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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
Entstehung
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demselben Ehd stät zu halten zu swercn. Ob aber werk, das sölich Ehd also nit beschechen, so sol dochdarumb diß bruderschaft vnd ewig Burgrecht dheinöwcgö bekränkt ^ sin, sunder in volkomncr Macht bcstanvnd nit bester minder getrnwlichen gehalten werden bi guten trnwen vnd vorgetanen vnsern geswornenEhdcn ane genärd. ES ist ouch zuletst zwüschen vnS beredt, daß diß Vilser Burgrecht > fürgang v»dbestand, wie obbercdt ist, vnd daby ob wir vnS fürer zu Jemandt mit Ehdcn oder andrer Pflicht vcrbunden oder cinich burgcr, ES wcrcn Stctt oder Bestinen annemen wurden, das doch diß vnser Burgrechtvor den > selben vnser Burgrecht vnd Blinden, So fürer beschcchen wurden, allwrg gail vnd discm Burg-Rechten ganz vnschädlich vnd dawider nit sin sol an alle genärd. Vnd vmb diß vorgeschriben stuck vnd artikelall vnd iegklichen be- > sunderS nach allen den Worten als sie vorgeschriben stau, stat zu halten, dabi z»belibcn, noch dawider durch VnS noch Jemand anders heimlich noch offcnlich nicmermcr ze tnnd nochJemand zu gehellcn, der Hiewider in dhein wiß tun wölt, s verbinden wir, die vorgenanten von Bernvnd Friburg VnS vnd all vnser ewig Nachkamen, Jetwcdrc Statt der andern vnd der Iren bh vnscr»geswornen Ehdcn, So wir darumb zu Gott vnd den Heilgen all gemeinlich getan haben j vestenklich >ucraft diß brieffs, der vnscr vorgäbnen bricffcn lüternng vnd beucstung sin soll, nu vnd zu ewigen ziten,vnd behalten vnö doch vor, ob wir fürer VnS vnd den Vnsern zu Ruip, Nutz vnd gut Etwas harinnwurden > ändern oder suß fürer mit cinhcllem willen lütern oder ordnen, vnö dcö volkomne Macht, allegenärd vnd was hicwidcr sin möcht ganz gcmitten. Vnd dcö Alles zu ewiger, stätcr vnd Jmmcrwärcildergczügniß, So haben j wir die Jchgenannten von Bern vnd von Friburg vnscr beider Stetten großJnsigel zu ewiger Erkannt,lifi aller vorgcschribncr ding lassen henken an discr briessen zwei, glich, deroJetwedre Statt einen also hat vnd geschribcn sind dem > leisten Tag Adretten In dem Jar, do man zal>von der Geburt Ehristi, vnscrö lieben Herrn Tusent vier Hilndcrt vnd Achtzig.

I

, ll. April.

<°ilr<i>tv Vbwaldcn.)

Wir der Schnlthciss vnd der Natt, die Hundert So man ncmpt der gross Natt, Vnd die Burgt^gemeinlich der Stat Lützen,, Und wir die Amman, die rätt, die Landlüt, vnd gantz gemeinden der dihcrLendcrn > Vre, Switz, vnd Buderwalden, ob vnd nid dem Kcrnwald, tuon kund vnd zc wissen allr»mönschcn, die disen gegenwärtigen bricff jemer ansechend, hörend, oder lesscnd, als denn jetzmalcn etwasspenn, j vnd zwoctrccht zwüschcnd vnö den jctzgcnantcn von Putzern an eim, vnd vnö den genanten dr»Lendcrn am andern Thcil, erwachsen, Darumb wir dann mit einander», dieselben Irrungen, nach ^Vilsers ewigen pnndeö, den man nempt der vicrwaldstetten pund, sürzencmcn, gan stanö z,l tagen keinensind, Vnd wir die obgcncntcn drü Lendcr gemeint hcnd, Dasach Inhalt desselben pnndcö > vnd desartikclö darhnn, von der min vnd dem rechten begriffen, sölich fachen also gehandelt werden; Souil P"sontn wir die genanten von Lutzcrn zu sölichcm zusah vnd den fachen sehten, das j denn wir die genant"drü Lcndcr von jettlichcm land ouch als menge Person darzu sehen sötten: Vnd aber darwidcr wir dieobgcnantcn von Luhcrn gtincinet Hand, vnd noch mcincnt, vnö sölichö vngcmcin > vnd in d'hcinem rechte»gewonlich noch billich sin, Anders wann daö man zu beidersit sölich spenn vnd irrung mit einem gW"'Znsatz fürncmcn, vnd jetwcder teil, Nemlich wir von Lntzern an eim, vnd > wir die genanten drü Lender