38 Mai 1521,
Händel uf die Jarrechnnng angestellt werden, will die »otdnrft erhöuschen, daß gmeincr Eidgnoschaft botten zuo-smnen kamen, und niemand gesündret solle werden."
„Witer so uernemen min Herren, wie dem botten uon Unterwalden, als der hie fürgeritten ist, nit geschenktsye; dcßhalb wällen min Herren gegen im verantwurten und im sagen, daß solichs uß vergeßlicheit des wirtsund uß deheinem argen sye beschächcn."
Zu «?. Ein Project für den fraglichen Revers ist dem Zürcher, Berner, Lucerner, Basler, Freibnrger undSchaffhauser Abschied einverleibt; dasselbe stimmt, von wenigen, ganz bedeutungslosen Aenderungen im Ausdruckabgesehen, mit der in Band III" S. 1358 abgedruckten definitiven Urkunde uberein.
Zu «I. I. Vgl. Absch. 151k, 27. Sept. i; 18. Oct. n; 1517, 2. Oct. a; 1519, 27. Juni o; 1529,5. Mai v; 5. Sept. 1; 2. Oct. g.
Zu «I. 2. Siehe unten Absch. 22. Mai, a. — Hieher gehört vermuthlich der im Staatsarchiv BernHA. Zugewandte Orte I, Neuenbürg) aufbewahrte lateinische und deutsche Vortrag der Botschaft der Erzherzogin,betreffend den Marchstreit bei Morteau, w.
Bei dem Schaffhauser Exemplar liegt eine Abschrift des Burgrechts zwischen Solothnrn und Landcron, d. d.Montag nach St. Ulrich (5. Juli) 1591, ans der Solothurner Canzlei; vermuthlich wurden solche Abschriftenallen Botschaften oder Ständen zugefertigt.
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Zürich. 1521,, 13. Mai (Montag vor Pfingsten),
Staatsarchiv Zürich: Nalhsbuch kol. 181.
(1.) „Als küngklicher Mt, von Frankrich, deßglich unser getrüwcu lieben Eidgnossen von sechs Orten innamen der zwelf Orten treffenlich botschaften vor nrinen Herren Räten und Burgern sind erschinen und sy habentmit früntlichen guoten Worten uitd vermanungen hoch und ernstlich gebetten, diswyl küngklich Mt. und die zwölfOrt ein früntliche hilfliche vereinung mit einander habint abgeredt und angenommen, darvon sich dann mine Herrenbißhar habint gesnndert und darin »it wollen gon, daß nunc Herren nochmals wöllint ansehen, was dem Küng,uns Eidgnossen und allen gestalten der fachen nach daran well gelegen sin, und im namen gotts mit inen insolich pündtnis ouch gon; des werdint der Küng und alle Ort sölichs umb mine Herren getrülich verdienen, zuo dem,daß sölichs uns Eidgnossen, ouch einer statt Zürich, zuo lob, nutz und ere werde komm und reichen, (2.) habentuf das mine Herren Rät und Burger sich erkennt und geantwurt: Diewil der Handel schwer und groß syg, sowellint mine herreit den lassen langen an ir landschaft und biderben lüt und darin erkennen (erkonum?) derselbenwill und Meinung und demnach witer ratschlagen und autwurten."
Gestrichen ist diese Stelle: „Des ersten, dem französischen botten: Wir habint ein guoten lutren friden, dersich einer früntlichen vereimmg ivol vergliche, und' sig nit minder dann ein einung, anders dann dz darin keinhilf stand; dabi lassint m. h. (es) irs teils bliben und wöllint solchen frid trülich halten und syent der Hoffnung,der Küng 'halte sölchen friden ouch und sye gegen m. h. sich deß lassen benüegen und kein Ungunst oder Unwillenhaben, dz m. h. in dise hilfliche vereinung nit gangint."
Diese Meinung dürfte den Hauptinhalt des von Hottinger, Geschichte der Eidgenossen während der Zeitder Kirchentrennung, I (Müller VI), x. 42 N. 62 nach Gaillard eitirten Antwortschreibens an den König bilden,dessen Tcrt nicht beigebracht werden konnte.