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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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September i486,

I». In Betreff der Unechte, die der König von Frankreich zuwider der Bereinigung ohne der Eidgcnopc»Bewilligung in seinen Sold genommen bat, fällt der Antrag, daß auf dem Tag zu Zürich ihn K»^bcrnfung beschlossen und dem König deshalb geschrieben werden soll. <. In Ansehung der Wichtig^»der Sache und der Unruhen, die leicht daraus entstehen möchten, soll der Tag, welcher der zu b'nce>»beschlossenen Richtung zwischen dem Bischof von Basel und dem Grafen Oswald von Thierstcin wegen,sowie auch wegen der Anstände in Betreff des Schlosses Mönchenstein auf Sonntag vor Dionhsii (8. ^tobcr) nach Zürich gesetzt ist, von allen Orten wo möglich durch die gleichen Boten beschickt werde»,welche zu Lncern bei der Richtung zwischen dem Bischof und dem von Thierstcin gewesen sind.die Kunde, daß in gemeiner Eidgenossen Gebieten abermals einige Aufwiegler thätig seien, um Knechtzum Könige von Frankreich oder sonst ins Ausland zu führen, wird den llntervögten und Gemeinde»der Auftrag gegeben, die Knechte in Eid zu nehmen und die Aufwiegler und Alle, die nicht ichwert»wollen, in den Thurm zu Bremgarten zu legen, das Gnt derjenigen aber, die hinwegziehen oder weögezogen sind, zu unfern Händen zu nehmen.

Zu u. Die zwei letzten Sätze: Der herzogliche Bote u. f f. fetzlc» im tz'ucernereremplar.

281.

Z n rich.

t). 5)et0hev lMonlag Tt, Dwntzsicntag)

I

Staatsarchiv lncern 'Allgemeine Abschiede. I». Z04. Staatsarchiv Zürich Allgcmcmc Abfchleve I.

Boten: Zürich. Röist; Waldmann, Bürgermeister; Schwend; Meister Widmer; Felir Brc»»"'^Bern. Doctor Thüring Fricker. Luccrn. Melchior Ruß^ Stadtschrcibcr. Uri. Walter in der G»»^Altammann. Schwhz (niemand anwesend). Untcrwa'lden. Rudolf Wirz, Scckclmcistcr;

Zclger. Zug. Haslcr. Glaruö. Ammann Acblh. Freibnrg. Dietrich von Endlispcrg, Ritter. Sel'thurn. Hans vom Stall, Stadtschrcibcr; Vcnuer Stölli.

». Dem Hcrril Eonrad Gächuff wird für seine Ansprache an den Walser von Bürgten ein üicä)^tag nach Zürich vor die Boten der Eidgenossen auf Allcrscclentag (2. November) gesetzt. C'bcM'sollen die Boten auch über die Schimpfredcn des Gächuff und seine fortwährenden Anwerbungennössischcr Knechte berathen. So soll derselbe unter Andcrm auch geäußert haben, er wolle die >ä!»»'bischen und andere Landsknechte dermaßen ausrüsten und unterrichten, daß einer derselben mehrsei als zwei Eidgenossen. I». Heimbringen das Gesuch des Junker Diebold von Geroldseck, man »n'^ihm eine Anzahl Knechte gegen den Pfalzgrafcn zulaufen lassen, <. Rudolf Iscli hat sich auf die ^stnng, so er gegeben, nun gestellt. Da aber nicht alle Boten genügsame Bollmachten haben, l" "schließeil, welche Strafe ihm aufzulegen sei, so wird der Entscheid bis auf den Tag zu Zürich (2-vembcr) verschoben. ,1. Am gleichen Tag sollen die Boten sich wegen des beständigen Hinwegzitlst^der Knechte in fremden Kriegsdienst berathen. Besonders die Appenzeller betreiben dasselbe stark »'"sagen:Die Eidgenossen haben ihnen nichts zu gebieten, seien sie nicht ihre Herren" n. s. w. «' ''Anrufeil der Leute in der Grafschaft Sargans wird dem Bogt daselbst der Auftrag gegeben, an a>"Orteil zu richten, wo bisher die Grafeil von Sargans und ihre Amtslentc Gcrichl gehalten habt" ^diesfalls im Besitz gewesen seien. Auf Luccrns Ansuchen, diesen Befehl zu verschieben bis die Mar ^