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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
Entstehung
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344
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October 1523.

sonder fürgenomen üwer beruosung nnderlnsseil und crivarten, bis setz erzelter und anderer Haltungen halb vongemeiner cristenlicher versainlung uß gnaden des hl. gaists und in gestalt wie gescheen soll, (wie) wir ouch z»»gescheen verhoffen, lüternng oder ändernng oder was deßhalb not sein (wag), fürgenomen und beschlossen unddie zwitracht >md nrißverstand setz vor ougen usgclöscht werden, und üch hieruf bewpsen, wie wir uns uß ob-gemelten Ursachen und (zu) liebhaben: cristenlicher Haltung ongezwpfelt versehe». Daran thund ir üwer und derüwern molfart," zc. St. A. Zürich: A. Bischof Constanz.

Vielleicht wurde dieser Erlaß gleichzeitig air Lucer» und andere entschieden altgläubige Orte zur Nachachtungmitgetheilt; eine solche Copic hat wenigstens noch das Staatsarchiv Litcern: Acten Religionshändel. — Vgl. N. 8-(Von der Mittheilung dieser Schrift an genreine Eidgenossen ist die Rede im Abschied vom 1. April 1524).

Ei» zweites Schreiber: des Constanzer Bischofs, dd. 21. October (Ursülä), lassen wir der Wiederholung?»wegen unberücksichtigt.

3) 1523, 18. October (Sonntag Luce). Bern an Zürich. „Ucwcr schriben nns gethan, nnträffend die Ver-sammlung, so by üch zno lütrung und underrichtung des mißverstands, so allenthalb evangelischer leer, es PI?der bilden, mässen und anderer artikcln halb, vorhanden ist, beschehen sol, haben wir verstanden, und will unsalso bedunken, die notdurft wol crhöuschen, daß guoter richtiger verstand in den fachen werde erfunden; so »bndie Händel schwär und groß und nit allein uns in der Eidgnoschaft, sundcr gemeine Cristenheit sind berüerev,achten wir die notdurft wol crhöuschen, daß darnmb gemein üwer und unser lieben Eidgnosscn zuo tagen, so >»kurzem gehalten möchten werden, underred bruchcn, wie die fach fürzuonemcn, ouch wclich darzno zuo berücs?»syen, danrit in allweg dester tapferlicher und ußträgenlicher werde gehandlot; das wir üch also guoter Meinungverkünden, mit fründlicher begär, sölichs also in guoter Meinung von nns ufzuoncmen und rrit für übel zuo halte»/daß wir zuo obangezöugter üwer angescchnen berüefuug niemands schicken" . . . St. A. Zürich: A. B-rn.

4) 1523, 18. October (Sonntag Luce). Dasselbe an Freiburg und Solothnrn. Im Wesentlichen gleich'lautend, mit der Anzeige, daß in diesem Sinne an Zürich geantwortet werde, zc.

K. A. Freibm'g: ?l. (^istl. Sachen. — St. A. ^ern: Teutsch Missiven, 1'. 2<)7-

5) 1523, 13. October (Sonntag post Galli), St. Gallen. Abt Franz an Zürich. Antwort auf die Ansctz»»beines Tages nach Zürich, auf den 25. d. Es.wäre wohl nöthig, seine Näthc bei den Dingen zu haben; s»müßte aber auch seiner geistlichen und weltlicher: Obern Rath einholen, was nun die Kürze der gegebenennicht möglich mache; das möge Zürich iir guter Meinung vernehmen. St.A.Mich: A.Abt St.Gallw.

6) 1523, 19. October (Montag nach Galli). Solothnrn an Zürich. Antwort auf dessen „Tagvcrrnm»»!lauf den nächsten Sonntag. „Wir haben zc., und mögen (ir) uns gclouben, daß wir zuo dem, so guoten richtigeentscheid und lütrung der göttlichen lere und hinlegung der irrungen, die sich in unser»: gclouben erzöigen, gebän'»möchte, sunderlichc neigung tragen. So wir aber darb:) die artikel, in sölichen: üwern: schriben gemeldet >»darnmb ir sölichen tag bestiinpt, bedenken und crwegen, finden wir dieselben dergestalt, daß nnserm bedunken »»nit gebürlich sin will, (daß) wir Eidgnosseu nns derohal^ so wpt beladen und als die, so den gemeinen erijteulich^stand beträffend, nit durch eins, zivei oder mer Oerter, suuders ein gemeine Eidgnoschaft und mit wolbedach»»»rate gehandlet und betrachtet werden, damit es onch an andern ußländigcn eristenlichen ende:: förmlich und b» tgeschätzt und zuogelassen :nöge werden, zuo wölichs fürdrung an unserm guotei: slysse nützit soll erwindeu. 'uß grund desselben habe:: wir dißmnls nieniand verordnet und abfertigen wollen, mit früntlicher bitt, sölichsuns nit zuo verargen oder einicher Verachtung zuozemässen," zc. St. A. ZiinH: A. Sol-th«".

7) 1523, 22. October, Pruntrut. Christoph, Bischof zu Basel, an Zürich. Antwort . . .: „Wiewvl i»»üch in allen möglichen dingen (wisse gott) zuo willfaren :::it ganzer begird geneigt, dann wir nit uniug? ^üwer alten vilfeltigen guotthät, uns und unser::: stift bewisen, jedoch so wir, zno dem daß wir eigner person »und unufhörender libskraukheit Halb uit wandern mögen, gedenken und zuo herzen fassen, daß nit on wölbe »redlich gegründt in der hl. geschrift Ursachen vor vil hundert jarey die obgedachten zwei: artikel, wie die b: 1gehalten, angesehen, den christliche» herzen wenig ärgerniß und mißglouben, sonder herzlich erinnerung uuv audes geßts bracht haben und bringen, uns, ouch noch nieinan für sich selbs zuostat, wider beider artikel und