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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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September 1521.

Küng von Frankrich in püntnus mit der Heiligkeit des Pabsts gesin, und über sölichs habe sich der Küngunderstanden, geivaltiklich im inzenemeil die statt Ratz lind im darzuo um vil tusig duggaten salz versperrt undHab im mit gemalt tun sine bistum und ander Alchen lechen; dardurch hätte der Küng den Bapst geursachet insölichen krieglichen Handel, und habe (er) nit gwalt friden anzenemen, aber wol ze losen, und wellent wir, somögend wir riten gen Rom oder gen Florenz, da werdent wir von dem Cardinal de Medicis völlig antwurtfinden. As sölich antwurt Hand wir uns erbotten ze riten, und söll uns kein müeg noch arbeit beduren, damitsölcher kriegshandel zlio friden lind ruow bracht müg werden, dann wir sölichs in empfelch habind von nnsrenHerren und obren.

„Uf sölich antwurt Hand wir im entdeckt unser befelch und gwalt, so wir von nnsren Herreil und obrenHand, dem ist also: welche party zuo friden und rnowen nit well reden lassen, so söllen wir unser(er) Herrenknecht derselben party abmanen zuo unsrer Herren Händen.

„Demnach am morgen gab uns der Legat witer antwurt und also, er wellte den friden annemen in sölichergestalt, das; der Küng dem Bapst Parma und Plesenz wider gebi, dann die allivegen der kirch zuogehört habend,und um den erlittnen kosten und schadeil well er uf uns kommen.

„Demnach sind wir zuo dem Herrn von Latrek geritten und in witer gebeten, ob sin gnad uns noch zumtag zuo dem friden well reden lassen. Uf sölichs hat er uns geantwurt, er Kellt lins gern willfaren, er Hababer des; kein gemalt, und was er hierin handlet!, hett nit kraft; wellen aber wir, so well er dem Küng schriben;er sy(e) ouch ungezwifleter Hoffnung, der Küng werd sölich unser anbringen nit abschlachen, oder ob wir dem Küngschriben wellent. Uf das Hand mir in gebetten, haß er dem Küng schriben welle, das ouch geschechen ist und ileudshinweg geschickt, und diewil wir von dem Herren verstanden Hand, daß er nit gwalt Hab, ein friden anzenemen,haben wir im Parma und Plesenz halb nüt wellen entdecken, nachdem und der Legat uns empfolchen hatt.

„Uf sölichs habend wir aber an den Herren bracht und in gebetten, sin volk mittler zit still(ze)stellenund den Bapst nit (ze) überziechen, bis daß von (dem) Küng ein antwurt kumpt („künt"), wo wir das amwidertheil ouch erlangen mügent. Uf sölich unser beger hat der Herr uns geantwurt, daß er unser Herreil knechtwol well stillstellen, aber sine lüt und die Venediger wüß er nit ze stellen.

„Nach sölchem Handel sind wir wider zuo unsrem Herren dem Legaten in des Bapsts läger geritten undhaben im die antwort erscheint, so wir by dem Herrn von Lutrek funden haben. Der autwurt beschwert er sichund vermeint, diewil und wir by dem Herren von Lutrek (sie) kein gwalt funden haben, söllten wir billich dieknecht nach unsrem befelch von (dem) Küng zuo unserer Herren Händen abgemant haben, und ob wir unserknecht, so uf des Bapsts siten, ouch abgemant hellend, möcht er(s) wol gelitten habeil.

„Uf sölchen Handel begerten wir am Legaten, daß er unser houptlüt ilends beschriben wellte, dann sy verrucktwaren gen Moden zuo. Also antwurt der Legat, es wär im nit gelegen, die hoptlüt wider hindersich von denknechten ze beschriben, und begcrt, daß wir mit im gen Nütz riten welltend, dasclbs wurden wir die hoptlüt finden.

„Also sind wir sinen gnaden ze willen worden und mit im geritten geil Rätz und daselbs die hoptlütfunden und mit denselben nach unsrem befelch gehandlet und inen by iren eiden verbotten, daß sy nit wider diennsren ziechent noch uf des Königs erdrich wider den Küng ziechend.

„Demnach Hand wir mit dem Herren Legat witer gehandlet und im ze erkennen geben, daß wir dem Herren(von) Lutrek mit habent entdeckt Barum und Plesenz halb, nrsach daß wir da enkein gwalt funden Hand, einfriden ze vollziechen, lind ,viter an sind gnad bracht, ob »och im gefiel, von Barum und Plesenz mit dem vo»Lutrek ze reden, das wurden wir thuon, ouch witer mit im geredt eins bestands halb, zc.