf lichen sollen; doch vorbehalten was güeter (sy) zuo beiden teilen vor dato dg!briefs zuo eigen inhettcn, darby soll jeder teil blyben, die nutzen und bruchen als ir guot. Deßglichcn, ob si'n'^hin güeter in erbSwys oder durch hürat und erbrecht an sy käme(n) oder fiele(n), so in den geeichten Rineggund Tal gelegen sind, die sollen und mögen sy inHaben, bewerben, nutzen, messen und darmit handien als (mit)ircm eignen guot, und harwiderum, ob die von Ninegg und Tal und die iren fürohin güeter, in der(o) vonAppenzell oberkeit und lctzi gelegen, in crbswys oder durch hürct und ecrccht an sy kicme und fiele (sie), d»sollen und mögeir sy inHaben, bewerben, nutzen, messen und darmit handlcn als (mit) irem eignen guot. 2. S»»ßsollen sy zuo beiden teilen jeder teil in sincr letzi und landmarch bliben wie obstat, und mit sonderheit, daß siä'v-hin kein vogt im Rintal, wer der je zuo ziten ist und wurde, die güeter in denen zwei geeichten, es sycn rcbcnoder äcker oder andere güeter, keinen insäßen von Appenzell nit lichen, sonder daß er die den litten in den siligemclten zwei geeichten zuo lehen lichen und darin blyben lassen (soll). 3, Und zum lctsten, des gemeinnika^halb, das sötten sy beider sits gegen einandcren bruchen, halten, nutzen und nießen, wie sy dann das unzhar l»suf hütigeir tag . . gebracht und gehalten haben". . . , .

185.

Lllttis. 1524, )0. Juni f. (Freitag vor Barnabä f.) Jnhri'cchmlilst.

St<i»t«nec>)iv Liiccr»! enuis u. Luggmls-Wschlcdc, I, »s, Staatsarchiv Zürich: Emiclbüg, Abschiede, I, tS. Tschud, Abschiedc-Samml,, Bd. b, R>,Staatsarchiv Ber»»: Allg. eidg. Abschiede, X. ,>.71. jtattto»»sarchiv ^reibarq: Abschiede, Bd. 102.

Gesandte: Bern. (Konrad Willading). (Andere nicht bekannt).

»». 1, Der Seckclmcister entrichtet die Landstener mit 7020 Laniscr Pftlnd 19 Spagürli; davon5(10 Tonnenkronen abgezogen, die er dem Vogt gegeben; das Uebrige bezahlt er in guten Ducaten und So»»^'krönen: 1 Laniser Pfd. zu 10 Kreuzer, 1 Ducaten zu 1(0/2 Laniser Pfd., 1 Krone für 10 Pfd. 2 K>rgerechnet, 2, Die Commune von Ponte gib! 392 Pfd. 3 Spagürli, in obiger Wahrung, 3. Sonvico Z»^040 Pfd. in Gold und etwas in gangbarer Münze; 4. Marco 320 Pfd. Laniser Währung in Gold. V- ^Zoller erlegen an baar 250 Sonncnkronen; 400 haben sie dem Vogt abgeliefert, und 150 hat man ihnendiesmal wegen der Kriegszeiten nachgelassen, «. Der Vogt hat 900 Sonncnkronen, nämlich 500 vom Secemeister und 400 von den Zollern, entliehen und stellt nun das Ansuchen, ihm einen Monat Ziel zu geben, >wolle er das Geld nach Lucern bezahlen (wären"), ohne alle Kosten der Eidgenossen, und unterdessenGüllen von 2000 Gl. Werth einsetzen. Auf diese Bedingungen hat man, wiewohl ohne bezügliche Vollmacht'seinem Begehren willfahrt, tl. Das Malefiz hat 198 Sonncnkronen 4 Groß eingetragen, die der Fiscalabliefert, mit Ausnahme von 17 Kronen 3 Dicken, die er noch nicht hat einziehen können; ferner von 50 ^»Hein,, die er dem Schreiber an seinen Gehalt gegeben; ferner von 52 Sonnenkronen für den Nachricht' ' ^von anderen Ausgaben im Auftrag der Obern; so sind übrig geblieben 59 Kronen, « . Die Landleutc h^.dem (neuen) Vogt den Eid geleistet, 4'. Der Banditen halb hat man einen öffentlichen Ruf ergehen lasse», ^sie bei (Strafe an) Leib und Gut das Land räumen; sofern aber Einer durch glaubwürdige Schriften da> 1^kann, daß er niemanden schädige, und hinlängliche Bürgschaft gibt, sich auch in Zukunft ehrlich zu halte», ^der Vogt bevollmächtigt, solchen Personen Aufenthalt zu gestatten, jedoch sie aufzuschreiben und zu bc»b»^wer aber Banditen wider das Verbot beherbergt, ihnen zu essen »nd zu trinken gibt, verfällt der gleiche» ^ ^K. Dein Vogt wird Befehl gegeben, diejenigen (Angehörigen), die zum Herzog Hinübcrgelaufen, an Leib

Gut zu strafen, sofern er sie betreten mag, I». Die Rechnung des Vogtes wird gut geheißen; die 120

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