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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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November 1522.

Lande», wo er ihn betrete, nach Verdienen strafen zu lassen,. nnd werden ohne Zweifel, wenn sie selbst ihnergreifen, dergestalt mit ihm verfahren, daß es Andern znm Beispiel diene. Bern wird demzufolge ersticht, fallses ihn erreichte, ihn z» frage», welche (Hanptleute) das Gleiche gethan. Es soll auch jeder Bote das heim-bringen, damit man in allen Orten den Sachen nachzufragen und auf dem nächsten Tag Antwort zu geben wisse!denn sollte dergleichen ungestraft bleiben, so würde das der Eidgenossenschaft wenig Lob nnd Nutzen bringe».3. Ferner schreibt der König, der Herzog von Bar (resp. Mailand) habe durch einen gewissen Fierabras vonCorbieres, in der Herrschaft Greyers, in der Eidgenossenschaft practiciren lassen mit Hülfe vornehmster Personenin allen Orten, um mit dem Herzog eine Vereinnng zu machen. Da nun Freiburg den Genannten in Haslgelegt habe, so bitten die Gesandten (des Königs), dahin zu schreiben und zu begehren, daß ernstlich mit ihmgehandelt" werde Darauf hat man denen von Freiburg geschrieben, sie möchten den Fierabras gründlich aus-fragen, wer sich mit ihm eingelassen habe, und dessen Bericht auf den nächsten Tag schicken. 4. Sodann verdanktder König das Schreiben, das man seinetwegen an Venedig erlassen habe. 5. Es wird ihm hierauf geschrieben/man bedaure das Verhalten der Hauptleute zum höchsten, zweifle aber nicht, daß die Obrigkeiten die Schuldigemdie sie erfahren, nicht ungestraft lassen werden. 6. Endlich berichteter", der Kaiser und sein Bruder geMmit einem neuen Anschlag um, den König und die Eidgenossen in ihren eignen Landen anzugreifen; da erheischedie Nothdurft, daß wir rathschlagen, wie man dem begegnen wolle. Heimzubringen.

/, ist dem Berner Abschied eigen, scheint aber für alle mit Frankreich verbündeten Orte, nur in besonderemBogen, ausgefertigt worden zu sein; so hat auch Solothurn den Artikel, aber in Band XII versetzt, außerdemBern in der Actensammlung Frankreich I. Dem Zürcher Eremplar fehlen außer auch ii und in, dem Glar»e^t», z» zc., dem Berner e, nq, dem Freiburger v, ndem Solothurner dieselben ohne dem Baslero, «l, 8', »t», dem Schaffhauser auch l°, «.

Zu «l. Mehreren Eremplaren ist der erwähnte Bestellbrief beigelegt, öfter aber auch versetzt!

1520, 10. April, Eompostella zu St. Jacob. Vertrag des Kaisers mit Albrecht von BrcitenlandenbergLandenberg), kraft dessen er letztern auf zehn Jahre in seinen Dienst aufnimmt mit einem Jahrgchall von 40Gulden.

Zu I>. 1522, 31. October, Nürnberg. Erzherzog Ferdinand ?c. an die Verordneten der Eidgenossen »'Lucern. Antwort ans ihr an Pfalzgraf Friedrich ?c. gerichtetes ^Begehren, die Städte Basel, Schnffhausen »»Mühlhausen und das Kloster Kreuzlingen, als Zugewandte der Eidgenossenschaft, der Rcichssteuer zu entlassenDer Fiscal, dem man dieses Schreiben vorgehalten, habe darauf geantwortet, wie die Beilage laute, worauserkennen sei, daß eS den Rathen am Reichsregimcnt jetzt nicht zustehe, dem Gesuch zu entsprechen.

St. A. Lucern: A. Kaiser.

Die Beilage, eine undatirte Abschrift des Berichts von Fiscal Dr. Caspar, gibt an: die genannten Städte mseien nicht erst auf dein jüngsten Reichstag zu Worms, sondern ans vielen früheren Tagen den Anschläge» »'Gebotsbricfcn einverleibt worden, wonach ihm seine Amtspflicht nicht gestatte, gegen sie anders zu versah^als mit andern Städten und Ständen, so lange sie nicht rechtsförmlich erweisen, daß sie zu gehorchen »>>schuldig seien.

Zu 3. Ueber diese Angelegenheit sind folgende Acten zu vergleichen:

1) 1522, 7. November (Freitag vor Martini). Bern an Freiburg. Antwort auf dessen abermaliges Sch^'betreffend denPhirabrns" von Corbers und dessen beigelegte Geständnisse, ?c. An diesen Practikcn habein Betracht des Uniobs nnd Schadens, der für die ganze Eidgenossenschaft daraus hätte erwachsen könne»,Bewundern", und da nun der Hauptschuldige in Frciburg gefangen sitze, so bitte man zum höchsten,wohl zu verwahren, bis man sich weiter nach Nothdurft entschließen könne, lind da der Tschachtlan GandM ^Sannen stark betheiligt sei und sogar einige Andere, aus dem Obcrsicbenthal, für die Anschläge des Ficra'Uzu gewinnen versucht, so gedächte man denen von Saancn deßhnlb ernstlich zu schreiben und zwar zu fm ^ "