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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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Januar <483,

I7!t.

Bern.

, < 5. Zckltttltr (Sonntag nach Nnull c.unvnriiinniii).

Staatsarchiv Bern , Bündnisse und Verträge, II WZ.

Urban von Chibro«, Erwählter zu Genf, Philibert Chcverah, Landvogt i» Savohen, Amadeus vo»Viviö, Herr zu Röteten, und Stephan Paccoli, fürstlicher Schaffner, Abgesandte des Herzogs Philibertvon Savohen, ursunden, daß sie auf Befehl ihrcö Herrn alle zwischen diesem nnd den Städten Bern undFreiburg bestehenden Bündnisse und Verträge an obgcmeldtem Tag erneuert und bestätigt und eine"Gegenbrief von Bern und Freiburg darum empfangen haben,

17,«.

Lucern.

27. Januar «Montag nach Pauli Bekehrung,

Staatsarchiv Vurer» Luc-rnerabschiedesammlung, II, ÄM,

Boten: Zürich, Felir Brennwald, Bern, Peter vom Stein, Ritter; Gilg Achöhalm Luc er»,Peter von Meggen, Schultheiß; Caspar von Hcrtcnstcin. Ritter; Peter Tammann Uri Walter in derGasse. Schwhz. Ammanu Dietrich; Vogt Sigrist. Untcrwalden, Heinrich Winkelried, zun. Dererinkler, G laru s. Vogt Tschudi, Frcibnrg. Jakob Bugniet, Solothurn, Cunrad Vogt, Schnlthciß^

Der König von Frankreich meldet den Eidgenossen den Abschluß seiner Richtnng mit den. HerzogMap.m.l.an von Burgund und die Vermählung des Dessins mit der Tochter des letztem I,. De"Juden, über deren Wucher sich die armen Leute von Steckborn beklagen, wird Tag gegebenach Bade»auf alte Fastnacht (16, Februar). Die Boten, welche dahin kommen, sollen Vollmacht erhalten, denWucher abzustellen nnd Mittel zu suchen, wodurch man der Juden ohne Vcrlelznng des ihnen urkundlichgegebenen Versprechens loswerden könnte. «. Auf das Gesuch, welches Herzog Philipp von SavohGzu Baden hat stellen lassen, daß man nämlich für ihn beim König von Frankreich sich verwende, wirdbeschlossen, es sei dem Herzog gestattet, in seinen Kosten zu Luecrn eine Botschaft oder einen Brief st'diclem Zweck zu verlangen. «I. Der Bischof von Sitten meldet, die Scinigen stehen im Begriff, gcsss"den Herzog von Mailand Krieg zu beginnen. Darauf wird dem Bischof geantwortet, man wolle de">Herzog Meiden, damit die Sache im Frieden ausgemacht werde. Dem Herzog von Mailand gibt »'»"zu bedenken, da;« die von Wallis mit den Eidgenossen in ewigem Burgrccht und Landrccht stehen,al,o ihnen zu helfen pflichtig wäre, wenn nicht auf gütlichem Weg die Anstände geschlichtet und Eni'tchädigung geleistet wurden. «. Bezüglich der mai.ändlschen Sache hat man Lueern beauftrag, in istn.e.ner Eidgenossen Namen zum Herzog zu schicken und die Antwort auf den Tag zu Bade» zu berichte"

Ludwig Krämer, der Sigrist von Arth, der Münzmeistcr von Basel nnd Caspar Stn-cnberg ss»"'auf A,chermittwoch (den IT Februar) zu Lueern sein, um da den Mnnzuntcrsnch vorzunehmen, Mdem Tag zu Baden soll dann über den Erfolg Bericht erstattet werden, Dem Herzog von Oesterreich soll von Zürich ans geschrieben werden, er möchte der Sache Kaspar Kollers wen um welche ernut diesem auf die von Lueern zu Recht veranlaßt ist, den Tag besuchen, den Lucern deshalb festsetze''