Juni 1522,
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<LltttiS. 1522, 25. Juni f. (Mittwoch nach Johann Baptist f,) Jnhrrechnung.
Staatsarchiv Zürich! Enneibiig, Abschiede, I, kvl, 40, Tschad, Abschi-de-Samml,, Bd, S, Rr, os, Staatsarchiv Bern: All-,, --dg, Abschiede r, i>, »>«-
Abscheide sino -lato. Kantvttsarchiv Freibavg: Abschiede, Bd. 102.
1. Der Seckelmeister von Lauis liefert die Landstener ab, nämlich 7526 Laniser Pfund 15 Spagürli;davon gehen 150 Kronen ab, die er auf Geheiß etlicher Hauptlcute ausgegeben hat; den Rest gibt er in Dncatcnund Kronen, und zwar 1 Ducaten für 106 Kreuzer, 1 Krone für drei weniger („dryer minder"). 2, DieCommune von Ponte hat gegeben 392 L. Pfd. 3 Spagürli, in Gold und Münze der gemeldeten Währung-3. Die Commune von Sonvico gibt 645 L. Pfd. in Währung und Geld wie oben. 4. Die Commune Morcogibt 325 L. Pfd., in gleicher Weise. 5. Die Zoller entrichten 855 Kronen nach Inhalt ihres Zollbriefes;davon läßt man ihnen 120 Kronen nach, des erlittenen Schadens wegen. Auch hat man ihnen den Zoll wiederauf fünf Jahre verliehen für je 805 Kronen. 6, Der Fiscal hat von dem Malefiz eingezogen 183 Kr, für daslaufende Jahr und 26 Kr. für das alte, und 1 Gl, rh,, dazu einen GültbAcf von 155 Kr. und den Zins voneinem von Como, der um diese Summe baßfällig geworden ist. 7. Davon werden im Ganzen ausgegeben 168 Kr-und 1 Gl. rh,, nämlich der Lohn des Landschreibers, des Nachrichters, und Anderes i den alten Lan.dweibeln 4 Krone»!den beiden Klöstern zu Lauis 4 Kr, (sie sollen aber bei den Boten nicht weiter „betteln"); dem armen Priester 1 Kr-!den Lauisern, die auf dem See gedient und gewacht haben, 36 Kr.; dem Vogte für neuen Hausrath bewilligt 15 Kr-izwei Läufern für geleistete Dienste 6 Kr.; für ein Seil 15 Dicken, für Zehrung zweier Boten 2 Dicken; dem Nach"Achter geschenkt 3 .Kr-,, die aus den künftig fallenden Bußen zu bezahlen sind; dein Fiscal 5 Gl. rh,, ebenfallsaus künftigen Bußen zu beziehen. Was noch einzuziehen ist, soll gehörig beigebracht werden. Der Rest, 41 Kr-,wird dem Wirthe für die zwei im Namen der XII Orte hieher verordneten Boten bezahlt. 8. Ferner hat de>Fiscal 36 gute Ducaten eingenommen, welche Messer Marc Somazzo den Eidgenossen schuldig gewesen, undwelche diese einer Frau von Lauis zu zahlen haben; sie will aber jetzt das Geld nicht nehmen, weil es ih-'übrig sei. I». Das Begehren deren von Mendris und Balerna, ihnen einen Vogt z» setzen und die Gerichtzu bestellen, wird mit andern Anliegen derselben heimgebracht, um beförderlich erledigt zu werden; einstweilenerhält der bisherige Vogt die Vollmacht, das Nöthige anzuordnen, v. Der Provese, dessen Hausrath zu Lauisaufgeschrieben und zu Händen der Obrigkeit gezogen worden, sucht um Rückerstattung desselben nach, indem e>sich gegen die Eidgenossen in keiner Weise verfehlt zu haben glaubt. Heimzubringen und nachzuforschen, «R» Des!^gleichen die Bitte des Christoph Cortisella von Como, der in Lucern ohne seine Schuld um seine Tücher gekommen ß5ebenso die Klage eines Andern von Como, der in Mendris von Etlichen geschädigt worden sein will. Der Vogtdie Sachen untersuchen und darüber berichten, v. Die von Porlezza haben begehrt, daß ihnen die alte Nachbarsch^die sie mit Lanis haben, schriftlich bestätigt werde, wofür sie jedem Ort jährlich 1 Krone zahlen würden.dankt ihnen für das Anerbieten und bringt es heim; der Vogt wird angewiesen, ihnen einstweilen freundlich^Bescheid zu geben, doch ohne sich weiter einzulassen, t. Die Laniser klagen über die fremden Bettler n»dBanditen; ersterc soll der Vogt durch einen allgemeinen Ruf ans dem Lande weisen; der letztern halb wird e>von dem nächsten Tage die nöthigen Befehle erhalten. K. Den Vögten zu Lauis und Luggaris wird empfahlfür gute Nachbarschaft mit den Anstößern besorgt zu sein, Unbill gegen Angehörige der Eidgenossen abznstcll^und wichtigere Vorfälle an die Obern zu bringen, I». Heimzubringen den Anzug des Landvogtes betreffenddiejenigen, die auf eidgenössischem Gebiete Porletzcr gefangen haben, i. Der Bote (von Zürich) kennt dn'