April 1521.
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schehen wären ?c.; aber darmit solichs in künftiger zyt nit mer bcschehe und guote nachburschaft gehalten werdew., so ist ir keis. Mt. beger, daß diser artikel in dem (sie) hl. Rych, den hüsern Oesterrych und Burgundy undgemeiner Eidgnoschaft namcn also erwytcrt und declariert werde, nämlich daß kein teil des andern underthanund verwandten, weder gmein noch sonder Personen, on des andern bewilgung kein stett, schlösser, flecken, dörfer,herlikeiten, oberkeiten oder dienstbarkeiten nit koufen noch an sich ziehen, noch jemans, so ir keis. Mt., dem hl.Rych und den hüsern Oesterrych und Burgund und gmeiner Eidgnoschaft verwandt ist, in des andern versprnch,schuh, schirm noch bnrgrechi anncmcn solle, snndcr daß ir keis. Mt., das hl. Rych, die hüser Oestcrrych undBurgundi by dem iren, und gemein Eidgnossen auch by dem iren ruowenklich on anfechtung blyben mögen. Undwas spann, irrung und mißverstand sich zwischen den partyen zuotragen möchten, daß die selbigen irem gebürlichenrechten nach ustrag erreichen und nemen, wie das der vertrag zuo Basel gemacht und die Erbeinnng inhaltent w.
Zum fünften, daß (nach) inhalt der Erbeinnng je von zehen zuo zehen jareu die selbig Erbeinnng znobeben teilen von nüwein allenthalben vor den gmeinden verkündt und verlesen und gehalten werde, sich bester basdarnach wissen ze richten; dann ir keis. Mt. bestellen wolle, daß by iro Regimenten zuo Jnsbruck, Ensisheim undBurgundi, ouch in iren landen, solich Erbeinnng ouch offenlich verkündt werde.
Zum sechsten, wo gmein Eidgnossen in obgemeldten zimlichen und billichcn bcgcrnngen (sich) gnotmilligund rechtmäßig halten, so wöllc ir keis. Mt. sy wie ander glider und verwandten des hl. Rychs gnädenklichhandhaben, schützen und schirmen und inen in ircr Widerwärtigkeit, wo inen die begegnete, hilf, rat und bystandbewysen und nüt bester minder guote nachburschaft mit inen halten und das thuon und vollziehen, das die ob-gemeldten verträg und Erbeinnng inhalten." B°ilag° d°s Zürcher Abschieds, e. so, s>.
2. Antworten (Ortsstimmen) auf den Vortrag der kaiserlichen Botschaft:
Bern: Wenn gemeine Eidgenossen in die Vereinung mit dem König von Frankreich treten, so nehme essie, Niemand zu lieb noch zu leid, auch an; gegen den Kaiser werde es die Erbeinung beobachten und das hl.Reich allweg vorbehalten. Luoern will keine Antwort geben, bis die verfallenen Gelder und Schulden bezahltwerden. Uri bemerkst man wisse nicht, wann der Romzug stattfinden solle; übrigens haben die Boten nur Voll-macht anzuhören. Schwyz will mit andern Eidgenossen die Vercinnng mit dem König annehmen, aber dieErbeinung und das Reich vorbehalten. Ohwalden hat nicht weiter Befehl als zu „losen", weil jetzt „die Knechteim Feld sind", und man nicht vernimmt, wann oder gegen wen der Kaiser die begehrten Knechte brauchte.Nidwalden will offene Hand haben und die Grbcinung halten. Glarus bleibt bei der Erbeinung und willjetzt mit dem Kaiser nichts weiter handeln. Zug in gleichem Sinn; wenn es andern Orten auch gefiele, sowünschte es, daß man „sagte", wie die Knechte gehalten würden (?). Freiburg wie Nidwalden; Knechte willes derzeit nicht fortlassen, (aber?) bei der Erbeinung bleiben und das Reich vorbehalten. Sololhurn deßgleichen.Schaffhausen des Bündnisses halb wie Bern. Der Knechte wegen scheine nicht noth, jetzt viel zu reden, weilman noch nicht aufbrechen werde. Appenzell hat Gewalt, mit andern Eidgenossen zu handeln, möchte aberwünschen, mit guten Worten der Sache los zu werden. Der Abt von St. Gallen erachtet für gut, die Knechtezurückzuhalten, bis die Fürsten „vorziehen". Die Stadt will thun was andere Eidgenossen. Die HI Bünde
wollen „losen . Zürich . . . Beilage des Zürcher Abschieds, e. 32.
Die Instruction, die obiges Thema weitläufig entwickelt, findet sich in den Bcrner Abschieden, Band 1,x. 278—83, ferner in den Acten Ausland III (Kaiser), auch im Basler und Schaffhauser Eremplar.
Zu d. Die früheren Verhandlungen über diese Angelegenheit durchziehen den ganzen vorausgehenden Ab-schiedband (1S00—1520).
Zu L'. Vgl. Absch. 1518, 15. Sept. a; 29. Oct. a, d; 11. Dcc. Ii; 1519, 21. Febr. u; 3. Juni k;28. Juli g; 2. Sept. Ic; 28. Oct. »; 28. Nov. (wo übrigens nicht alle bezüglichen Acten vcrwerthet sind).
Hier möge noch folgende vereinzelte Missive ihre Stelle finden:
1521, 26. Januar (Samstag nach St. Pauls Bekehrung). Moriz von Mettenwyl, Lnndvogt zu Sargans,an Zürich. In dem Rcchtshandel zwischen den fünf und den zwei Orten wegen der Landmarchen habe Vogt