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vnns, vnnscrc Erben, alle die vnnscrcn, vnnscre zugewandten, zngehafftcn, vnnd vnnscr aller Nachkamen,namblich wir Ertzhcrtzog Maximilian vnnd Maria sein Gcmachel, bei vnnscrcn Fürstlichen ehren vnndwürden, vnnd wir die gemeinden, die Stetten, Schlosseren vnnd Landen vnnscr obgcnandtcn gncdigcnHerren vnnd Frawcn, bei den Ehden, so Ihren gnaden wir geschworen handt, diese Richtung, Verträg-nussc vnnd Verstantnussc, wie die obgcschriben stoht, gctrüwlich, wahr, scst vnuZ) steht zu halten, dcronachzukommen, die zu vollziehen vnd zu vollfürcn, vnnd darwidcr nit zcschnd vnnd ze tunde, In kchnenwegen. Vnnd aller vorgcschribncr dinge ze wahren, Ewigen vnnd besten vrknndc, so haben wir obgcnanteErtzhcrtzog vnnd Ertzhcrtzogin Maximilian vnd Maria sein Gcmachel vnnscr Jnsigcl öffentlich lassen hcnckenan disen bricffe. Vnnd wir CaroluS von Gotts vnnd diß heiligen Römischen Stuhls gcnadcn Ertzbischofzu Bisantz, vnnd wir die Bürger vnnd Gemeinden der Stetten Lönen, Jentt vnnd Satins bekcnncntvnnd vcrjcchcnt mit disem bricffe, für vnns vnnd vnnscre Nachkamen, Als die obgcnandtcn durchlcuchtigcnvnnd hochgcborncn Ertzhcrtzog vnnd Ertzhcrtzogin Maximilian vnnd Maria sein Gcmachel, vnnscrc gnädig-sten Herr vnnd Frauwe, ein Ewig bcricht vnnd vcrstandnnsse mit den obgcnantcn Fürsten, Herren, Stettenvnnd Ländercn gemacht vnnd Verschriben habcnt, wie vorstiht, daß wir, als die gehorsamen, sollichcn ewigenbcricht vnnd verstantnussc anhängig vnnd gctrüwlich nachkommen wöllindt, vnd dcß zu ewigen vrkundtso haben wir vnnscr Jnsigel auch öffentlich gchcnckt an disen bricff, der geben ist vff Sanct PaulusAbcndt der bekchrunge, da man zalt von Christi vnscrcs lieben Herren gcpurth Vicrzchnhundcrt Sibcutzig .vnnd acht Jahr.
Ein Original dieses Friedcbriefs scheint in den schweizerischen Archiven nicht mehr vorhanden zu sein. Der Abdruck folgt einemvon Jacob von Cham, Lehrer der kaiserlichen Rechte und Probst des Stifts zu St. Felix und Regula in Zürich, zu Händender ehrsamen, weisen Meister und Näthc der Stadt Straßburg, auf Freitag »ach des heiligen Kreuzes Tag zu Herbst 1478nach dem besiegelten pergamentene» Rlchtungsbrief gefertigten, in Paris durch den Zürcher Jacob Vogel abgeschriebenen Vidimus.Im Staatsarchiv zu Zürich findet sich eine wesentlich gleichlautende Abschrift, wahrscheinlich das Concept des Briefes, dadarin für Lucern, welches der Richtung zuletzt beitrat, bei Benennung der Contrahcntcn noch ein leerer Raum offen gelassenist. In dem Parisermanuscript finden sich bei Benennung der Contrahenten die Meister, Näthe und Burger zu Straßburg,Bürgermeister, Näthe und Bürger zu Basel (vielleicht aus Versehen) ausgelassen, während sie im Zürchcrmanuscript unmit-telbar nach Solothurn und vor Colmar und Schlcttstadt stehen. Im Artikel 4 heißt der König von Frankreich nach demZürchcrmanuscript „der aller cristenlichost fürst tung ludwig kung zu franckrlch ". Im Artikel 5 hat das Zürchcrmanuscriptstatt „innenhalb" „cnenthalb" dem burgundischen Gebirg; im Artikel K „alle vcchtcn" und am Schluß des Artikels „äffernnoch anden". Im Zürchermanuscript nennen sich Maximilian und Maria durchweg „Hcrtzog vnd Hertzogin ze Ocsterrich, zeBurgundi" rc., während dagegen Sigmund „Ertzhcrtzog ze Ocsterrich, ze Styr" -c. genannt wird. Auch zeigen sich ver-schiedene kleine Abweichungen in der Schreibweise. Das gleiche Zürchermanuscript enthält dann auch den Gegenbrief, andemselben Tage ausgestellt von Sigmund, Ertzhcrtzog ze Oestcrrich rc., als der andern Partei. Auch hier ist noch für Lucernoffener Raum gelassen. Dieser Gegenbrief ist (sehr incorrect) abgedruckt in loanuis Uoiiii cnron. in vuoiiil
»lisooll. äug. Vlixl. 1723. I>. 253 ff.
2.
4^78, 24. Januar.
(Staatsarchiv Zürich.)
Wir MaximilianuS von Gottes Gnaden vnd Maria, sin clichcr Gcmachel, Hcrtzog vnd Hertzogin zuOcsterrich, zu Burgundi, zu Braband, Grass vnd Grauin zu Flandern vnd Tyrol, vnd wir die Graffschaft