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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
Entstehung
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206
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März 1485.

heimbringe», damit weiter derathschlagt werde, wie dem guten jungen Manne seines frommen Vaters wegenein ziemlicher Wandel geschehe. «. Der Abt von St. Blasien begehrt der Eidgenossen Vermittlung, damit er in Besitz der Kirche zu Kirchdorf komme, woran ihm Eintrag geschehe. Es wird beschlossen, derAbt soll in Posseß kommen und wenn der Probst von seiner Forderung nicht abstehen wolle, so soll dar-um geschehen was Recht ist. «I. Dem Abt von St. Gallen ist geschrieben, die kaiserliche Commissiondes Müleckö halben nicht anzunehmen, wegen deö gcthanen Anlasses. Eben dasselbe wird auch der StadtSt. Gallen geschrieben. «?. Denen von Ulm wird nach ihrem Verlangen eine Botschaft zugeordnet (dieZürich in aller Eidgenossen Namen geben sott), auf den gütlichen Tag vor dem Abt zu Salmanswcilcrgegen den Barfüßern und den Frauen zu Scfingcn. I. Air Herzog Georg von Bayern ist eine freundlicheSchrift nur das herkömmliche Geleit auf die Messe von Nördlingcn gerichtet worden. Jeder Boteweiß das Gesuch des Ritters Bernhard von Knöringen um der Eidgenossen Schirm. I». Zürich soll >"dein Streit zwischen denen von Stein und dem Lecker von Dicßcnhofcn gütlich oder rechtlich handeln.I. Ans daS Anbringen des Vogts zu Baden, in Betreff des unordentlichen Wesens im Kloster Wettingswird dem Abt von Salmanswciler geschrieben, daß er auf Sonntag nach Corporis Christi persönlich Z"Wettingen sein und mit einer Botschaft von Lucern und Zug da Rechnung abnehmen und helfen soll, dasKloster in ein besseres Wesen zu bringen. It. In Betreff des Bans des Vogthauscö zu Baden sott a"Idem Tag zu Baden verhandelt werden. I. Jeder Bote weiß, was dem Herrn von Oesterreich, dem Grase"Oswald von Thierstein, dem Landvogt und gemeiner Ritterschaft im Hegau von der Kochcrstcttcr wegengeschrieben ist. ,»». Ebenso was man auf Veranlassung von Abt und Stadt Schaffhanscn an Graf Sig'munden von Lupfen geschrieben hat. Denen von Waldshut wird geschrieben, daß sie den von ihnc"neuerdings aufgesetzten Zoll als der ewigen Richtung zuwiderlaufend abstellen sollen. «». Jeder Boteweiß die Entschuldigung des Lcntpricstcrs zu Kaiscrstnhl. >». lieber den Handel zwischen dem Herr"von Württemberg und der Stadt Rothwcil ist ein eigener Abschied gemacht. «>. Da einige Orte dieVereinigung mit dem Herrn von Württemberg noch nicht an ihre Gemeinden gebracht, andere sonst nichteinläßlich geantwortet haben, so soll man das aller Ortendapferlich anbringen", da doch der Herr vonWürttemberg ans Verwendung der Boten, die Persönlich bei ihm gewesen sind, von dem Krieg, den dwvon Rothwcil ohne zureichenden Grund mit ihm angefangen, abgestanden ist und überhaupt eine solästEinigung für unser» Handel und unsere Bedürfnisse ersprießlich sein dürfte. ». Unser» Eidgenossen vo»Zug ist geschrieben über die ungebührlichen Reden, die ihre Knechte zu Rothwcil gegen die Boten gebrauchthaben. «. Eine Beschwerde des Landeommcnthnrs des deutschen Ordens gegen Bern wegen Beeinträchtig"'^des Ordens in seinen Besitzungen daselbst, wogegen sich die Boten von Bern ziemlicb verantwortet habe",wird den Boten heimgegebcn, um, wenn nothwendig, sich weiter darüber zu bcrathcn. I. Bnrgcrmciste''und Rath zu Lindau schreiben an Zürich, Bern, Lucern, Uri, Schwyz, Zug und Glarus, und beklage"sich über die von Unterwaldcn, welche trotz den unter Vermittlung des Herzogs von Ocstcrreicb n»d d"'Eidgenossen vom Abt von St. Gallen des Möttelis wegen ergangenen Sprüchen lindanische Boten gefange"genommen haben, um Möttelis Freilassung zu erzwingen; sie verlangen, daß die Ihrigen ohne Entgeltfreigegeben werden.