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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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anderun von gemeiner Statt wegen, oder Jemand der vnsern besunder an dewedre gemeine l Stattdehcin ansprach, darumb sol der ansprechend teil einen gemeinen Mann nemen, nämlichen vff demLande, der in eintwedrer Statt burger she, vnd Jetwedcr teil den selben bitten, sich der sach also anzu-ncmcn, vnd wann man also eins j gemeinen vbcrcin kompt, So sol Jctwcder teil zwcn crbcr mannzu dem gemeinen setzen vnd dann der gemein vnd die Schidlüt swercn liplich zu Gott vnd den hcilgen,sich der Sach fürderlichen anzunemen vnd die mit dem Rechten l als verr sh sich des verstand, oder inder Minn, ob si die an beiden teilen vindcn mögen, förderlich in einem Manodt darnach, So si sichzu der Sach verbinden, als vorstat, vßzusprcchen vnd beidcnteilen Jr vrtell in schrifft zu geben, vnd lwas ouch dann von Inen, Es she von den Schidlüten, ob die einhell werden, oder von dem Obmannvnd Schidlüten, oder dem Wertest vnder Inen nach dem Rechten oder in der Minn vßgcsprochen wirdt,das sollen ouch dann bcid teil l stät haben vnd dem vnvcrzogcnlich gnug tun. Wölt aber Jemand danndem Spruch nit gnug tun, der sol aber dann von dem andern teil, dem er zugehört, darzu gewiscnwerden an alle Jnzug, vnd soll der obman vnd l die Schidlüt beidcnteilen Tag geben vnd verkünden andie vorgcnanten Statt, nämlichen gan Wnnncnwhl, Es jhe dann das st) mit der Parthhcn willen anandere end komen, vnd iegklich Parthp sin schidlüt besundcrs vnd den Obmann ge- j meinlichen verköstigenvnd von schaden stechen, In den si dann hicvon kämen, vnd bi Iren ehden mögen lütcrn. Wcre aberdas vnder dem Obman oder schidlüten dheiner vnnütz würd oder deweder teil die stnen nit möcht haben,So soll l vnd mag man ander, Es shcn Ob- oder Schidlüt an der abgegangnen Statt setzen, die sichglich verbinden als die ersten getan haben. Aber vmb Eigen vnd Erb, So Jndrcnt vnscr dewcdrcrStatt Ringkmnrcn vallen vnd ouch vmb gelt- l schuld, so Jemand dem andern schuldig ist, darumb so söllenvnd wellen wir zu beiden leisten In vnsern Stetten, da dann das zu val knmpt vnd do der, an denman die geltschuld vordert, gesessen ist vnd hingehört, Rechten vnd > das Recht tun und nemen vorvnsern Schultheißen vnd Richtern, Nachdem als wir darumb nach vnser Stetten frühesten vnd gewonheitenvon Alter Harkomen sind vngeuarlich, vnd söllen vnd wellen ouch dann den klägern j So Jr recht alsovor dewcdrcr Statt Richtern oder den vnsern suchen vnd anrüsten, förderlich vnd gemcinlich richten vndschaffen gericht werden. Es sol ouch niemand der vnsern vff dcwederm teil den andern vff Geistliche lGericht laden, tribcn noch damit bckümbcrn vmb keinerlei Sach willen, an allein die Ee vnd offen Wucher.Darzu so sol dheiner der Vnsern den andern in vnser Statt verhelften, noch verbieten, Pfänden oderanvallcn vmb vnbc- j kanntlich Schuld wdcr gelüpt, denn allein den, der Im der Geltschnld oder gclüptvcrgichtig ist. Ouch so ist beredt, wo dhcin vbeltätig Person von boßhest wegen, es she Mord, Brand,Dicbstal oder ander Bosheit von siner > Mißtat wegen In eine vnscr Stetten nit gctar komen, Dasouch dann dieselb Person in der andern Statt, als bald si das vcrnimpt vnd von der andern darumbersucht wird, dheinwegs enthalten sol werden, doch Personen, so redlicher Erlichcr todslcgc halb Indewedre Statt nit komen getörften vnd ouch Ehnungcr, die mögen wvl In der andern Statt, in der st)nit gefrävelt haben, woncn vnd enthalten werden, als das von Altcrhar ist komen, vngc- > uarlich. Vndvmb das dis ewige früntschaft, bruderlich lieb vnd vnabgänglich Burgrccht vnsern nachkamen dcster fürcrbekanntlich sin vnd des herzlicher Jnsitzcn mog, So wellen wir, das sölichS Jemcrmcr von fünff Jarenzu l fünffen vff der heiligen drcinaltigkcit Tag In Jetwedcr Statt mit Ehdcn ernüwert wcrd vnd dasJctwcder Statt vff demselben Tag Jr Ersam Natsbotschaft In der andern Statt Hab, die Eid also vonden Gemeinden der Stetten vffzunemcu vnd j ouch disen gegenwärtigen brieff dasclbs zu hören vnd mit

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