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Mai 1521.
verfolgten (?), sollen die gemelten unser surften, rät und diener inen von unser wegen sagen, daß wir dergleichensachen halb ain gemain begeren an geinain Eidgnoschaft auf disem tag thun, und darnach uns am antwurt aufdiß fürbringen begegnet, darnach wellen wir inen auch ain antwurt geben."
K-. 1521, 2. Mai (des hl. Kreuz Abend im Mai), Sonnenberg. Barbara von Knöringen, geb. v. Kn.,an die zu Zürich versammelten Boten gemeiner Eidgenossen. Sie habe dem Hug von Landenberg einen Zinszu geben, den er, wenn sie das versäume, durch das Landgericht fordern sollte, laut des Schuldbriefes. Nunhabe er diesem Landesbranch zuwider sich sofort an den Landvogt gewendet, wogegen sie letzthin bei den Eid-genossen Beschwerde zu erheben gedacht; weil aber ihr Bote zu spät gekommen, so sende sie jenen Bericht hiermit (fehlt), lieber alles Rechtbieten habe dann der von Landenberg eine Gant erzwungen und alle Mittels-vorschläge abgewiesen. Da sie krank darniederliege, so bitte sie nun, den Landvogt dahin zu weisen, daß er seineerschlichenen Urtheile aufhebe und die Sache an das Landgericht kommen lasse, ?c. S>. A. Zürich: sr. Thurau.
Die meisten Exemplare gehen nur bis das Stiftsarchiv St. Gallen hat auch e nicht ; v findet sich nurin Zürich und Basel.
Zu ». Von hieher gehörigen Schreiben ist nur das folgende bekannt, das aber vermuthlich dem Abschiedtertezu Grund liegt!
1521, 23. April, „Rumpim" (Rimini). Lieutenants, Fenner und Räthc an Zürich. „Uemern gnaden thuondwir hiemit zuo müssen, daß wir.. üwer schriben trülichen empfangen, welche brief uf den 22. tag Aprellen zuo Rnminazuokominen sind, daselbs (wir) unser läger zwen tag geschlagen; hat Herr Legat uns fürgewendt, wie ab unserzuokunft in der Kilchen land die Spanier und fyend syend gewichen in das küngkrich Napels, und also, wiewoljetzmal b. H. und der Kilchen land in guoter ruow und frid, sye doch zuo besorgen, wo wir abzugend und urloubhettind, daß dann dieselben Spanier andermals, wie vor dick beschechen, in der Kilchen land fallend, b. H. und dieiren zuo beschedigen; (darum) sye b. H. will und Meinung, uns nit von ir zuo lassen und uns so lang und vilbesolden, bis k. Maj. als küng in Hispania und Napels sin H. versichere und verschaffe, damit sin H. und derKilchen land nit wyter . . schaden müessc besorgen . ., mit ernstlicher bitt und ermanung, ob wir mit inen (denSpaniern) uf der Kilchen land müesten stryten, als mit b. H. spenden, und gott der Herr uns den sig gab, daßdie Spanier wychen müesten in Napels, ob wir dann zemal nachziehen und sy in dem küngrich Napels angrifenund bekriegen welltind; haben wir söllichs nit gewalt noch in empfelch gehept, sonders sotichs in der best (sio)üch unfern Herren und ober» zuoschriben (wellen), mit hocher beger, üwers rates und entpfelchs wyter uns zuoberichten . ., dann wir gänzlich (nach) üwer gnaden gefallen uns halten (wollen) und ylends ein antwurt bydisem Posten erwarten, ?c. St. A. Zürich - «. Papst.
Sodann sind zur Ergänzung des Abschiedtertcs beizuziehen:
1) 1521, 22. April, Rimini, im eidg. Lager. Ant. Puccius, Legat w., an die Xlll „Cantone". Creditiv fürGuillermo Falcvno. St. A. Zürich: A. Papst.
2) 1521, 4. Mai. Die Boten der Eidgenossenschaft antworten dem Legaten Anton Pucci auf sein Creditiv(d. d. 22. April) für Wilhelm de Falconibus nnd dessen Instruction (verdolmetscht durch Chorherr Anshelm(Graf?), Propst zu St. Felix und Regula), man habe die Nachricht von dem glücklichen Fortgang des Feld-zuges mit Freuden vernommen, ersuche aber den Legaten, die eidg. Knechte nicht über die Grenzen des päpstlichenGebietes hinaus zu führe», gemäß dem Wortlaut des Abschieds und des hier gegebenen Versprechens. Ebensohabe man die Hauptleute und Knechte ermahnt, sich in kein fremdes Gebiet und namentlich nicht gegen Ver-bündete führen zu lassen. Latein. Conc-Pt in den Zürcher Misstpen.
Zu «I. I. Zu bemerken die Basler Instruction: „Wir sigen des willens, siner Maj. noch zur zyt kein knechtze geben, und uß dem grund, so sin keis. Maj. (als wir verstanden) ander sin und des Rychs votk ein große undmerkliche summ haben werd uf dem Romzug, und (so) dann unserer knecht nit mer dann r"> darnieder sin, wasdie lyden müeßten, mag ein jeder wol betrachten."