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April 1524.
wir ernstlich beschlossen und uns des; vereiniget, by sinnlichen oberzelten sachen und artiklen ainandren ze schirmenund ze handhaben j und darnmb zesannnen (ze) setzen ere, lib und guot. —'Diser vorverschribnen satzung, ord-uung, stticken und artiklen zuo warer gcloublicher Urkunde und mercr fester sicherheit so haben wir hienach bemelte»,ich Mathias de Nungs, der zit Land- j richter iin obcrn grauen Pnndt, genawpts grauen Pundts eigen insige>>ich Hans Karlin, doinals Burgerineistcr zuo Cur, von wegen und in nennen (der) gemeinen Gottshuslntcn cn(nct)'halb und hcrdißhalb den gebirgcn, gedachter Statt zuo Chnr eigen j insigolc; ich Jorig Belum, uf die zit Land-amman uf Tafas, der gemeinen zechen Gerichten ouch eigen insigole, all drp us; bcfelch unser obren und gemeinde»gemeiner dryen Pündten öffentlich hier au discn briefe gehenkt für uns, all unser j erben und nachkomenden,darunder wir uns all festenklich verbinden. Datum Mentags nächst nach dem Sunntag Ouasimodo geniti, derdo ivas nf vier(teu) tag Aprileu, aldn in der statt Mnnz uf angesetzten und gehaltcn(cn) Landtag, nach ^ Erichuusers lieben Herren geburt gezelt fünfzechenhundert zwenzig und in dem Vierden jar.
Pergament-Uiknndi: mit den wohlerhaltenm Siegel» der III Bünde.
X torgo: „Gehört dem gramvcii punth."
Einen vollständigen Abdruck gibt Lnnig's llieichSarchiv, 8plv. Dcwlos. 0ont. III. 1644— 1646; eine»(lateinischen) Auszug I)o Korta, luZtoriu liokvrmativnis ote. I. p. 64—67 (Art. XVI fehlt), einen deutscheKind, Geschichte der Reformation in den Bisth. Chnr und Como, p. 61—36. C. v. Moor, Geschichte »»»Curräticn II, 1, p. 165, erwähnt dieses „Mandat" nur beiläufig.
175.
Meggenried. 1524, 8. April (Freitag nach Ambrosii).
Staatsarchiv Bern: Acte» Kirchliche Angelegenheiten.
Tag der V Orte Luccrn, llri, Schivyz, Untenvalden und Zug.
Ein Abschied fehlt. Dagegen liegt folgendes Originalschreiben vor, das jedenfalls den Hanptgegenstand d"Tagleistung gebildet hat:
1524, 8. April. Die Bote» der V Orte an Bern. „Unser frnntlich ?e. ze. (ich ist ivol wissend, wie dKzuo nächstvergangnen tagleistnngen zuo vilmalen von unser Eidgnoschaft gesandten ratsbotten von ivcgen ^ ^schädlichen bösen irrung des Lutcrs oder Zwinglis, onch irer mithaften trügcnlichen und zum teil ketzerische»gehandelt, onch wie ein botschaft von den einlif Orten (darby »wer botschaft onch gcsin) zno üivcrn und »»!>Eidgnosscn von Zürich geschickt, cnid was mit inen geredt, ouch was sp dnrnf in geschrift und von mnndantwurt geben, und jetz nächstvergangnen tags zum leisten abgeredt und verlassen worden ist, daß jetlichjetz nächstkünftigen tag lnter antwurt geben solle, ja oder nein, ob es dise hussischc irrung helfen welleund weren oder nit ?e., wie der abschcid daS znogibt, und so dann nur täglich sehend und merkend, d»ö ^»üwc lichtfcrtige leer von tag zuo tag sich mcreu, dann des menschen eigenschaft sonderlich geneigt zuo >»" ^dingen und muotivilligcr frpheit »nd geilhcit, wie das vich on gsntz und ordnung ze leben; diennt dann >»»kinder des zorns und vil wer zno bösem dann zuo guotciu geneigt sind, mag mit Vernunft wol ^
gemerkt werden, warzuo dise nüwc leer (die doch in andern Nationen und zuolctst in Behem gewesen; abe> ^ends und cinikeit, onch was guots dnrns erivnchsen, ligt am tag, daß in Beham ob drißgerlei glöuben sind)Eidgnosscn dienen und folgen werde, aber warlich zuo keinem guoten, sonder gwiß nß sölichcr verker»»ö ^heiligen gottswort(s) folgt und ist zum teil vorhanden der hl. cristenlichen kirchen ordnungcn zcrstörnng- ^gottsdienstes Verachtung, Gottes und siucr userwelten muoter, der Jungfrow Marie, Verkleinerung, der ^heiligen Verspottung, der armen cristglöubigen und aller unser vordren sceleu vergessung, und in s»»»^