-ZOT Januar I4tt5,.
Unterwaldcn, Heinrich Fruonz; Heinrich Heiden; Hans Eggenbnrgcr. Z u g. Andels Heinrich, G l a r n ?Seckelmcistcr Schübelbach, Solothurn. Ludwig Vogelfang. Freibtlrg (niemand anwesend),
tt. Graf Eberhard zu Württemberg, der ältere, klagt durch seine Boten, Hermann von Sachse»heim, Ritter, und Eunrad von Rischach, über Feindseligkeiten, welche die von Rothweil ungeachtet desdurch gemeine Eidgenossen auf den Rath zu Bibcrach vermittelten Eompromisscs und seines Anerbiete»?zn gütlichem oder rechtlichem Anötrag, an ihm begehen! er bittet, man möchte denen von Rothwcügegen ihn keinen Beistand leisten, Antwort: Den Eidgenossen thue die Sache leid; man bitte den Grase»,einen gütlichen Tag zu Baden zu leisten, wo man die Sache in Güte zu vermitteln oder zu einem Rechtzn bringen hoffe, I». Dem Bogt im Thurgan wird Befehl gegeben, dem Amtmann Schupp, welcherdem Abt und Gotteshaus von — ihr Eigcuthum verschlagen und gestohlen, Rechttag zn scheu. «- ^»tKlage deS VaterS von Jttingeu, daß die Stadt Eonstauz ihn in der Ausübung seiner Gerichtsbarkeitbehelligt, wird beschlossen, an jene zu schreiben, daß sie ihn bei seinen Rechten unbekümmert lasse; gla»^sie daran Ansprüche zu haben, so soll sie auf dem Tag zu Baden auf Pfingsten selbe anbringen, dc»>Baler von Jttingeu den Tag auch verkünden und das Recht entscheiden lassen,
V tt c e r ll,
14155, 14. Hllllllllr tHrcilsg nach Hilaru >
Staatsarchiv Lucern: eiiceriicrabschiedesaimiilung, II.«»
Boten: Zürich. Hans Waldmann, Ritter, Altburgcrmcister; Fclsr Brennwald, Bern, Willstl"'von Dicßbach, Ritter, Schultheiß; der Schöni, Luccrn, Ludwig Seiler, Schultheiß; Ludwig Kram?'!Hans Ruß; Peter Funkhäuser. Uri, Walter in der Gasse, Ammann, Schwhz. Hans Sigrist, Untt'waldcn, Heinrich Heiden; Heinrich Fruonz; Hans Eggcnburger, Zng, Der Trinller, GlaruS,
Rietlcr. Frei bürg. Peter von Faucignh. Solothurn, Der Stadtschreiber,
Nach Bibcrach wird geschrieben, sie möchten dem Hans Rüegcr den Eidgenossen zu lieb diekehr zu Weib uud Kind gestatten, I». Ans die Nachricht, daß Hans Bcringcr von Enoltspach, der ^Schwhz wohnt, denen von Genf abgesagt habe, wird den Boten von Schwhz bemerkt, solchesden Eidgenossen sehr, sie möchten daher bewirken, daß Bcringcr von seiner Absage abstehe, Bern »'^Frcibnrg sollen versuchen, die Sache gütlich oder rechtlich zn vergleichen. ,. Falls der .Herzog von 6?vohcn, Genf und Andere, die es betrifft, die Kosten tragen wollen, mag Bern in gemeiner Eidgen»^"Namen, aber ohne deren Kosten, eine Botschaft an den König von Frankreich senden um mit ihmBlessen zu Genf und Lhon wegen zn unterhandeln, ,1. Bezüglich der Vereinigung mit Frankreich wiehicvor zn Lucern ist angenommen und mit der Stadt Luecrn Siegel in gemeiner Eidgenossen Namen veM"den königlichen Boten heimzubringen gegeben worden, erklärt sich Zürich, dieselbe anzunehmen undbcrncrische Boten auf Kosten gemeiner Eidgenossen zu Lhon auswechseln zu lassen, sofern Vorher die ^zahlnng der Hälfte der Privatansprachen geleistet werde, Berit will wie Zürich bei der beschlösse»"'Bereinigung bleiben nnd sich mit der Hälfte der Privatansprachen begnügen, 'da einige davon etwas st"sam klingen; vorzüglich erfolgt Berns Genehmigung mit Rücksicht ans den Artikel, daß der König ol»"der Eidgenossen Willen keine Leute anwerben soll, dann auch um sich auf einen Artikel für Beibehält"'^