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Mai 1524,
sei Nri gestern eilends mit dem Panner aufgebrochen nnd habe Lucern laut der Bünde gemahnt nnd ihm dabeiaufgetragen, die andern Orte um treues Aufsehen zu ersuchen; man habe sich dcßhalb gerüstet, um am nächste"Mittwoch mit dem halben Panner und KV0 Mann auszuziehen > . .
St. A.Zürich: A. Eimetbirg. Vogteien. — KV A. Schnsshausen: Correspondenzen. — K. A. Solothurn: Lucerner Schreiben 1
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Lncern. 1524, 25. Mai f. (Mittwoch vor Corporis Christi f,).
TtaatSarcliiv Liicer»: Allgeni. Absck,iedc, 0, 2, r. 0S7. Staatsarchiv Zürich! Abschiede Bd. », c, 12s, — Tschnd, Abschiede-Sammlung Bd, b, Nr. ^Staatsarchiv Verl»: Allg. eidg. Abschiede. VV. p. 209. X. p. I l l. Kalltousarchiv Nasel: Abschiede, l'. 120. Kaatvasarchiv Hreiburg: Abschiede, Ad.Kantoasarchiv Solvthurn: Abschiede, Bd. Xll. jiantvttöarchiv Schaffhanse»!: Abschiede, ^.'andesarchiv Appeazell I. )k.: Abschiede.
Gesandte: Frei bürg. (Ulrich Schnewli). Appenzell. (Ammann Tanner). — (Andere nicht bettnt». Cs wird neuerdings der Antrag gestellt, die Besatzung in Gottlieben zurückzuziehen, weil sienothwendig sei, nnd die Kosten derselben erspart werden könnten. Diese Meinung haben aber etliche Orte wide^sprachen, nnd ist deßhalb beschlossen, cs sollen die Orte, die ihre Zahl Leute nicht da haben, sie sofort schickt",damit es „gleich zugehe". Uebrigens will man sich ans der Jahrrechnung zu Baden weiter entschließen, obdie Besatzung da lassen oder heimbcrufcn wolle, I» Der Herzog von Savoyen läßt sich durch seine Botsth^ans die gegen ihn erhobenen Klagen verantworten: Im Anfang des Krieges habe er dem Rath der Eidgeiwist"zufolge sich keiner Partei beladen, auch seine Unterthancn immer dazu angehalten. Das Geschütz, das der Kö>"üin seinem Herzogthnm (in „Augstal", „zum Bart") zurückgelassen, habe er gezwungener Weise den Span"""übergeben müssen; nun liegen diese noch stets in seinem Gebiet, bedrücken das Land nnd wollen nicht mehr f">''er bitte daher die Eidgenossen um Rath, ?c. Darüber nicht instrnirt, hat man der Gesandtschaft des Htt'M-'die gegen die Eidgenossen bewiesene Untreue vorgehalten und sich nicht weiter eingelassen. Im klebrigendie Sache heimgebracht, um ans dem nächsten Tage zu antworten, e. Jacob von Crce und andere Hauchst"^die in Mailand gelegen, bringen vor, wie sie vernommen, daß der Admiral an die Eidgenossen einengeschrieben, worin er sie empfindlich gescholten und namentlich geklagt, daß sie ihn zum Abzug gezwungen; da""'thue er ihnen Unrecht. Heimzubringen und in Baden darüber weiter zu reden. «I. Betreffend die Banditen »Lauis nnd Lnggaris, von denen man Unruhen besorgt, wird den Vögten daselbst die Weisung gegeben, "denselben zu verschaffen, daß sie sich ruhig halten nnd des Herzogs Leute nicht angreifen. Heimzubringen,man sich gegen sie z» verhalten hätte, wenn sie das nicht thätcn. v. Da einige Orte empfehlen, an den HeG^von Savopen zu schreiben nnd Antwort zu begehren, wessen sich die Eidgenossen von ihm verschen dürften,ist dieser Anzug heimzubringen nnd ans der Jahrrechnung zu Baden darüber Antwort zu geben, l Es stjedes Ort seine Bote» zu der Jahrrcchnung in Lauis nnd Lnggaris am 5. Juni in Uri haben, samt denVögten, nnd zwar mit den nöthigen Vollmachten, um ennet dem Gebirg in allen Dingen zu handeln, n>a-' ^Umstände erfordern. K. Der Vogt von Lanis hat schon öfter geschrieben wegen eines Schlosses „im Sotdivald ,das dem Grafen von Arona gehört, nämlich daß es zweckmäßig wäre, dasselbe niederzureißen. Für cinnnst -iman beschlossen, es solle der Vogt dafür sorgen, daß es nicht von nnsern Händen komme; ans die dortige C"-rcchnnng sollen dann die Boten zu einem Entschluß bevollmächtigt werden, ob man cs abbrechen oder stehen "4wolle. I». Da die IV Waldstätte in aller (XII) Orte Kosten (je drei) Büchsenschützcn nach Lnggaris vero>^ ^haben, so sollen die Boten auf die Jahrrechnnng instrnirt werden, ob man die Besatzung daselbst vcr»""^oder vermehren, oder wie man überhaupt in der Sache handeln wolle.