Octobcr 1485.
oder nicht. I». In der Streitsache UuterwaldcnS gegen Lindau wegen Möltcti wird beschlossen, dieder Eidgenossen, welche jetzt zu Zug versammelt sind, sollen sich nach Obwaldcn und Ridwaldcn versusum zu bewirken, dasi der angeschlagene Kricgszug unterbleibe, da die österreichische Botschaft sich c>ue>boten, auf einem Tage zu Eonstanz an Simon und Jndastag (28. October) zu erscheinen und dahin ^arbeiten, daß die Sache zu Recht verteidiget werde. «. Man soll heimbringen, wie man Mühlham»zu Hülfe kommeir wolle, welches Armuth halber nicht mehr so bestehen könne und bei Riemandcn liebuals bei den Eidgenossen sein wollte. «I. „Der kchscrlich Brief wegeil des von Laudenberg": Frieds'voil GottcS Gnaden, römischer Kaiser, urkundet zu Hagenau im Jahr 1485, das: er den MclchwrLaudenberg und den Bartholomäus Heidenhammer, die ans des heiligen Reiches freier Straße ^Georic Moise nicht wie sichö gebührt gefangen hatten und deshalb in seine und des Reiches UngnadeStrafe gefallen waren, wieder zu Gnaden aufgenommen und absolvirt habe, nachdem sie jenen ohne Leügeld freigelassen hätten.
«I fehlt im Luccnierczcmplar.
Zürich.
AI. 5?rtobrr lJrcitast nach Galt»,
Staatsarchiv Lliccrn: Allgemeine Abschiede, .
tt. Gras Oswald von Thierstcin berichtet, daß er und seine Brüder vorigen Donnerstag ihrekeilen mit dem Bischof von Basel verglichen haben. I». Graf Eberhard von Württemberg, der a ^und unsere Bundesgenossen, Bürgermeister und Rath von Rothwcil berichten ebenfalls, daß der ^
iil dem sie gestanden, durch Bürgermeister und Rath von Bibcrach verglichen sei. «. Da man derist, es möchte für Beilegung der Anstände zwischen Untcrwaldcn und Lindau wegen Möttcli ein ^reicher Besuch des Tages zu Eonstanz ersprießlich sein, so wird beschlossen, daß jedes Ort zwei
hinsenden soll. An Untcrwaldcn wird wegen dieser Angelegenheit geschrieben, wie jeder Bote zuweiß. «I. Auf obgeuannten Tag zu Eonstanz sollen die Boten bevollmächtigt werden, mit deneu ^Eonstanz auch wegen einiger Angehöriger von St. Gallen und Sar, ebenso wegen des Landgerichtanderer daö Thurgau betreffende Sachen zu reden. Der Abt von St. Galle» schreibt, er ^kaiserlichen Diener unscrm Landammann im Thurgau übergeben mit Bitte, wen» Jemand deshalbwillen gegen ihn habe, solchen abzustellen, t. Der Bitte des Königs von Ungarn um Auslit ^seines Dieners Jacob Rcnczhauscr, der ihm eine große Summe entwendet und sich in der Eidjst> ^Gebiet aufhalten soll, will man entsprechen, sosern man selben habhaft machen kann. Dtt ' ^von Ungarn läßt eröffnen, er werde ans St. Martinötag seine Botschaft bei den Eidgenossen habe"' ^der Vereinigung und anderer Sachen wegen mit ihnen zu unterhandeln. I». Jeder Bote soll a>ü ^Tag zu Eonstanz Vollmacht bringen, der drei Gefangenen wegen, die den Wagner auf Staffelnhaben, als hätte er Bestialität getrieben, zu handeln. Die Gefangenen sind losgelassen und sollen crn'^ ^was ferner beschlossen wird. l. Bern und Solothnrn sollen bis zum Tag von Eonstanz sich erku>u^wie denen von Mühlhauscn geholfen werden könne, k. Wegen Marguard Tutwhlcr von Baden,Summer daselbst getödtct, sich darauf in die Kirche geflüchtet hat, und dort durch 14 Knechte bewa^st