Juni 1-189.
19 Gulden l Ort, ist dem Vogt von Baden an den Ban gegeben. Item der Vogt von Baden, Ludwigvon Dießbach, ist laut Rechnung schuldig 205 Pfund II Schilling, die sollen ihm au die Kosten desBaus bleiben; HanS Blum von Glarus, der Laudvogt im Thurgau, gibt jedem Ort 5 Gulden; FridolinArzethuscr von Glarus, Vogt im Oberland, gibt jedem Ort 110 Gulden; die Buchse zu Lunkhofcn jedemOrt 1 Pfund Ii Schilling; der Vogt im Wagcuthal, Lueas Zciner von Zürich, gibt jedem Ort 4 ntrischcGulden für 8 Pfund Haller, 11 rheinische Gulden zu 9-1 Plapparten, Ii Dickplapparte zu Gl Schilling.Die Büchse von Baden hat dieses Jahr ertragen 485 Pfund 18 Schilling 6 Hallcr; davon erhielt einBote von Luecrn nach Frankreich 93 Pfund 5 Schilling, daö übrige bleibt dein Vogt an den Ban. DieBüchse zn Mellingen hat ertragen 70 Pfund, die zu Brcmgarten 35 Pfund, die in den Badern 7 Pfund.Darüber bleiben wir dem Vogt an die Baukosten noch schuldig 48 Pfund. Jedes Ort hat daran li Pfundgegeben, x'». Heinrich Göldli, Ritter, empfiehlt dem Boten von Bern, er mochte mit dem Schultheißenund dem Stadtschreibcr daselbst reden, damit sie sich beim Herzog von Savohcn verwenden, daß dieserin seinem Handel gegen den Schrenting in der Eidgenossenschaft Recht nehme.
Dieser Abschied ist im Zürchcrnbschicdbuch Blatt 253 von späterer Hand unrichtig überschrieben: „Abschied zu Brunnen imHerbstmonat 1489", wahrscheinlich mit Rücksicht auf Artikel ki. Ebenda Seite 278 steht eine „Rechnung zu Baden 1489", derdie Namen der Boten entnommen sind, wahrscheinlich ein Eoncept mit vielen Streichungen und Eorrecturen. jj Zu <t. 1489,19. Sept. Bern. Auf Grund des Abschieds gemeiner Eidgenossen zu Baden verabrede» Schultheis und Rath zu Bern in Beiseinvon Boten von vucern und Sehwyz mit dem französische» Botschafter Anton Vamcth, daß die von Aßona und Rudolf Hammer-schmid nebst Mithaste» mit ihren Zugesetzten aus Simon- und Iudastag uächsthin nach Bern kommen zollen mit sicherm Geleit vorden Qbmaun Wilhelm von Dießbach, de» man angewiesen habe, sich der Sache zu beladen, lStaatsarchiv Bern: A. E. A. n. 315.)
L u cern.
I Z. Nllstllst (Montag vor St. Lorenz).
Staatsarchiv Lucern: Lucernerabschiedesalninlunq. !!.?!>!).
Boten: Zürich. Fclir Koller, jünger. Bern. Der junge Huber. Luccru. Ludwig Seiler, Schult-heiß; E onrcid von Meggen. U r i. Andreas Rincr. Schwyz. Der Vogt von Eugclbcrg. U n tc r sv a l d cn.Elans von Flüe. Zug. Vogt Jtcn. Frei bürg. Praromau. Solothurn. Hans Ochsenbein.
»». Dein Herzog von Oesterreich wird gestattet, seine Erklärung hinsichtlich der Angelegenheit desGrafen Georg von SarganS bis Maria Geburt H15. September) zu verschieben, ein fernerer Verzugsoll dann aber nicht mehr stattfinden. Bei dieser Antwort haben die Boten sich derer von Schwyz undGlarus gemächtigt; daher wird ferner beschlossen, Schwyz soll nächsten Samstag (8. Angnst), GlarusMontags darauf tili. August) seine Gemeinde sammeln, Boten von Lucern und Uri sollen in gemeinerEidgenossen Namen dabei erscheinen und sie bitten, diesen Aufschub anzunehmen. Dem Herzog wird nach-schriftlich empfohlen, auch wegen Zug baldige Antwort zn geben. I». Dem Abt von Dissentis wird eineEmpfehlung an den Papst bewilligt, doch daß er sie gegen Niemanden gebrauche, der uns angehört.
Auf nächstem Tag soll man sich erklären, wie es gehalten werden soll mit den ungehorsamen Knechten,die ans dem Krieg zurückkehren und solchen, die noch fortlaufen, damit nicht der eine gestraft werdeund der andere ungestraft davonkomme. «I. Dem Grafen Allwig von Sulz wird geschrieben, daß erden Spruch, den der Mciß zwischen ihm und Georg Jüutclcr der bezogenen Nnlzungcn wegen gethan,