Mai 1-M1.
sie sollen sich gegen ihn ziemlich haltein I. Die Boten von St. Gallen melden, sie wissen, daß an unsgebracht sei, wie sie nm Rath und anderes zum Barubüler geschickt haben sollen. Daö sei nur darumgcichehcn, weil er mehrmals schriftlich begehrt habe zu wissen, wie er anS den Berichten ausgeschlossenlei, und so haben sie ihn darüber durch eine Botschaft in Kenntnis; gesetzt, damit er um so welligeretwas Arges gegen ihre Stadt vornehme, i». Bon diesem Tag ist eine Botschaft an die von Eonstanzgeschickt mit Bitte, den Heinrich Fcrr und seine Gesellen, denen wir auf dem Tag zu Whl zwischen Ostern»od Pfingsten im Thurgau Geleit gegeben, die sie aber gefangen haben, lcdig zu lassen. ». DerselbenBotschaft wird empfohlen, mit dem Bischof von Eonstanz zu reden der Knechte aus dem Thurgau wegen,die in der Reise gegen Appenzell, St. Gallen und die ungehorsamen GottcShanslcute gewesen und nun,Mllö st? absolvirt werden wollen, großes Geld geben müssen. «». Die GotteöhauSlentc legen auf St. Jo-bannestag 5,<»i) Gulden hinter den Schultheißen von Whl; daraus sollen in Beisein des Hauptmannsdon Zt. Gallen, der Rcithc des Abtö und des Schultheißen von Whl die Gehorsamen für dasjenigeentschädigt werden, was ihnen genommen worden ist. >». Jeder Bote weiß, wie des Abts von St. Galleni'cute geschworen, auch uns gebeten haben, diejenigen, so für Aufrührcr und Anfänger der vergangenenWiderwärtigkeit erachlct werden, nicht weiter zu strafen, als sie alle. «ß. Hans Bophart von Straubenzcll,'üudi Keller von Berg, Jegcr Sckültkiiccht und Heini von Goßau sind landflüchtig gewesen und auf ihrbegehren in Eid genommen, unsere Strafe zu erwarten wie Andere, i. Des Gastcrs wegen weiß jeder^dte zu berichten. „Gedenken an Jacob Zhlh von St. Gallen der Brandschalznng wegen."
L u c e r n.
1400, 4. Zuill <-5rci>ag in der Pfmgslwochc).
^taatSarctiiv ^.'ucern: Luccrnerabschiedcsammlung. I!. 30.,.
Boten: Zürich. Felir Schwarzmaurcr, Ritter. Lucern. Heinrich Fcrr. Schwhz. Ammann Auf^uiianr. ll nt erw a ld cn. Heini Heiden. Zug. Ammann Steiner. Glarus (niemand anwesend).
Heimbringen „als einer in der eidgcnoßen gebicttcn im wagcntal gesessen, welcher vast bös; köuffBiü, die alsso sind, dz er ein ochsen vmb gülden ze kouffcn gibt vnd den dann augcnz wider vmb^ufft d„,b rr gülden bar; dcSglich dz er zwcn ochsen vcrkouft vnd die vmb xr gülden geben vnd die sodick vcrkousst vnd wider koufft so dick, damit dz Im die ochsen vnd die xx gülden blibcn sigen vnd dzochst,l „it destcr minder au stat Im blibcn sint; dz vnd anderes vngewonlich köuss er tribt, darumbi^i man zu baden vff der Rechnung antwnrt geben, wie man In halten well". I». Die von BremgartcnMllen der Hölderlin in ihrer Streitsache Knudschaft stellen, waS ihr darauf bezügliches Stadtrccht sei.
Der Stadtschrciber von Luecrn bringt an, er habe eine Bogtstcucr zu Rüscgg und SiuS auf Höfen"»d Gütern, wovon die einen viel, die andern wenig geben. Nun werden die Höfe so gcthcilt, daß^ ob den Stücken oft nur ck, 3 oder l Angstcr, selbst l Haller treffe. Bei dieser Zerstücklung der^nicr komme er, wenn er sie selbst beziehen müßte, in mannigfachen Nachthcil. Er habe daher beimss'len Mahcngericht daselbst verkünden lassen, er werde auf diesem Tag von der Eidgenossen Boten eineckniwt verlangen, daß ihm die Steuer sammcthaft gegeben werden soll, wie sie auf den Höfen und"lern stehe; haben die von SinS und Rüscgg etwas einzuwenden, so sollen sie es thun. ES wird