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September 1521.
und Boden seines Gebieters bleiben und nicht weiter ziehen. K'. Es werden Boten nach Zürich, Uri, Unter-walden und Zug verordnet, um diese Orte zu ersuchen, ihre Angehörigen zu Hause zu behalten und ihre Knechtenicht wieder gegen Eidgenossen ziehen zn lassen. I». Es fällt ein Antrag, man möchte den König von Frankreichermahnen, die eidgenössischen Knechte beisammen zu behalten, damit sie im Nothfall einander helfen könnten.Heimzubringen.
Zu «?, v, l. Die bezüglichen Acten sollten nach dem vielfach constatirten Brauch, daß Correspondenzen zc.an dem Orte blieben, wo sie vorgelegt waren, sich in Zug befinden, sofern sie nicht verloren gingen, konntenaber bei dem gegenwärtigen Zustand der dortigen Archive nicht aufgesucht werden.
Zu L'. Ob diese Verfügung ganz oder theilweise vollzogen wurde, läßt sich nicht mehr ermitteln.
4«.
Meggenried. 1521, 16. September.
Staatsarchiv Zürich: Acten Lucern.
Tag der fünf Orte Lucern, Uri, Schwyz, Unterwalden und Zug.
Ein Abschied wurde vermuthlich nicht ausgefertigt. Ueber die Verhandlungen berichtet Lucern an Zürich,Dienstag nach Eraltationis Crucis (17. Sept.):
„Unser zc. zc. Uf gestert habend wir vier Waidstett sampt Zug unser ratspotschaften zuo Bezgenriet byeinander» gehept (:».) von wegen der sorgklichen und schwären kriegslöufen, so setz under Händen, und insundersder heimloufenden knechten, so setz von Meiland harus komend, da gar liechtlich ein schad entspringen und größerunruow erwachsen mächt. Ist daselbs geratschlagct, damit (sie) uns guot sin bedüechte, (daß) unser knecht, soin Meiland und auch in dein Hochburgund in des Küngs dienst sind, sich zuosamen verfüegtind; dann als ivirverstand, nit (mer) über iijm unser knecht in Meiland by dein Küng siend. (It.) Deßglichen so ist ouch anzogenworden (wie dann kurzer tagen ouch beschechen) der Pensionen halb, so man von fürsten und Herren nimpt, daman vermeinen will, (daß es) nutz und guot wäre, sölichs abzuostellcn. (e.) Und zum dritten, so habend üwerund unser lieben Eidgnossen von Zug etliche münz abgesetzt, nämlich die rößler umb ein angster, die zwei batzenwcrtig umb ein halben schilling, und die vier batzen wertig dick Pfenning umb ein schilling. («I») Uß sölichenobangezöugten und andern Ursachen habend sy uns befolhen, ein tag zuo beschriben, damit und jedes Ort sichmüsse zuo beraten, wie mir uns halten, das so unser aller lob, nutz und eer sye, und sich vor schaden, so vilin unserm vermögen, zuo verhüetcn, und habend sölichen tag angesetzt uf Mentag nach Sant Maurizentag nächst-künftig (23. September) in unser statt Lucern, allda nachts an der Herberg zuo finde, den usir üch also hicmitverkünden," zc.
Zur Ergänzung legen wir noch die folgende Missive ein:
1521, 18. September (Mittwoch vor Matthäi). Schwyz an Lucern. (1.) „Unser bott hat uns bericht desabscheids uf gestern (sie) zuo Bcggenried usgangen, also daß man den Orten Bern, Basel, Friburg, Solothurn unddenen von Wallis, so am ersten ungeordnet und nit nach inhalt der vereinig zum Küng und jetzo, so die andernEidgnossen ouch hinach gezogen und im fcld sycn, sycnt sy Harns von inen zogen zc., schriben solle, daß unssemlichs unbillich neme zc., wie üch üwer bott ou zwyfcl ouch wol bericht hat, mit dem anhang, dwyl etlichKotten nit gwalt ghebt, wcliches Ort es daby nit wellt blibcn lau, mächt ü. w. deß ylends berichten. So wirdas verstanden, will uns nach gstalt der fachen zuo diser zyt nit gebären, jcmands zuo schriben noch zuo lernen,wie er die sinen dem Küng von Frankrich dienen (lassen) soll, und lassen semlich schriben unsers teils zuo diserzyt güetlich anstan; aber zuo siner zyt wellend wir ouch in den fachen handlen, daß wir vertruwent glimpf undeer zuo haben. (2.) Wyter . . so haben wir uf jetz nächsten Samstag zuo haben angsechen ein großen gwaltz