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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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April 1524.

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die Speise abschlage. Man ersuche Lucern, dies andern Orten anzuzeigen und sie kraft der Bünde zu ermahnen, mitden Ihrigen nachzurücken; denn sollte nus solcher Säumniß ein Unfall erfolgen, so sei großer Unwillen undWiderwärtigkeit zu besorgen. S«. A. Bm,! Tcmsch Miss!«-», n. s>r >,. 24» ». - S«. A. L»ce»i: MWve».

5) 1524, 14. April (Donstag vor Jubilatc), um Mittag. Bern an Lncern (dcßglcichcn NN Uri). Manvernehme allerlei ividersprechcnde Reden, daß nämlich wenig Eidgenossen den Unechten in der Lombardei zu HülseZichen, und einige Orte gar niemand schicken, während Andere sagen, Hauptmann Dietcgcn (von Snlis) sei mit5555 .Unechten aus den Bündeir über den Gotthard gerrrckt, und ll 4555 Landlentr ans Lanis, Brainthal ?e. zuihm gezogen, die Walliser mit 1555 Mann aufgebrochen ?c. Da man hierüber nichts Verläßliches wisse, so bittenia» um schriftliche Auskunft bei diesem Boten; denn wäre den Unechten nicht (bereits?) ein tapferer Zuzuggeschickt, so würde die Nothdurft ernstlichere Schritte erheischen, um Schaden verhüten zu können.

St. A. B-IIN Teutsch Wijsivm, I'. 24». St. A. Lucmi: Misjlmn.

7) 1524, 14. April (Donstng nach Miscricordia Dom.). Bern an seine Hanptlente. (Einige oben nichtenvähnte Details enthaltend). ^

8) 1524, 18. April (Montag nach Jnb.). Bern an die eidg. Botschaften in Lncern. Mitthcilnng ebenempfangener Nachrichten ans Italien. St. A. «»»»>: Milsmm.

9) 1524, 15. April (Freitag vor Jubilatc), 1 Uhr Nachm. Uri an Bern.Ucwer schriben von wegen etwas«den üch begegnet, deren ir von »ns gründlich nnderricht begerend, Hand ivir vermerkt; (darnf) füegent ivir üchje müssen des ersten, nachdem üch begegnet, daß der Dietägcn über den Gotthart verrucki mit v»> Pündtcren undluv den nnsercn komcn, achten ivir dasselbig nüt sin; dann es ist nit ein man jeh über den Gotthart sölicher gcstalt^gcn. Uns ist aber glonbsamlich begegnet, der gemelt Dietägcn sye usbrochen und »f die Vcnedicr zogen; wir Handüber nit vermerkt, daß er zno dem züg zogen spe. Dcß glichen ist war, daß ctlich zno Loiviv, zno Belieb und upWisorcrckal, ungesarlich ns tnsent, nsbrochen sind und us Porlch und Gravadonen zno zogen, in Meinung zno denPündtcren zc ziechen. Wir sind onch grrnrdlich bericht durch einen, der hat gschen, daß Signor Ztenz zno Beließ selbPvölst rmgesarlich fürgcrittcn, und spe die sag gsin, er sollte der Pündtcrcn obriper sin?e. Der lnndschast Wallishnlb Hand wir gar nüt gehört; aber über den Gotthart sind sr> nit zogen. Unserthalb ist nil ane, es ist noch niemand

>>ns hinweg zogen, ivir Hand aber ein gnreind ns nächst künftigen Snnntag angcsechcn ns das schriben, so" und., »nser >. Eidgnossen von Lnzern snmpt denen brieftn, so ir inen zuogcschickt, uns gcthan; was alldaA'schloßeu und angescchen wirt, mögen ivir noch nit müssen; aber ein bott, der ns nächst künftigen tag gon Lnzern^">npt, ,virt üch und ander unsers fürnemens berichten". . . Sl.s>. B«»i A. »>i.

15) 1524, 14. April, Jvrca. Sebastian von Dießbach »nd Jost Blättli an die eidg. Boten in Lncern undjedes Ort insondcrs. Blair werde bereits vernommen haben, wie die Feinde zwischen Novara und Vercelli sichgelagert haben, wodurch den Eidgenossen, die zu Novara liegen, in kurzer Zeit der Proviant gesperrt werdrndürfte; darum erheische die Nothdurft, daß der beschlossene Aufbruch beförderlich von Stgjten gehe, und auch diezögernden Orte sich sofort dazu entschließen. Da Vercelli von den Feinden beseht sei, so wisse man noch nicht,""e man jus Lager gelangen könne, wolle aber das Beste thnn. Herr von Font, der dorther getonimen, reitedr« Knechten entgegen, r»n ihren Anmarsch zu beschleunigen; Töni Brnnz gehe ansder" andern Straße, undje lasse sich hoffe», daß nach Vereinigung des Heeres etwas Rechtes gelegter werde, ?c.

^ ' St. A. Bmi: A. M-iiitindcrM-gc (sopie).

11) 1524, 15. April, Jvrca. Sebastian von Dießbach, Jost Blättli und gemeine Hanptlente an (die Eid-genossen). Verweisung ans den lehten Bericht . . . Die erwarteten Fähnchen ziehen nun nicht so rasch heran,^üe es geschehen sollte; mit einem schwachen Hansen könne man aber, von Reisigen und Gcschüh entblößt, nichtbrücken, ,md einzelne Fähnchen zurückzulassen erscheine auch bedenklich, während es den Abgeschnittenen (den»unfern") zu lauge werden möchte, wofern die lehten abgewartet würden; darum bitte man, für ernstliche Voll-ö'chung des gefaßten Beschlusses zu sorgen; denn es sei wohl zu ermesse», wie viel Proviant den Eidgenossenz'Aehen möge, so lange die Feinde (zu Vercelli) liegen. Ulrich Unebler, ^tadtrcutcr von Bern, sei ans besondern^e»en ans dem Lager hieher gekommen, um Bericht zu geben und das Gesuch um Beschleunigung des Marsches""zubringen; man sei dazu willig, sofern die Nachziehenden sich auch beeilen, und habe ihnen dcßhalb einen offenen