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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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Mai 1524,

wie das unser vordem an uns bracht haben, bis zuo der zit, daß durch Gott wird vcrhengt, ein gemein Conciliumgehalten wurd; was dann dnselbs beschlossen, wurden wir ouch unsers teils güetlich annemen und vollstrecken, alsfrommen cristen gezimpt. Hiernf, getrüwen lieben Eidgnossen, ist an üch unser früntlich ernstlich bitt, ier wellentallenthalben by den üwern verschaffen, daß die, so under uns oder die unfern wandlen, vcrmident derglichcn büechn)under die unfern zuo bringen oder sunst der dingen halb ützit zuo bredigcn fürzuoncmen, sundcr sölicher ding halberrücwig zuo und von wandlen; dann so das von jcman nit bcschcch und wier einen betrcttcn, der büechli underdie unfern stierte oder der gestalt bredigotc heimlich oder öffentlich, wurden wier in strafen nach unserm guotenbedunkcn, wellten uns ouch deßhalb hiemit bewart haben". . . St, A, Zürich: A, Neitgtonssache»,

K) 1524, 1, Mai. Bern an Zürich.Hemer schribcn . . berüerend den lillerschcn Handel .... haben n>nmit langem inhalt verstanden, und ist nit an, als wir unfern botten, so nf solichem tag gewäscn ist, ouch denabschcid gehört, können wir nit verstan, daß uf üch . . deHein sunderlichc tröuung gebrucht sye; dann wir mögenachten, daß sich nit will gebüren, üch oder ander zuo nötigen oder zuo trängen, anders zuo glauben oder Z»"halten, dann üch wol gesellig sin will. Und damit ir unsers willens und gcfallens, ouch unser antwurt so >niruf jetzbemeldter tagleistung (ge)geben, bericht sin mögen, so gefalle üch zuo wüsten, daß wir hievor den unser»allenthalb in statt und land diß Handels, ouch Hangender zweyung halb, schriftliche vcrkündung gethan und »achir aller gehabten antwurt uns mit unserm großen Rat underredt und vereinbarst haben, by dem mandat, so »'"hievor haben lassen usgan, und das mir üch Harm verflossen zuoschicken (fehlt), zuo bcliben; doch diewil den unser»allenthalb schwär und ungemeint sin will zuo gestatten, daß die Priester eewiber nämen und sich zuo der ce neupflichten, deßglichen daß jemand an(e) notdurft in der fasten und zuo ungewonlichen ziten fleisch essen, ouch b»muoter gotts und (die) lieben heiligen smächen, und nit als fürbitter anrücfen, und ander ungehört schwnrglönblbfachen bruchen sölle, söllichs alles nsgcsctzt, guotcr Hoffnung, diewil die ansang und nüwerungen so lang unve^denkende zit nit in üebnng sind gewäsen, mit yl, ouch der rüche und härtigkeit nit hindurchzetrucken sind, daß st"und für durch die gnad und hilf gottes so vil erlangot, damit wir zuo einhelligem verstand werden konnM»'By welichcm beschluß und ansächen wir beliben und sunst alles das werden erstatten, so zuo fürdrnng der ss»gotts, enthalt des eristenlichen glonbens und Handhabung des hl. Evangeliums, auch der wort und leer Christ'dienot. lind also mögen ir unserthalb wol gerüewigot sin und üch zuo uns aller eeren und guots vertrösten »"für die achten, so üch obangezöugter fachen halb gar ungern nberziechcn oder wider üch mit gewalt wöllten handlcill^'

St, A. B->»: Tcutsch Miffiven. I>, SSV b, St, A. Zürich: A, Bern.

7) 1524, 2. Mai. Uli Nil Zürich. Antwort auf dessen Vcschwerdeschreiben vom 27. April.Hnnbverinerkt (und) fücgeilt üch guoter Meinung ze wüsten, uns noch ungeändert des selbigen ivilleils und fürneM^(ivie der Abschied lautet) sin, aber nit sölicher gestalt, als ir das vermerken wend, als ob wir gegen üch unst»"lieben getrüwen Eidgnossen etwas unfrüntlichs fürncmen, oder (gegen) anderen Eidgnosscn, sunder in dem »»"""des Herren nf unserem gloubcn und fürnemen, wie der von unseren eitern an uns komm, ze verharren lind so» ^ivie obangczöugt by uns ze weren, des glichen wo ivirs ze wercn gwalt haben, als in Miseren vogtycn, n'. ^ ^glichen war noch unser früntlich ärnstlich bitt an üch . . ., üch nit von uns übrigen Orten mit dein glauben »sündercn, sunder by uns einhelliklich (ze) pliben; mag aber söllichs by üch je nit befunden werden, so l»»büch bcliben in dem namcn gotts, dcrglichen »vir uns zuo üch ouch versächcnt ze. Der Kossen halb mögendgelottben, sölichs nit ülver befelch geschlichen, möchtcnt aber lvol liden, )) der drnckcr sich eins anderengebrucht hätt, diewil (er) doch nit uf die, so den Eidgnossen geschickt, ouch druckt worden zc., land wir in lwäscn beliben". ... St, A. Zürich! A, R-ligtonssachcN'

8) 1524, I. Mai (Dienstag Erucis Jnventiotlis). Solothnrn NN Zürich.Ueiver schriben uns jch gcth'"'' ^berüerend den nbscheid letstgehaltens tags z>to Lueern und insunders den artikel von der lnterschen händlen

haben wir (sines) inhaltS verstanden, lind ist war, wieivol gedachter abscheid in sölichcm stuck ctivaSso können wir doch nit achten, daß derse)b üch znowidcr vergriffen inid dahin diene, als ob wider üch von ^fach wegen ützit gewaltigs fürgenommen sölle werden. Wir mögen ouch müssen, daß unser bott sich socrlütret, dann unser befelch ist anders nit gewäscn, (dann) wir sycn diser fach halb by und under uns Z" -l" ^ruowen, und ob sich jemand der unfern harin wider guot eristenlich gcivonheiten mißhandlete, denselben »»"