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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
Entstehung
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196
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Mai 1522.

US stiponclia, lionors», titnlon, smcilumsntu st ungumsntum clignitutis vonir-rs omnidus, noatriiz viriliu« stoonatilniA, uti per alia« no»tru« littsras vokis »igniti- s suvimuo, au^srs st sumnlurs pvrpotua stuäobimuo,st itu in tiäs upsstolisa st inviolnlnli vvrbo Uomun. 1'ont. promittimus. Dutum Oosurnuguatus sull unnulopiseutori» äis xxvij'» s ^prilis Ullxxiz», wwospti nri. psnt. oklloi) unns primo. s 1Io?.ius.

St. A. Bern: Original.

Schlechte Übersetzung eines gleichlautenden Breves d. d. Ib. April (Original fehlt) haben: St. A. Luccrn: A. Papst; St. A. Bern: N. Ausland III(Papst); K. A. Basel: Abschiede f. 1«4, L4C.; K. A. Freiburg; K. A. Solothurn (Absch. Bd. XI, XII); K. A. Schaffhauscn ((5orr.); Stadtarchiv St. Gallen.

2) 1522, 22. Mai. Jacob Helbling an die eidg. Boten in Lucern. In den lebten Tagen habe der neuerwählte Papst die Anwälte der Welser in Saragossa (nnser gcsellschaft d. W. a.") ersucht, ein Vrevc angenreine Eidgenossen zu bestellen; da sich dieselben (die unfern") anfänglich geweigert, etwas zu übernehmen,was den Eidgenossen vielleicht zuwider wäre, so habe-der Papst zu erkennen gegeben, daß nichts anderes in demBreve stehe, als was Frieden und Versöhnung der Christenheit betreffe; darauf haben die Anwälte dasselbe ihmzugeschickt, und so bitte er nun, es ihn nicht entgelten zu lassen, wenn etwas Mißfälliges darin enthalten seinsollte, und wenn die Boten etwas darauf zu beantworten beschließen, sei er bereit, ihr Schreiben mit de» geringste»Kosten dem Papste zuzufertigen, w. S>,A, xum,,- Nr-»-».

Zu «?. Hieher gehört ein nndatirter Vortrag der florentinischcn Botschaft, der das frühere Anbringensummarisch wiederholt und folgenden Abschnitt hinzufügt:So ist üch wol wissend, daß ir »ach inhalt derverschribung schuldig und. verbunden sind, zuo halten die loblich püntnuß ein ganz jar nach abgang löblicher'gedächtnuß Leo mit denen von Florenz und mit dem hus von Medicis; (darum) erforderen und ermancnt st)die vorgenannten uf das aller trungcnlichst üch als die gctrüwen und lieben Eidgnossen, die allwegen trüw undeer gehalten Hand, daß ir wölkend schmal ansechen den großen unfrid italischer landen, ilends schicken Kotten mitbriefsen) an den allercristenlichsten küng von Frankrich, zuo dein Herren von Lautrer (lauther"), auch zuo demHerren Bastart von Savoy (Staffen"), die do sind Statthalter in »amen künklichcr Majestät in Mailand, mitwelchen allen zuo verschaffen und sründlichen zuo handle», wie es seiner sich stiegen und schicken wurd, »achgelegenheit der seltsamen löufen, daß sy indcnk (sin) und betrachten wölkten der pündnuß »nd alt(cn) Vereinbarungder statt Florenz, ouch des hus von Medicis mit der loblichen Eidgnoschaft der xiij Orten, und daß st) witcrouch begriffen sind in der pündnuß, in vergangnem jar gemacht mit dem küng von Frankrich, und solichei»k. Vit., ouch die in Mciland in namen künglichcr Mt. sind, trülich und ernstlich crinanen, daß sy wöllcn verschaffen kraft vorgemelter verschribung, daß kein schaden weder an lib »och an guot antreffende ein statt von Florenzund (das) hus von Medicis, ouch in kein weg, wys noch gestakt verhängen wöllcn (mit) den ircn, daß da etwas,minder oder mer, gehandlet wurde wider sy, ouch sölichs geschribcn wurde üweren houptlütcn, die schmal sind inMeiland in namen k. Mt., minder oder mer, wie das inner lieb wysheit guot bcdunken wurde."

St. A, Zürich: «. Florenz. K. A. Soloihurn: Abschiede, Vd. XI K. ». Schasshauscn: Abschiede.

Zu I'. 1) 1522, 17. Mai (Samstag vor Cnntate). Luccrn an Schasfhausen (resp. an alle mit Frankreichverbündeten Orte). Der Herr von Lamet und derViseont" haben heute Morgen ihren Auftrag eröffnet, denEidgenossen über den erlittenen Unfall zu klagen, den aber der König zu rächen begehre, weßhalb er der Vercinunggemäß «000 Knechte verlange; er rüste sich, mit 10,000 Mann persönlich aufzubrechen; der Admiral sei mit Stil)Glencn, 12,000 Fußknechten, 1000 Grabern und dem Geschüh aus dem Wege. Nun wünsche er dringend, daßdie eidg. Knechte bis Ende dieses Monats gerüstet seien, und auf dem nächsten Tage der Ausbruch bewilligtwerde, weil ihm sehr daran liege, den Zug (nach Mailand) zu thun, bevor die Früchte ab dem Landegeflächt"werden könnten, während er ihn wohl für dies Jahr unterlassen oder weit größeren Schaden gewärtigen müßE,wenn jenes vorher geschähe. KanlonSorchiv Schoffhnusen: Korrespondenzen.

2) Antworten über des Königs Werbung um Knechte: Bern will entsprechen. Zürich wünscht, matthät te keine Vereinung mit fremden Fürsten, will also bei dem Frieden bleiben,mit vil worten". Uri versprichtweitere Antwort, wenn alle verdienten Sölde und zum mindesten die Hälfte der Kosten des Grafen von Aronaabgetragen seien. S ch w y z will weder für einzelne Personen noch für das Land Pensionen nehmen, dem König keineKnechte geben und aller Fürsten und Herren müßig gehen. Obwalden würde, wen» es einhellig oder von der