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August 1523,
Dinkel, Roggen und Haber nichts, 3, Das Ausgeben übertrifft also das Einnehmen an Pfenningen um 41 Pfd-2 Schl, 3 Pfg,, woran jede Stadt zu zahlen hat 20 Pfd, 11 Schl, I V« Pfg, Dagegen bleibt ihnen derSchultheiß schuldig: au Dinkel 6 Mt,, an Roggen 10 Mt, 6 K., au Haber 53 Mt. 7 K., die Kastenzinseabgerechnet, was die Städte gleichmäßig theilen (3 Mt, w.); alles in kleiner Münze und Muriner Maß-I». Am zweiten Tage gibt Jacob Tribolet (von Bern), als Landvogt zu Orbe („Orbaz") Rechnung, 1, SeineEinnahme betrügt au Pfenningen 705 Pfd. 8 Groß 7 Pfg,, an Korn 87 Mt, 3 K, 1 M,, an Haber 60 Mt-1 K. 14/2 M, 2. Dagegen hat er, 80 Pfd. für die Burghut und der Amtleute Recheugeld eingeschlossen, aus-gegeben: An Pfenningen 507 Pfd. 5 Gr, 3 Pfg,, an Korn 20 Mt, 11 K,, an Haber 6 Mt,, mit Abzug desKastenziuses, 3, Der Landvogt bleibt also schuldig: au Pfenningen 258 Pfd, 3 Gr, 5 Pfg., an Korn 66 Mt-4 K. 1 M,, au Haber 54 Mt, 1 K. l'/s M,, was die Städte theilen; alles kleine Münze und Lausanner Maß-4, Sodann hat der Vogt eingezogeil von einer gerichteten Frau, von deni Commissar von Lausanne und an dreiFaß Wein 117 Pfd, 11 Gr., was auch getheilt wird, « . Die Boten wissen, daß die Jahrrechnung der Vögtevon Grandson und Grasburg auf Dienstag nach Bartholomäi (25. August) verschoben ist, was ihnen schriftlichgemeldet wird, «R. Da man in des Landvogtcs Rechnung findet, daß sich der Nachrichter schwer bezahlen läßkso will man beiderseits die bezügliche Ordnung prüfeil und auf dem genannten Rechnungstage zu Bern für ein-und allemal den Lohn des Geleitsweibels und des Nachrichters festsetzen, damit sich die Amtleute künftig darnachzu richten wissen, «. (Nachtrag). Die Gesandten wissen, wie Kläui Stütz um 20 Kronen gestraft ist wegen de>Vergehen seines Sohnes und seiner Tochter; bis Martini soll er jeder Stadt die 10 Kr. bezahlen,
I4S.
^«cern. 1523, 17. August s. (Montag nach Assnmptionis Mariä f.).
Staatsarchiv Lucern: Allgemeine Abschiede, 2. f. 473. — Lucerner Abschiede, I). s. 76. Staatsarchiv Zürich: Abschiede, Bd. 8, f. 264.(T bendort: Tschud. Abschiede-Sammlung Bd. 5, Nr. 81. Staatsarchiv Bern: Allgemeine eidgenössische Abschiede, p. 83. Abscheide mue «lato. ,Kantottsarchiv Basel: Abschiede, s. 40. KatttonSarchiv Freiburg: Abschiede, Bd. 56. KatttottSarchiv Solothurn: Abschiede, Bd. Xll>
KantottSarchiv Schaffliattsen: Abschiede.
Gesandte: Zürich, Jacob Grebel; M, (Heinrich) Walder, Bern, Caspar von Mülineu;, Sebastian no>"
Stein, Lucern 11 ri, Amman» Trogcr; Martin Regel. Schwpz. Martin „Andermatt", AnnnanN'
Amman» (Gilg) Npchmuth. Obwaldeu. Ammann (Arnold) Fruonz, Nidwalden, Ammann (MarquindZelger, Zug, Amman» (Hieronymus) Stocker, Glarus. ... Seckelmeister, Basel. (Caspar Koch), SalzheU'(Jacob Meyer), Zunftmeister, Freibnrg, (Jacob) Techtermann; Venner (Hans) Krummeustoll, Solothns"-Peter Hebolt, Schultheiß; Haus Heinrich Vogt, Schaffhauscn, (Haus) Zieglcr, Burgermeister; Zunftnnni^Murbach, Appenzell, (Nicht augegeben). St, Gallen, (Nicht angegeben), Wallis, Simon in Allw'kHauptmann. .
Jeder Bote kennt das Schreiben aus Rothweil, betreffend Hans Caspar von Bubenhosen; dergesuchte Aufschub wird bis auf den nächsten Tag bewilligt, I». Das auf dem Tage zu Bern vonFerdinand und den Kaiserlichen begehrte Geleit wird aus mancherlei Ursachen von der Mehrheit abgesclM^e. In Betreff der Besatzungen zu Lauis, Luggaris und Gottlieben wird erkannt, dieselben noch länger Z»die Orte, die ihren Theil noch nicht da haben, sollen die Ihren förderlich dahin schicken, und jedes D>>Seinen aus dem eigene» Seckel besolden, «l. 1, Den sranzösischen Bolen wird auf ihren zu Bern gehM"